|
|
|
Liebe Luna ,
"wir leiden für unsere Kinder , nicht gegen sie" - das hat mir sehr gut gefallen !
Tja . Wenn ich die ganze Geschichte , auch bzgl. der Großeltern hier erzählen würde , es tät den Rahmen sprengen .
Fest steht , meine Eltern arbeiten dagegen , dass mein Sohn zu uns kommt . Can vermisst mich , möchte mich auch sehen , aber partout nicht zu uns , weil er permanent , aber auf ganz subtile Weise vorallem von der Oma indoktriniert (sprich meine Autorität wurde permanent untergraben und ich in meiner pers. Integrität angegriffen)wird (das geht schon ganz lange Jahre so - war im Grunde schon immer so ) . Wiegesagt , die Gründe für ihr Verhalten kenne ich , würden hier aber zu weit führen . Can hat eine intensive Bindung zu Oma und Opa , da ich ganz lange alleinerziehend war und ganztags gearbeitet habe . Sie haben ihn also wenn du so willst großgezogen .
Can möchte , dass ich in seine vertraute Umgebung komme (also zu Oma und Opa) , nicht er zu uns . Das ist ja die Crux an der ganzen Sache , weil er so auch nicht die Möglichkeit hat Bernd richtig kennenzulernen.
Obwohl ich wirklich kein egoistischer Mensch bin und viele meiner Bedürfnisse zur Seite schiebe , ist es mir nahezu unmöglich zu meinen Eltern zu fahren . Unser Verhältnis ist sehr schlecht (schon lange) und ich bin aufgrund der psych. Demütigungen ihrerseits auch traumatisiert . Sprich ihre Nähe tut mir physisch und psychisch nicht gut . Es ist hart , aber wahr .
Fakt ist , das ich Can seit dem 1. Jan. einmal gesehen habe (im Mai für 2Tage) .Ich habe ihn besucht . Danach war er sehr traurig , obwohl er sich so gefreut hatte über mein Kommen . Und ich stand auch eine Woche neben mir .
Ich bin so hin-und hergerissen und weiss manchmal nicht , was richtig ist .
Was meine Eltern (mir und) ihm mit ihrem Verhalten antun sehen sie nicht . Das Kind leidet unendlich und tut mir unsagbar leid .
In den Sommerferien wird er auch nicht kommen . Ich habe auch mittlerweile aufgehört ihn ständig damit zubedrängen , weil ich spüre , dass es ihm Schuldgefühle macht . Ich sage ihm halt lediglich ,dass ich ihn vermisse und dass er mir so fehlt .
Zu allem kommt auch noch , dass er im Dezember ein Geschwisterkind bekommen wird , auf das wir uns natürlich freuen . Aber mein Sohn hat an so vielen Fronten zu kämpfen und so viel zu verarbeiten , dass ich oft weinen muss . Ich ddenk dann immer ,was ich dem Kind alles angetan habe und dass ich ihn gar nicht verdient habe .
Das einzige was mir oft hilft , ist der Gedanke , dass alles im Leben einem göttlichen Plan folgt, der vorherbestimmt ist und das alles so kommt , wie es kommen soll .
Sei ganz lieb gegrüßt,
Sarah
|
|
|