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Liebe Freunde!
Ich bin hier über dies Forumsthema, so drüber gestolpert. Habe mir auch nicht die mühe gemacht alles durchzulesen.
Ich denke der Sinn des Lebens, ist die Liebe!
Ich rede hier vor der Liebe welche ich empfinde, wenn ich meiner Frau bei der Hochzeit in die Augen schaue und ihr sage das ich sie Liebe.
Ich rede von der Liebe wenn ich 10 stunden meiner Frau beigestanden habe, bis unser Kind das Licht der Welt erblickt hatte und ich es kurz danach in meinen Händen hielt. Was ich in meinen Händen hielt und noch halte ist die pure Liebe.
Ich rede von der Liebe, die ich von meinen Eltern bekommen habe und welche ich entbehren musste als ich ein Internat besuchen wollte.
Ich rede von dem Geschenk der erfahrenen Liebe, die ich mit Gott gleichsetze!
Liebe zu geben, liebe zu halten und Liebe zu Zeugen ist für mich der Sinn des Lebens.
Dieses setze ich mit dem Kern meiner Religion gleich, welches sich nur auf das EINE bezieht!
ISA!
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@ Engeljani
Da du ja eine wahrhaftige Christin bist kannst du mir ja ganz einfach den folgenden Wiederspruch aus der Bibel erklären. |
Ja - ich bin Christin und bemüht wahrhaftig zu leben !
Woran macht man denn einen wahrhaften Christen fest? -
Nicht am Zungenreden - sondern an den Taten der Nächstenliebe!
| Zitat: |
Bis jetzt konnte mir keiner diesen Wiederspruch aus der Bibel erklären, dass Judas sich einmal ERHANGEN hat und einmal über seinen Acker gestolpert ist und seine Gedärme rausgekommen sind.
Die Stellen in der Bibel sind:
Matthäus, Kapitel 27 Vers 5
Apostelgeschichte 1,1 |
Hast Du es schon mal bis in eine Kirche geschafft, da gibt es Pastoren, die Dir das erklären - Pastoren haben Theologie studiert und sind dem Hebräischen mächtig - also dem Originalton der Bibel!
Ich kann es Dir nur aus meinem begrenztem Wissen erklären, Theologie studiere ich erst im nächsten Jahr.
Die Bibel ist ein Gotteszeugnis verschiedener Menschen / Propheten. Diese erklärten in einer Bildersprache ihrer jeweiligen Anhängerschar auf ihre Weise die verschiedenen Gleichnisse.
Apostelgeschichte geschrieben von Lukas - einem Arzt / Städter - erklärte dieses Gleichnis aus seinem Verständnis / seinem Alltag.
Matthäus - einem Dorfbewohner - erklärte dasselbe Gleichnis aus seinem Verständnis / seinem Alltag.
Die Lehre aus dieser Geschichte ist letztendlich die Gleiche - Verrat lohnt sich niemals!
| Zitat: |
| Wieso sollte ich an ein Buch glauben, wo ganz klare Fehler drin sind. |
Woran Du glaubst ist mir letztendlich egal. Im Übrigen ist es Deine begrenzte Sicht der Dinge.
Um es mal mit Luther zu sagen:
Jede Stelle der Schrift ist von unendlicher Einsicht; darum was du erkennst, mache nicht hochmütig geltend; bestreite nicht dem anderen seine Einsicht und wehre ihn nicht ab! Denn es sind Zeugnisse, und jener sieht vielleicht, was du nicht siehst ... So ist immer voranzuschreiten in der Erkenntnis der Heiligen Schrift.
Martin Luther
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Und betet zu Gott dass er euch rechtleitet.
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Das empfehle ich Dir auch!
Engeljani
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| Matthäus - einem Dorfbewohner - erklärte dasselbe Gleichnis aus seinem Verständnis / seinem Alltag. |
Konnten die Apostel, die aus dem Volk kamen, damals überhaupt schreiben ?
