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Bevor ich nicht schlafen kann, doch noch kurz:
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| warum IHR sicher seid, dass das, was Ihr glaubt, auch wahr ist, und warum Ihr sicher seid, dass Eure Heiligen Schriften wirklich Offenbarungen Gottes sind |
Grob gesagt, gibt es da drei Stufen, so wie ich das sehe.
1. Suche, kritisieren, annehmen, verwerfen, hin und her . . .
Dann tritt ein Ereignis ein, welches den Ausschlag gibt. Dieses Ereignis kann objektiv festgemacht werden, die Bedeutung, welche ihm zugemessen wird, nur subjektiv.
2. Nun WILL man glauben, dass das was man glaubt richtig ist. Da gibt es auch noch jede Menge auf und ab. (Als Bild: Aber man ist schon IM Boot und treibt nicht mehr im Meer der hundertausend Meinungen. Man kann auch wieder überbord gehen, man kann an Klippen zerschellen und es kann einem auch speiübel werden - man kann seine Mitpassagiere grauslig oder sich selbst fürchterlich finden oder super nett ... na ja - eine ziemlich turbulente Phase)
3. Manche sagen: aufgrund der Geduld und Standhaftigkeit, der Übungen und Praxis, andere betonen, aufgrund des unergründlichen Ratschlusses der unergründlichen Ersten Ursache, geschieht eine/die Verwandlung. Aus gewissem Glauben - wird gläubiges Wissen. Das bedeutet in etwa, dass die unmittelbare Wahrnehmung, nicht mehr in Widerspruch mit dem inneren "Glaubenskonzept" kollidiert - man sozusagen keinerlei Widersprüche mehr in sich - gegen sich selber - trägt.
Dies nennt man, glaube ich, Glaubensgewissheit oder yaqin.
Tja, das wärs in Kürze.
Und nun wünsche ich Dir Gute Reise!
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