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Evolution, Schöpfung und Leben sind für mich das gleiche.
Ich habe tiefsten Respekt und Demut vor der Schöpfung, die durchdrungen und erfüllt ist von Gott.
Ich glaube, wir befinden uns ganz am Anfang der Bewusstwerdung des Menschen und ich freue mich darüber und bin dankbar, daran teilhaben zu dürfen. Unser persönliches Leben ist nichts im Ablauf der Schöpfung und wir sind sicher nicht das Ende der Entwicklung sondern bestenfalls die ‚Neandertaler von Morgen’. Schon unser beschränktes Bewusstsein ist eine große Verantwortung. Der verantwortungsvolle Umgang mit den sich bietenden Möglichkeiten ist unsere wesentliche Aufgabe.
Das Erkennen der Beschränktheit unseres Gehirns und gleichzeitiges Überwinden der Reste aus der Vergangenheit sind wesentliche Schritte zu einer neuen Erkenntnisstufe.
Wir müssen unseren Kindern Werte vermitteln die sie sensibel für die Evolution machen, ihnen die Augen öffnen für den Umgang mit Menschen, Umwelt und Fortschritt.
Die Überwindung des ‚ICH’ ist eine wesentliche Voraussetzung für den Fortschritt. Unser Gehirn ist nur der ‚Empfänger’ für das Bewusst–Sein und für die Liebe. Mit unserem Tod ist der ‚Empfänger’ tot, aber das Sein und die Liebe bleiben erhalten. In diesem Sinne ist das, was uns menschlich macht, unsterblich. Aber auch wenn alle Menschen aussterben, wird sich das Leben zum uns unbekannten Ziel hin entwickeln.
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