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Ja, so kann man das sehen. Und meistens sehe ich das auch so. Aber manchmal auch nicht. Denn "Schubladen" können auch durchaus etwas Geborgenes haben...
findet
Sucher
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Es ist schön, wenn man sich von allen Religionen und Denkrichtungen das raussuchen kann, was einem paßt.
Wenn man dann aber in eine Krise, in die "mystische Nacht" stürzt, dann sieht man alt aus. In einer solchen Krise habe ich mich wieder an die Religion meiner Kindheit, das Christentum, gewandt.
Denn Religionen können auch Halt geben. Ich muß nicht mehr fragen, ich habe alle Antworten (das wärs doch für den fragenden Sucher!). Ich muß nicht mehr suchen, ich habe gefunden. Das gibt Geborgenheit und Sicherheit. Und in einer Krise brauchen wir das ganz dringend.
Warum haben sonst die Fundamentalisten sämtlicher Religionen solchen Zulauf?
Doch wird es immer Menschen geben, die "in keine Schublade" passen, die den einsamen, steilen, steinigen Weg ihrer eigenen Seele gehen.
Ich bin, wie ich bin.
Was ich noch lernen muß ist, dies zu akzeptieren.
Inanna
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Hallo Inana,
| Zitat: |
| Doch wird es immer Menschen geben, die "in keine Schublade" passen, die den einsamen, steilen, steinigen Weg ihrer eigenen Seele gehen. |
Ich glaub ja, daß das eigentlich immer so ist, das jede Seeele ihre eigene Religion hat. Man paßt sich ja nur deswegen an die anderen an, weil man ein Mitglied der Gemeinschaft sein will. Manchmal auch sein muß, weil es allein nicht geht oder noch nicht geht.
Ich könnte ja auch jederzeit ein funktionierendes Mitglied einer Christlichen, Muslimischen oder Jüdischen Gemeinde sein, müß ich mich aber für verbiegen und das brauch ich nicht mehr und will ich nicht mehr.
Ist aber viel schöner, wenn man was findet, eine Gemeinschaft wo man sich nicht verbiegen muß um reinzupassen! Da mußte ich lange suchen! Heute habe ich das Gefühl angekommen zu sein.
Gruß Heiko
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Hallo, Inanna,
>Wenn man dann aber in eine Krise, in die
>"mystische Nacht" stürzt, dann sieht man alt aus.
so eine Krise habe ich in meinem Leben schon zweimal gehabt. Zwei Herzinfarkte haben mich zweimal in die Nähe des Todes geführt (einmal sogar mit Kammerflimmern und Wiederbelebung), ich habe den "Atem des Todes" bereits gerochen! Und dennoch bin ich durch diese Erfahrungen eher NOCH skeptischer geworden als ich es vorher schon war.
> Ich muß nicht mehr fragen, ich habe alle Antworten
>(das wärs doch für den fragenden Sucher!).
Nee, für den Sucher is det nix Einer Lehre (egal ob religiös oder politisch oder sozial oder sonstwie), die "alles erklärt, stehe ich sehr sehr vorsichtig gegenüber. Universalantworten sind sicher nicht das, was ich mir erhoffe.
Liebe Grüsse
Sucher
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Fundamentalisten an sich, finde ich nicht schlimm, dens dem wahren Sinn des Wortes nach, sind es Menschen, die ihre Schrift als vollkommen richtig und fehlerlos anerkennen.
Tja, dass die Muslime ein Gottesreichan Hand der Sharia einrichten wollen ist nicht so gut, sondern eher problematisch.
Dass das auch nicht klappt sehen wir an allen "islamischen" Ländern.
Außerdem ist das Kalifat sowieso untergegangen.
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