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Hallo Alex,
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hat es mich überrascht, wie sehr Du darauf bestehst, daß allein der Umstand, daß jemand nicht tötet, Nichtgegebenes nicht nimmt, etc. bereits buddhistisches Verhalten sei.
Meine Ansicht dazu: Es fehlt noch die entsprechende Ausrichtung auf die (buddhistische) Erleuchtung, um die Handlung buddhistisch zu machen. Dies ist, was ich meinte: Die Zuflucht zu Buddha, Dharma, Sangha steht in Ausschlußkonkurrenz zur Zuflucht zu einem Gott. |
Das mag wohl sein - da lag vielleicht das Schwergewicht zu sehr auf konkrete (oder wie Du sagst, rituelle) Handlung - aber was da von mir mitgemeint war, sind Denkmodelle, Annäherungen... Die Erleuchtung ist m.E. nicht an die Zufluchtnahme gebunden - sonst wäre sie ja z.B. schon für den Buddha selbst nicht möglich gewesen - wozu hätte der Zuflucht genommen?
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| Zum "dauerhaften Glück" vielleicht später. Nur soviel: Wer ist es denn, der mit Ich-ILLUSION glücklich ist? |
Hm - eben die [hartnäckige] Illusion - aber wenn die mal geschwunden ist
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| Um nochmal auf die Rituale , Formalien und Etikettierungen zurückzukommen: Es gibt von Chögyam Trungpa Rinpoche ein sehr gutes Buch zu dem Thema mit dem Titel "Spirituellen Materialismus durchschneiden". |
Ja, das Wort verwende ich auch häufig - ich schätze Trungpa Rinpoche sehr (mein letzter Lehrer war ein persönlicher Freund von ihm). Aber die Ich-Vorstellung wird auch in anderen Religionen (zumindest in deren mystischen Ausformungen) sehr in Frage gestellt - gerade heute erst habe ich in einem anderen thread gelesen:
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Sowie alle Flüsse ins Meer fließen, so kommt jede Seele früher oder später zu der Einsicht, dass das große „Wir“ das Ziel ist.
Aus „Ich“ wird das „Wir“ und aus dem „Wir“ das „göttliche Ich“.
Unter dem „göttlichen Ich“ verstehe ich die Erkenntnis der Einheit mit „allem was ist“. |
Das ist vielleicht nicht ganz buddhistische Diktion - aber es geht für mich recht deutlich in dieselbe Richtung
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