Geschlechtskrankheiten und Pilzinfektionen


Hallo mpoetschick,

Neben dem symbolischen Character der Beschneidung - etwas von sich der materiellen Welt zurückgeben - gibt es hierfür auch noch einen pragmatischen Grund der Hyghiene: In der Wüste ist das Waschwasser knapp... und sowohl die Juden als auch die Muslime haben einige Geschlechtskrankheiten und Pilzinfektionen durch die Beschneidung vermieden.

Doch zurück zur Vollkommenheit: Nach den Baha' i-Schriften hat jedes Lebewesen einen eigenen Grad der Vollkommenheit. Jedoch ist diese Vollkommenheit an den Daseinszustand des Lebenwesens gebunden. Eine Rose kann vollkommen erblühen, bleibt aber dennoch eine Rose. Der "Aufstieg" in die Welt des Tieres ist ihr verwehrt. Ein Schaf, ein Kamel, jedes beliebige andere Tier entwickelt auf der materiellen Ebene seine eigene Vollkommenheit - ebenso der Mensch. Jedoch hat der Mensch die Fähigkeit, in einen weiteren, geistigen Zustand nach seinem körperlichen Tod überzugehen, und die sich ihm dort offenbarenden "Welten" wurden von Gott geschaffen, um die menschliche Vollkommenheit aus- und heranzubilden. Als Geschöpf Gottes kommt der Mensch jedoch genausowenig an die Vollkommenheit seines Schöpfers heran, wie das Tier, die Pflanze, das Mineral.