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Salam Martin!
Danke für den Link, habe die ersten drei Zitate gelesen und kann, auch wenn leider, denen nur zustimmen.
Vielversprechend!
Nochmals thanks!
herzliche Grüsse,
Zaf-Ad
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Hallo Zaf-Ad,
Gerne geschehen!
nach den 3 Absaetzen geht es erst richtig ab!
Gruss
Martin
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Hallo,
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Jede Diskussion ist daher per se sinnlos, das hatte auch schon Schopenhauer gelehrt in seiner berühmten Stelle in der "eristischen Dialektik" - griech.: eris = Streit - wo er sinngemäß schreibt: Alle Argumente, die sich an den Verstand und nicht an das Gefühl richten, haben keinen Sinn
"Ideen brauchen lange Zeit, um sich in der Masse festzusetzen, und sie brauchen nicht weniger Zeit, um wieder daraus zu verschwinden ... Alle Staatsmänner wissen heute, wie viel Irrtum in den Grundideen steckt; da aber ihr Einfluss noch sehr stark ist, so sind sie genötigt, nach Grundsätzen zu regieren, an deren Wahrheit sie nicht mehr glauben."
(Sonstiges, Massenpsychologie - Le Bon)
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Und alle Religionsführer wissen das auch!
Auch wenn es mir nicht gefällt, der Mann hat recht!
Gruß Heiko
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Hallo Heiko!
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| so sind sie genötigt, nach Grundsätzen zu regieren, an deren Wahrheit sie nicht mehr glauben." |
Und alle Religionsführer wissen das auch! |
Da bin ich nicht ganz so sicher - Religionsführer haben m.E. meist die Eigenschaft, an die von ihnen vertretenen Grundideen tatsächlich zu glauben und an ihnen auch dann noch festzuhalten, wenn ihre kritische Vernunft eigentlich schon widerspricht...
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Hallo Heiko und Wu,
ich neige zur Zeit auch eher zu Wu's Meinung. Denn LeBon schreibt sehr ueberzeugend folgendes:
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"In den menschlichen Massen spielt der Führer eine hervorragende Rolle. Sein Wille ist der Kern, um den sich die Anschauungen bilden und ausgleichen. Die Masse ist eine Herde, die sich ohne Hirten nicht zu helfen weiß.
Sehr oft war der Führer zuerst ein Geführter, der selbst von der Idee hypnotisiert war, deren Apostel er später wurde. Sie hat ihn so sehr erfüllt, dass neben ihr alles verschwand und dass ihm nun jede gegenteilige Anschauung als Irrtum und Aberglaube erscheint.
Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt.
Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsins befinden.
So abgeschmackt auch die verfochtene Idee oder das verfolgte Ziel sein mag, gegen ihre Überzeugung wird alle Logik zunichte.
Verachtung und Verfolgung stört sie nicht oder erregt sie nur noch mehr.
Persönliches Interesse, Familie, alles wird geopfert. Sogar der Selbsterhaltungstrieb ist bei ihnen ausgeschaltet, und zwar in solchem Maße, dass die einzige Belohnung, die sie oft anstreben, das Martyrium ist.
Die Stärke ihres Glaubens verleiht ihren Worten eine große suggestive Macht. Die Menge hört immer auf den Menschen, der über einen starken Willen verfügt. Die in der Masse vereinigten Einzelnen verlieren allen Willen und wenden sich instinktiv dem zu, der ihn besitzt.
Die großen Überzeugten ... begeisterten erst, nachdem sie selbst durch einen Glauben begeistert waren. Dann freilich konnten sie in den Seelen jene furchtbare Macht erzeugen, die Glaube heißt und den Menschen zum völligen Sklaven seines Traumes macht.
Nicht das Freiheitsbedürfnis, sondern der Diensteifer herrscht stets in der Massenseele. Ihr Drang, zu gehorchen, ist so groß, daß sie sich jedem, der sich zu ihrem Herrn erklärt, instinktiv unterordnen." |
Und dieses Phaenomen kann man tatsaechlich allerorts beobachten.
Gruss
Martin
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