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Guten Morgen, Heiko,
ich denke, diese Angst ist zunächst einmal auch etwas sehr kreatürliches, das hast Du ja bei diesem Tauch"unfall" (vielleicht das falsche Wort, aber ich bin kein Taucher und weiss nicht, was "Sprungschicht" ist) gut beschrieben: Die Panik ist einfach da. Und es ist GUT, dass sie da ist, weil dann alle Kräfte mobilisiert werden, einer Gefahr auszuweichen. Das findet sich ja auch bei Tieren.
Die Hilflosigkeit ist enorm. Mir war ja voll bewusst, dass ich einen Infarkt erlitten hatte, aber ich konnte nicht um Hilfe rufen, weil ich das Gefühl hatte, ein LKW stünde auf meinem Brustkorb. Ich konnte mich nicht bewegen, ohne dass ich das Gefühl hatte, ein glühendes Messer weidet meinen Brustkorb aus. Um Hilfe rufen konnte ich nicht, weil mein "Stimmchen" kaum hörbar war, da es an Atem fehlte. Zu WISSEN, man kann nun nur abwarten, bis endlich jemand ins Wohnzimmer kommt (nachts um 3 Uhr!), und man weiss nicht, ob man diese Zeitspanne schafft... Das wünsche ich NIEMANDEM.
Aber eines war auch da: Ab einem gewissen Punkt (so nach 3 Stunden) fühlte ich mich gehalten. Keine Ahnung, ob das "Gott" war, der "eingriff" (ich habe ja meine Probleme damit, an Gott zu glauben) oder ob es einfach ein Adrenalinstoss war, der mich gnädigerweise "gehalten" fühlen liess, ich weiss es nicht. Ich lasse das offen. Auf jedenfall aber hat seit dieser Erfahrung mein Nickname seinen Sinn bekommen
Liebe Grüsse
Sucher
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