Welche der Apostel konnten schreiben und wann schrieben sie ?
http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/eng/spiegel94.htm
http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?t=93863
Der Leser nimmt teil an der Arbeit eines Exegeten, der ähnlich wie ein Detektiv tätig ist. Er geht spärlichen Spuren nach, erschließt sich Quellen, bewertet Motive, stellt Aussagen gegenüber und prüft deren Glaubwürdigkeit. Oft hilft ihm nur die Logik, Lücken zu schließen und über Widersprüche der Zeugen und Autoren hinwegzukommen.
Das ist für die meisten Protestanten und Katholiken eine fremde Welt, weil sie von der Arbeit moderner Theologen nichts wissen und oft auch nichts wissen wollen.
Noch immer herrscht im Kirchenvolk die Meinung vor, das Neue Testament - 4 Evangelien, 21 Briefe, die Apostelgeschichte und die Apokalypse ("Offenbarung des Johannes") - sei von Aposteln geschrieben worden, also von Zeitgenossen und Wegbegleitern Jesu, oder zumindest von deren Schülern. Teils steht es so in der Bibel, teils will es eine Überlieferung so, die fast so alt ist wie das Neue Testament.
Aber es ist umgekehrt: Kein einziger Autor der Bibel hat Jesus gekannt. Und nur ein einziger war ein Apostel - Paulus, der erst zwei bis drei Jahre nach der Kreuzigung Christ wurde. Seine Briefe sind die ältesten Texte des Neuen Testaments, geschrieben hat er sie etwa 20 bis 23 Jahre nach dem Tode Jesu. Aber nicht alle Briefe, die ihm zugeschrieben werden, stammen wirklich von ihm.
Weitaus die meisten Texte des Neuen Testaments sind von Christen der zweiten, der dritten oder sogar erst der vierten Generation geschrieben worden. Das älteste Evangelium (des Markus) wurde etwa 40 Jahre, das zeitlich letzte (des Johannes) sogar erst etwa 70 Jahre nach dem Tode Jesu verfaßt.
Fast alle Neutestamentler sind sich darüber einig, daß Matthäus und Lukas vornehmlich aus zwei Quellen schöpften: dem Markus-Evangelium und der sogenannten Quelle "Q", einer Sammlung von Sprüchen, die nicht erhalten geblieben ist. Sie haben Markus und "Q" redigiert und mit eigenen Texten ergänzt. In den drei Evangelien stimmt deshalb vieles überein, zum Teil sogar wörtlich, während sich der Autor des letzten, des Johannes-Evangeliums, viel mehr Freiheit nahm.
Die vier Evangelien sind ein spätes Stadium der Uberlieferung, die schon bald nach dem Tode Jesu begann. Zunächst wurden im wesentlichen nur einzelne Sprüche und Taten Jesu weitererzählt. Die Evangelisten haben sie in diverse "Rahmen" gestellt. Angaben wie "Und es begab sich ...", "Am Abend ..." oder "Auf einem Berg ..." sind zumeist redaktionelle Einschübe. Sogar die Bergpredigt, oft verfilmt und in Schulbüchern geschildert, hat nicht stattgefunden. Evangelist Matthäus zog lediglich Sprüche zusammen und schrieb eine Handlung drum herum.
Wahr oder falsch ?
Eigentlich müßten die Neutestamentler stets vom "Autor des Matthäus-Evangeliums" statt von Matthäus schreiben oder den Namen in Anführungszeichen setzen. Und ebenso müßten sie mit Markus, Lukas und Johannes verfahren. Aber der Einfachheit halber belassen sie es bei diesen - falschen - Namen (wie es auch in diesem Beitrag geschieht).
Was wissen wir wirklich aus dieser Zeit - wer weiß oder wußte es wirklich ganz genau ?
Was ist wichtig und wem ist was wichtig ?
Was würde passieren, wenn man alle Heiligen Bücher der Welt so durchforsten würde, wie man die Inhalte der Bibel durchforscht hat ?
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@Gabriele
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Konnten die Apostel, die aus dem Volk kamen, damals überhaupt schreiben ?
