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| Du besitzt keine Befehlsgewalt … |
Doch, doch - aber nicht Dir gegenüber
Um Dein Verständis zu erhellen und unsere Ausdrucksweise kompatibel zu gestalten:
Befehl: Anweisung, die zu befolgen ist. (MUSS)
Empfehlung: Ratschlag, dessen Befolgung befürwortet, doch dessen Ausführung demjenigen überlassen ist, dem er erteilt wird. (SOLL)
Wenn Du noch weiter Verständnisprobleme haben solltest, zögere doch nicht, sie zu offenbaren, ja? (Das ist ein Angebot, eine Ermutigung, kein auszuführendes, befehlshaft vorgetragenes Gebot - wobei aber auch nichts dagegen einzuwenden ist, wenn Du es als Befehl verstehen willst und einige Zeit darüber nachzudenken gedenkst. OK?)
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sol|len <unr. V.; hat> [mhd. soln, suln, Vereinfachung der alten germ. Form mit sk-, ahd. sculan (got. skulan)= schuldig sein; sollen, müssen]:
1. <mit Inf. als Modalverb: sollte, hat ... sollen> a) die Aufforderung, Anweisung, den Auftrag haben, etw. Bestimmtes zu tun: er soll sofort kommen; hattest du nicht bei ihm anrufen s.?; der soll mir nur mal kommen! (ugs.; drückt Ärger aus u. eine Art Herausforderung);
b) drückt einen Wunsch, eine Absicht, ein Vorhaben (des Sprechers od. eines Dritten) aus: mögen: du sollst dich hier wie zu Hause fühlen; sollen (wollen) wir heute ein wenig früher gehen?; das soll uns nicht stören (davon wollen wir uns nicht stören lassen); du sollst alles haben, was du brauchst (es sei dir zugestanden); »Der hat vielleicht geflucht!« »Soll er doch! « (ugs.; abwertend; meinetwegen!); was solls? (Ausdruck der Gleichgültigkeit gegenüber einer Sache, die sich doch nicht ändern lässt);
c) <fragend od. verneint> drückt ein Ratlossein aus: was soll ich nur machen?;
d) drückt eine Notwendigkeit aus: er soll sofort kommen;
e) <häufig im 2. Konj.> drückt aus, dass etw. Bestimmtes eigentlich zu erwarten wäre: das sollte sie aber [eigentlich] wissen; du solltest dich schämen;
f) <häufig im 2. Konj.> drückt aus, dass etw. Bestimmtes wünschenswert, richtig, vorteilhaft o.ä. wäre: dieses Buch sollte man gelesen haben; das sollte man verbieten;
g) drückt etw. (von einem früheren Zeitpunkt aus gesehen) in der Zukunft Liegendes durch eine Form der Vergangenheit aus: jmdm. beschieden sein: er sollte seine Heimat nicht wiedersehen; es hat nicht sein s./hat nicht s. sein (Ausdruck des Bedauerns, der Resignation);
h) <im 2. Konj.> für den Fall, dass: wenn du sie sehen solltest, [dann] sage ihr das bitte; ich versuche es, und sollte ich dabei alles verlieren (geh.; selbst auf die Gefahr hin, dass ich dabei alles verliere);
i) <im Präs.> drückt aus, dass der Sprecher sich für die Wahrheit dessen, was er als Nachricht, Information o.Ä. weitergibt, nicht verbürgt: das Restaurant soll sehr gut sein; er soll Millionär, krank sein;
j) <im 2. Konj.> dient in Fragen dem Ausdruck des Zweifels, den der Sprecher an etw. Bestimmtem hegt: sollte das [wirklich] wahr sein?; sollte das ihr Ernst sein?
2. <Vollverb; sollte, hat gesollt> a) tun, machen sollen: das solltest du aber; was soll [denn] das? (welchen Zweck hat das [denn]?);
b) sich irgendwohin begeben sollen; irgendwohin gebracht, gelegt usw. werden sollen: ich hätte heute eigentlich in die/zur Schule gesollt; wohin soll denn die neue Stadthalle? (wo soll sie denn gebaut werden?); er soll aufs Gymnasium (soll das Gymnasium besuchen).
Eigentlich wollte ich nur eine Frage beantwortet bekommen.
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| Doch, doch - aber nicht Dir gegenüber |
Gegen wen denn?
Liebe Grüße
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Doch, doch - aber nicht Dir gegenüber
Gegen wen denn? |
Diese Frage kriegst Du nicht beantwortet, da sie und deren Beantwortung nichts zur Sache tut.
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| sol|len <unr. V.; hat> [mhd. soln, suln, Vereinfachung der alten germ. Form mit sk-, ahd. sculan (got. skulan)= schuldig sein; sollen, müssen]: |
zum Glück befinden wir uns auch nicht mehr sprachlich im deutschen Mittelalter - in welchem man sich offenbar nicht recht entscheiden konnte, zwischen müssen und sollen zu differenzieren (vielleicht liegt es aber auch am Redakteur, Übersetzer).
Und ich liebe die Klarheit und Einfachheit, da ich ja selbst auch ein einfacher Geist bin - Du brauchst Dir also keine Gedanken über die vielseitigen, von Dir akribisch geposteten Definitionen zu machen, welche denn im Moment anzuwenden wäre.
Beschränke Dich also getrost auf die von mir geposteten, denn mehr ist MIR zuviel und sprengte JEDEN Rahmen.
| Zitat: |
| Eigentlich wollte ich nur eine Frage beantwortet bekommen. |
Ja, ich bemerkte ja eingangs schon, dass es in der heutigen Zeit üblich ist, sich mit gegebener Antwort aus mannigfaltigen Gründen nicht zu begnügen - quod erat demonstrandum esse.
(Für die Nichtlateiner: "Was (damit, hiermit) gezeigt wäre")
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| PS: Frage: Gibt es dieses Lexikon online, aus welchem Du Dich und uns bedientest? Wenn ja, bitte um Link.
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Hallo M.M.Hanel
Danke für deine Antworten.
Du bist ein sehr interessanter u. wichtiger Diskussionspartner.
Liebe Grüße u. gute Nacht
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