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| Gott zu dienen, ist DER Sinn des Lebens. |
Dann haben alle Atheisten und Polytheisten, also auch saemtliche Menschen die vor der Erfindung des Monotheismus gelebt haben ohne Sinn gelebt?
Oder dienen automatisch alle Menschen Gott?
Also auch die Satanisten, Polytheisten und auch die schwersten Verbrecher der Geschichte?
Das alles macht fuer mich keinen Sinn.
Gruss
Martin
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Oder dienen automatisch alle Menschen Gott?
Also auch die Satanisten, Polytheisten und auch die schwersten Verbrecher der Geschichte? |
Ob sie wollen oder nicht ja!
Es ist die Entscheidung an Gott zu glauben oder eben nicht, welches den Menschen frei überlassen worden ist.
Ansonsten dienen alle Menschen Gott und lobpreisen Ihn in jeder Sekunde, weil jeder Mensch gezwungenermassen alle Naturgesetze Gottes befolgen muss!
Sogar eine "leblose" Flasche lobpreist Gott, wenn sie herunterfällt, weil sie schön brav das Schwerkraftsgesetz einhält.
Selam!
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Hallo Zaf-Ad,
Genau so und nur so macht jene Aussage Sinn!
Auch wenn ich dann das Wort "lobpreist" oder auch "dienen" recht ungluecklich finde, da es intuitiv immer eine aktive Handlung impliziert.
Waere nicht sowas wie "in Gottes Haenden liegen" besser?
LG
Martin
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Das mag ja alles "in sich richtig" sein, aber WISSENSCHAFTLICH ist das nicht, gell?
Laut Popper kann ein System, innerhalb dessen jedes Gegenargument mit systemeigenen Methoden vom Tisch gefegt wird, nicht wissenschaftlich sein. Und genau das findet hier statt: Die Behauptung "Ob man will oder nicht, man dient Gott" ist nur ein gültiges Argument INNERHALB dieses Glaubens-Systems.
Martin P. argumentiert aber, wenn ich ihn richtig verstanden habe, von ausserhalb dieses Systems.
Und aus diesem Grunde werden hier MEINUNGEN ausgetauscht (was völlig in Ordnung ist, 95% meiner Beiträge sind auch nur Meinungen, aber ich bin mir dessen bewusst ), aber keinerlei Fakten aufgezählt.
Das wollte ich nur mal kurz dazwischen"werfen"
Sucher
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Hallo Sucher,
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| Laut Popper kann ein System, innerhalb dessen jedes Gegenargument mit systemeigenen Methoden vom Tisch gefegt wird, nicht wissenschaftlich sein |
Ich stimme Popper hier nur bedingt zu.
Hat sich ein System als solches als in sich schluessig erwiesen, so ist es legitim Gegenargumente mit systemeigenen Methoden zu falzifizieren.
Systembeispiele: Die Mathematik und die Logik.
Ist jedoch ein System an und fuer sich nicht a priori schluessig, fuehrt jede systeminterne Beweisfuehrung gezwungener Weise ebenfalls zu keinem schluessigen Ergebniss.
Nun, Zaf-Ad setzt vorraus Natur=(Effekt der)Schoepfung Gottes
Wenn Natur=(Effekt der) Schoepfung Gottes nun als Axoim angenommen wird, so kann via empirischer Beweisfuehrung einfachst festgestellt werden, das die Flasche auf diesem Planeten der Gravitation, einem Natur-/goettlichen Gesetz gehorcht.Setzt man nun dienen mit gehorchen gleich, was hermeneutisch kein Problem sein sollte, so ist die Kurzform "Eine "leblose" Flasche dient Gott, wenn sie herunterfällt, weil sie schön brav das Schwerkraftsgesetz einhält." legitim.
Ob das Axiom Natur=Gott, welches nicht mehr als ein Glaubenssatz ist, an irgendeiner Stelle mit der Realitaet kollidiert kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, nehme es aber nicht an.
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| Martin P. argumentiert aber, wenn ich ihn richtig verstanden habe, von ausserhalb dieses Systems. |
Eine Aussenposition kann ich nicht einnehmen, da sie ja notwendig systemimmanent (sprich in der Natur eingebunden) ist.
Aber vieleicht wird so klarer was Zaf-Ad wohl meint.
LG
Martin
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