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Wenn man jemanden in den Tod begleiten muß












Hallo Zensi,

Es ist immer schwer, wenn man jemanden in den Tod begleiten muß. Den Verlust - der ja nicht für immer ist - verarbeitet man, was bleibt ist die Liebe, die du deinem Vater mitgegeben hast, indem du ihn begleitet hast und für ihn da warst. Auch wenn es hart ist, an solchen Situationen wächst man und du wirst sehen, daß das eine wichtige Erfahrung in deinem Leben war. Ich kenne das aus eigener Erfahrung, mein Vater starb vor knapp zwei Jahren an Krebs.

> Ich habe selbst höllische Angst vor dem Tod.

Der Tod ist nur ein Übergang zurück zu unserer eigentlichen nichtphysische Existenz. Unser physisches Leben hier ist im Grunde so ähnlich wie ein Kinobesuch. Dein Vater hat den Film einfach früher verlassen, aber ihr seht euch draußen ja wieder. Vor dem Tod muß man daher keine Angst haben - jedenfalls nicht mehr als davor, ein Kino zu verlassen... Danach geht es weiter und ich bin sicher, daß es auch deinem Vater jetzt wieder gut geht.
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