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Siehst du, Sucher,
das ist es nämlich. Wir sind, wie wir sind. Und es gibt unter uns nicht wenige, die den breiten Weg der Herde fürchten wie der Teufel das Weihwasser und deshalb alleine sind. (Nicht einsam - All-eins)
Und weil Gott in jeder Hinsicht unendlich ist, deshalb ist - vielleicht - auch Dein Weg weg von Gott in Wirklichkeit ein Weg hin zu Gott. Weil es nämlich letzten Endes egal ist, welches (Religions-, Glaubens-) Kleid wir tragen.
Ach lass mir doch meinen Glauben, dass alles mündet in Gott!
Inanna
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An Heiko:
ich kenne Gebete an den "Gott meines Herzens", was beinhaltet, dass jeder ein anderes Gottesbild hat.
Inanna
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Ach, Inanna, ich lasse Dir doch Deinen Glauben, von Herzen gerne! Ich habe nur bei Gläubigen oft das Gefühl, dass sie mir meinen UNglauben nicht lassen wollen, notfalls behaupten sie, mich vereinnahmend, mein Nichtglaube führe auch zu Gott
Liebe Grüsse
Sucher
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Hallo ihr Lieben,
das ist nun ein wirklich interessantes Thema. Bestimmt will ich niemanden den Glauben nehmen, aber ist es nicht so, dass alle sich "verbiegen" mussten? Selbst Buddha suchte seinen Weg und nach und nach veränderte sich seine Persönlichkeit. Ich glaube, dass alle großen religiösen Persönlichkeiten sich verbiegen mussten.
Wir müssen uns Gott oder wie immer Ihr Ihn nennen wollt, anpassen, nicht er sich uns.
Andere Religionen wurden vor etlichen Jahren modern, vor allem der Buddhismus. Einige suchten sich ihren Guru, Bücher gibt es heute massenweise. Und ist es war, dass eigentlich alles schon in der Bibel steht. Nehmt z.B. die Chakren, sie werden in der Bibel beschrieben. Freilich, es schwierig, die Bibel zu verstehen und auch ich bin noch leider weit weg davon. Auch mein Weg war der eines Christen zum Fan des Buddhismus und letztlich wieder zurück zum Christentum - und das stärker als je zuvor. Mit Sicherheit gehe ich nie wieder davon ab.
Aber denken wir doch mal in Möglichkeiten. Kann es sein, dass Jesus die Sünden dieser Welt auf sich nahm? Wer diese Frage für sich bejaht, kann unmöglich dieses Geschenk ablehnen. Denn er ersparte uns den die achte Stufe. Die ersten sieben sind schon schlimm genug, wer könnte sie erreichen und damit zur Erlösung gelangen? Ganz zu schweigen von der achten, die offensichtlich nur Buddha gelang.
Wir dürfen nicht die Religionen mit dem verwechseln, was Menschen daraus gemacht haben, das ist nur ein Windhauch ohne Bestand.
Aber die inneren Werte der Religionen sind vielfach sehr ähnlich. Für mich beantworte ich die Frage mit - ich bin gerne Christ und brauche nicht in anderen Religionen zu suchen, was das Christentum schon bietet.
Liebe Grüsse
Bernd
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Hallo Bernd,
| Zitat: |
| das ist nun ein wirklich interessantes Thema. Bestimmt will ich niemanden den Glauben nehmen, aber ist es nicht so, dass alle sich "verbiegen" mussten? |
Oh ja! Als ich meinen Glauben suchte und auch Gott suchte mußte ich zunächst auf jeden fall einige schädlichen Verhalten ablegen.Das geht wohl allen so, dem Einen mehr dem Andere weniger! Es ist wie mit einem Naturstein, der in eine Mauer eingefügt werden soll! Zunächst müßen einige Ecken und Kanten abgeschlagen werden, damit er sich in die Mauer der Gesellschaft einfügt. Wenn er aber erst mal seinen Platz gefunden hat, dann macht es keinen Sinn mehr ihn weiter zu bearbeiten, es sei denn zur Zierde.
Gruß Heiko
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