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Vergangene Woche ließ Alice Schwarzer mit Aussagen aufhorchen, in denen sie das islamische Kopftuch als "Flagge des Islamismus" bezeichnete und das Tragen ebendieses mit dem "Judenstern" verglich.
Nur stellt sich die Frage, ob das durchaus ehrenwerte Ziel der Emanzipation der muslimischen Frau auch unter Ausschluss der muslimischen Frau erreicht werden kann.
Was nicht sein darf
So absurd es klingt: Nichts anderes tut Schwarzer, wenn sie den Standpunkt zahlreicher Musliminnen, die das Kopftuch freiwillig tragen, negiert.
Subjektstatus aberkannt
Diese notwendige Differenzierung bei der Kopftuch-Frage ist jedoch nicht möglich, wenn muslimischen Frauen der Subjektstatus aberkannt, wenn ihnen die Fähigkeit zur freien Willensbekundung nicht zugestanden wird. So bringt sich ein Schwarz'scher Feminismus um die relevanteste Gesprächspartnerin im (gemeinsamen?) Kampf um die Gleichberechtigung von muslimischen Frauen.
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