Welche der Apostel konnten schreiben und wann schrieben |
Warum sollen sie es nicht gekonnt haben? In jeder Epoche gab es herausragende 'materiell arme' Menschen, die über Bildung verfügten.
| Zitat: |
| Noch immer herrscht im Kirchenvolk die Meinung vor, das Neue Testament - 4 Evangelien, 21 Briefe, die Apostelgeschichte und die Apokalypse ("Offenbarung des Johannes") - sei von Aposteln geschrieben worden, also von Zeitgenossen und Wegbegleitern Jesu, oder zumindest von deren Schülern. Teils steht es so in der Bibel, teils will es eine Überlieferung so, die fast so alt ist wie das Neue Testament. |
Wer sagt das? Wer ist Kirchenvolk?
Ich bin Christin und gehe in die Kirche - wenn mir danach ist.
Und wir hatten Konfirmandenunterricht, wo wir u.a. auch über die Herkunft und die Zusammenstellung der Bibel lernten!
Natürlich gilt auch hier, gelehrt bekommen und verstehen sind zweierlei!
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| Was ist wichtig und wem ist was wichtig ? |
Korrekte Frage - Christen ist die Nächstenliebe wichtig, die auf dieser Welt so sehr fehlt!
Engeljani
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Natürlich gilt auch hier, gelehrt bekommen und verstehen sind zweierlei!
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Gelehrt bekommen - von wem ?
Verstehen. Aus welcher Sicht ? Auch die Symbolik ?
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Gleichzeitig fallen einem Juden, der die Evangelien liest, auf den ersten Blick Partien auf, die nicht glaubwürdig erscheinen, zum Beispiel die Berichte, daß die Pharisäer Jesus töten wollten, weil er am Sabbat heilte. Die Pharisäer zählten das Heilen nie zu ihrer Liste der am Sabbat verbotenen Tätigkeiten, und zu den Heilmethoden Jesu gehörte keine Tätigkeit, die am Sabbat wirklich verboten war. Es ist deshalb unwahrscheinlich, daß sie die Sabbatheilungen Jesu, und sei es auch nur geringfügig, getadelt hätten. Außerdem widerspricht das in den Evangelien gezeichnete Bild von blutdürstigen, mordgierigen Pharisäern allem, was durch Josephus, aus ihren eigenen Schriften und vom heutigen Judentum, das sie begründet haben, über sie bekannt ist.
Wir haben also in den Evangelien einen Widerspruch zwischen Abschnitten, die glaubwürdig erscheinen, und solchen, die unglaubwürdig sind. Für einen Juden, der sich mit den Evangelien beschäftigt, ist der Widerspruch offenkundig, und er möchte wissen, wie er entstand. Und die Kernfrage erweitert sich, wenn er die Religion betrachtet, die auf den Evangelien beruht, nämlich das Christentum mit seiner eigenartigen Mischung aus jüdischen, nichtjüdischen und antijüdischen Elementen.
Wie kommt es, daß eine Religion, die so viel vom Judentum entlehnt, während des größeren Teils ihrer Geschichte die Juden als Parias und Ausgestoßene betrachtet? In einer Kultur, die auf der hebräischen Bibel beruht, einer Kultur, deren Sprache von hebräischen Ausdrücken durchdrungen ist, sind die Juden mit ungewöhnlichem Haß behandelt worden, der schließlich in der Massenvernichtung von sechs Millionen europäischer Juden im Zweiten Weltkrieg gipfelte.
Eine Studie über Jesus mit besonderem Gewicht auf seinem jüdischen Hintergrund und der Annäherungsart, die bei einem Juden die gegebene ist, könnte etwas Licht auf diese Fragen werfen, die für Juden und Nichtjuden gleichermaßen wichtig sind.
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http://www.ahriman.com/buecher/maccoby.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Urchristentum
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiquellentheorie
http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus_im_Neuen_Testament
http://de.wikipedia.org/wiki/Aposte.....te_des_Lukas/Bibliografie
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