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Frauen mit Kopftuch (Hijab) stiften Unruhe!












Hallo Heiko

Zitat:
Zweckdienlich heißt das Schlüsselwort!

Richtig.
Es geht um den Zweck der Kleidung innerhalb einer sozialen Gemeinschaft.
Es gibt Konventionen bzgl. formeller und informeller Bekleidung in jeder sozialen Gemeinschaft.

Beide sind Teil einer nonverbalen Kommunikation.
Habe ich ein Ziel in der jener Gesellschaft zu erreichen, so muss ich auf verschiedenen Ebenen kommunizieren.
Weigere ich mich nun durch Tragen unkonventioneller Kleidung zu kommunizieren, so kann ich keinen Erfolg erwarten, sofern ich nicht eine Sonderstellung in dieser Gesellschaft geniesse. (Michael Jackson kann vermutlich sogar mit Hijab erfolgreich im Bankwesen kommunizieren, aber eine Sonderstellung geniessen auch z.B. Polizisten oder Soldaten in Uniform, der Pastor oder der Moench da ihre Kleidung einheitlich positive Assotiationen in der Gemeinschaft weckt)

Dieses alles ist eine Trivialitaet, bedenkt man, wie jeder Zivilpolizist gekleidet ist:
Eben genau so, wie es seine Umgebung erfordert.

Nun der Umkehrschluss:
Halte ich mich nicht an jene (oder andere) Konventionen, so habe ich entsprechende Sanktionen zu erwarten.
So beklagt sich der Punkrocker mit rotem Irokesenhaarschnitt, wie spiessig doch die Gesellschaft ist,
Der Hippie vor 35 Jahren genauso, der Exibitionist wird sogar eingesperrt, der Skinhaed mit Bomberjacke und Springerstiefel wird von der Gesellschaft der auslaendischen Mitbuerger gemieden,...naja und die Hidjabtraegerin wird eben auch sanktioniert.
Wie ich bereits sagte,...nichts besonderes, sondern ein einfacher sozialpsychologischer effekt, der seit jeher auf Menschen zutrifft.

Liebe Gruesse
Martin
Zitat:
Wie soll man das Stigma der dummen, muslimischen Frau abbauen, wenn von dieser Seite kein zielgerichteter Beitrag kommt?

Wäre ich Esra - wäre ich sauer - und würde mir denken:
"Was bildet sich der Kerl eigentlich ein?"

"Da red ICH die ganze Zeit mit ihm (wahrscheinlich die einzige "Kopftuchfrau" mit der ER persönlich kommuniziert) und dann solch eine Meldung."

Das ist Ignoranz pur.

Aber ich bin nicht Esra und auch nicht so lieb wie sie (schätz ich mal)
Zitat:
Weigere ich mich nun durch Tragen unkonventioneller Kleidung zu kommunizieren, so kann ich keinen Erfolg erwarten, sofern ich nicht eine Sonderstellung in dieser Gesellschaft geniesse.

Ein sonderbarer Satz.

Könnte auch heissen:
Zitat:
Weigere ich mich nun durch Tragen konventioneller Kleidung zu kommunizieren, so kann ich keinen Erfolg erwarten, sofern ich nicht eine Sonderstellung in dieser Gesellschaft geniesse.


Also, wenn ich mich weigere zu kommunizieren, egal ob in konventioneller oder unkonventioneller Kleidung, dann habe ich mit besonderen Konsequenzen zu rechnen.

Wirklich eine Trivialität. Passt mpoetschik! Zu Dir -
gemeint hast Du aber was anderes schätze ich, nämlich:

Zitat:
Wenn sich wer weigert, anders denn in unkonventioneller Kleidung zu kommunizieren . . .

Da passt als Kommentar ja nicht mal "dämlich".

Denn jede Dame, die sich in unkonventioneller Kleidung präsentiert, sei dies eine Inderin in ihrem traditionellen Sari - sei das eine Dame aus Hawai mit ihrem Baströckchen mit Blumenkettenoberteil oder die Dame mit Transparentbluse am Empfang der Wiener Caritas - oder die eleganten Ladies am Laufsteg, welche die seltsamsten Phantasien bestimmter Modeschöpfer ausleben - die Queen - lang soll sie leben - mit ihren unkonventionellen Hutschöpfungen und ihre Damen am Rennstall - all diese können mpoetschiks Trivialitäten mit Gelassenheit zurückweisen.

Sie alle bekommen durchwegs positive Reaktion auf ihr Auftreten - ob sie nun kommunizieren - oder nicht.

Doch das Kopftuch - sei die gar nicht triviale Ausnahme.

Mann, o Mann -
Lieber Heiko,

da hat M.M.Hanel recht - Esra redet mit Dir......

Zu Deiner Frage was ich denn so mache: LINUX- und WINDOWS-Administration, Netzwerkaufbau, PC-Recycling, Handel mit Recyclings-NE-Metallen. Und was Konventionen betrifft: Klar, mit Anzug und Krawatte kriegste vielleicht `nen Millionenauftrag von Schering... ohne Anzug und Krawatte krieg`ich gelegentlich deshalb Aufträge, weil es sich herumgesprochen hat, das man auch ohne Kleidungskonventionen was von seinem Job versteht....
Zitat:
Wäre ich Esra - wäre ich sauer - und würde mir denken:
"Was bildet sich der Kerl eigentlich ein?"

"Da red ICH die ganze Zeit mit ihm (wahrscheinlich die einzige "Kopftuchfrau" mit der ER persönlich kommuniziert) und dann solch eine Meldung."

Das ist Ignoranz pur.
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