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| Und gönne es ihnen und versuche NICHT, sie auf die "reine Zahlentheorie" hinzuweisen, die dahintersteht |
Warum nicht? Gerade die gesamte Zahlentheorie hat etwas, um deine Worte zu gebrauchen, wunderbares. Sie ist perfekt und als solches schon etwas was man "zu schaetzen wissen sollte" (meine Worte)
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| Ich WEISS, dass das alles kein "religiöses Wunder" ist, ich habe das immerhin 5 Semester lang studiert, ich nutze das auch nicht, um darauf "Gott" zu beweisen (ich selbst bin in religiöser Hinsicht Skeptiker). |
Das ist sehr wichtig zu schreiben, wenn man in einem religioesen Forum postet. Du ahnst vielleicht nicht, wieviel Aberglaube und Leichtglaeubigkeit dich umgibt.
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| Aber ich empfinde bei all dem, dass es "mehr" gibt als nur Berufserfolg, Wirtschaftswachstum, neues Auto, schönes Haus. Es zeigt mir, dass es "mehr" gibt als wir uns vorstellen können. Das muss gar nichts Religiöses sein, es ist vermutlich sogar nur ein Beweis, wie wenig der Mensch "weiss". |
Dem stimme ich durchaus zu. Schon Sokrates soll dieses sinngemaess gesagt haben.
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| Aber es macht mich staunen. Und das meinte ich unter "religiösem Staunen", man hätte auch sagen können "ergriffenes Staunen" oder (noch pathetischer) "erhabenes Staunen". |
Ich empfinde alle 3 Begriffe als eine sehr unglueckliche Wortwahl. Ich spreche lieber von "Respekt" und "zu schaetzen wissen". Mit "ergriffenes Staunen" oder "erhabenes Staunen" assoziiere ich Unterwuerfigkeit, Autoritaet und Reduktion der eigenen Wuerde.
Wikipedia:
Staunen oder Verwunderung ist ein Zustand bei etwas, das dem Erlebenden außergewöhnlich vorkommt. Dabei ist noch offen gelassen, ob dieses Verwunderliche eher ein "gläubiges" oder "ungläubiges" Staunen weckt. Der positive Fall löst Bewunderung (Respekt, Verehrung) aus, der negative Fall Befremden (Irritation, Argwohn).
Dieses impliziert ein ausschliesslich passives Verhalten, statt einem aktiven (Unter-)Suchen.
Es impliziert jedoch nicht Neugierde und Forschungsdrang und damit den Willen zur Entmysthifizierung. Ich denke, das ist auch der Grund, warum ich bei dem Begriff "Staunen" immer Bauchschmerzen bekomme.
Gruss
Martin
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