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Guten Morgen,
ich schwanke da immer, je nach der Grundstimmung, in der ich gerade bin.
Normalerweise habe ich beim Denken an den Tod eine gewisse Unruhe in mir, so in etwa wie die Unruhe vor einem wichtigen Termin.
Aber auch ein wenig Angst ist da bei dem Gedanken, wie es wohl sein wird zu sterben.
Werde ich gut loslassen können?
Werde ich mich festhalten, nicht loslassen wollen?
Vor allem: Werde ich meine Frau "loslassen" können, die mir fast alles auf der Welt bedeutet?
Werde ich gelassen sein, oder angespannt, werde ich Schmerzen haben, und werde ich sie aushalten?
Der Gedanken, dass nach meinem letzten Atemzug alles um mich herum "weitergeht" und ich nicht mehr daran teilnehmen kann/darf/muss, hat für mich etwas Ängstigendes UND etwas Beruhigendes.
Manchmal denke ich, dass mit dem letzten Atemzug "alles aus" ist, und die "Episode Sucher", die ja für die Weltgeschichte noch nicht einmal eine Sekunde bedeutet, ist aus und vorbei.
Manchmal denke ich, all die lieben Toten, die vor mir gestorben sind, werden mich "dort" erwarten und dann werde ich NUR NOCH STAUNEN...
An Reinkarnation im Sinne von "in einen anderen Körper übergehen und noch mal von vorn" kann ich nicht glauben. An ein "Drüben geht es weiter" schon eher. Aber auch nicht immer...
Ihr seht, dass ich zu diesem Thema ein völlig uneinheitliches Verhältnis habe. Was ich allerdings weiss, ist: Im Augenblick des Sterbens ist meistens alles GANZ anders. Vor meinem ersten Infarkt dachte ich, dass ich kein Angst vorm Sterben und vorm Tod habe, es ist ja was "natürliches". Als ich dann aber 4 Stunden hilflos auf dem Fussboden lag und ich den "Atem des Todes" quasi gerochen habe, war die Angst riesengross und grauenhaft. Damals war ich wohl noch nicht bereit, zu gehen. Vielleicht ist das heute oder in 10 oder in 20 Jahren anders.
Liebe Grüsse
Sucher
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Wenn du das richtige getan hast, wirst du ins Paradies kommen
Beschäftige dich mehr mit den Religionen :
Christentum und Islam.
is mein Tipp an dich, und dann brauchst du vllt keine Angst mehr vom Tod zu haben, sondern vllt freude ins Paradies zu kommen und Gott bald zu sehen *g* ^^
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1. Und wenn Du das Falsche getan hast, wirst Du ins Paradies kommen, da es ein „Fern von Gott“ nicht gibt. Gott ist allgegenwärtig. Wer an ein „Fern von Gott“ glaubt, glaubt nicht an Gottes Allgegenwärtigkeit.
Es ist lediglich die Frage, ob man im Paradies lebt und dieses Paradies verkennt aus Mangel am Liebesfähigkeit.
2. Um Gott zu sehen braucht man nicht erst zu sterben. Gott ist überall erkennbar, man muss nur mit der richtigen Einstellung hinschauen. Es ist eine generelle Vorstellung: „ich sterbe, dann weiß ich“. Und dann? Ewige Jagdgründe? Hosianna singen? Ewiges Hofbräuhaus? Viele Jungfrauen? Erschaffe sich jeder seinen Himmel (incl. seinen Gott) nach seinen Vorstellungen selbst!
Gott ist Liebe, das ist Universal!
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Ist schon eigenartig, wie sich manche das Leben danach vorstellen. Hier leben sie das Gute wie das Böse sehr intensiv aus und erwarten, daß man sie mit offenen Armen erwartet. Solange die Seelen unrein sind, können sie kaum an Gottes Lichttisch sitzen. Also müssen sie bereinigt werden. Das können sie nur auf der Erde erfahren , in einem Leib, Körper, Gefäß oder wie auch immer es ausgedrückt wird. (Gibt schon Threads, wo das beschrieben wird)
Da eine Seele feinstofflich, geschlechtslos ist , wird die Erfahrung nur in der Erdsphäre in einem festen Körper vonstatten gehen können. Was für ein Leben soll die Seele danach leben - sicherlich eines, das anders aussieht, als wir es uns hier auf Erden vorstellen und der weitere Weg der Seele zu Gott wird auch anders sein, als er jemals auf Erden war. Daher muß der Mensch, solange die Seele nicht reiner ist, alles erleben, erfahren - im erdigen Bereich. Hat er alles abgelebt, ist er noch nicht soweit - um an Gottes Tisch sitzen zu können mit allen Lichtgestalten, muß man nicht ein gehorsamer und fügsamer und nur lieber Mensch sein - man muß alles ausgelebt haben, denn nur mit diesen Erfahrungen hat man sich gereinigt.
"Der Weg, der zu Gott führt, führt durch sämtliche Erfahrungen. Er führt ebenso durch die Erfahrung des Guten wie durch die Erfahrung des Bösen. - Dieser Weg wurde von Gott mit Bedacht festgelegt. Es ist Gottes Weg, und das ist der Grund, warum der Mensch den Weg der Entwicklung nie verlassen kann.
Gott hat keinen "Rücken". Es gibt nichts, was ohne sein Wissen oder gar gegen seine Absicht entstanden wäre, es gibt nichts, was seiner Aufmerksamkeit entgehen könnte.
Der Mensch soll nicht dauernd überlegen, ob das, was er tut, richtig oder falsch, gut oder böse ist. Er soll nicht Regeln aufstellen wollen, was der Mensch tun muß, damit er Gott "wohlgefällig" sein kann. er soll Gott nachahmen. Er soll das tun, was Gott tut. - Denn was Gott tut, verlangt er auch vom Menschen. Und das ist: Barmherzigkeit und nicht Opfer. (Mt 9,13, 12,7)
Versucht der Mensch, sich in Gott "hineinzuleben", Gottes Wesen auf sich wirken zu lassen, so wird er fühlen, daß Gott tatsächlich ein liebender Vater ist. Und ein liebender Vater liebt seine Kinder nicht bloß, indem er für sie sorgt, sondern auch, indem er ihnen nichts verheimlicht. Er wird sie über das belehren, was für seine Kinder das Allerwichtigste ist.- Das Allerwichtigste aber ist für sie zu wissen, wozu sie überhaupt leben.
Das ist der wesentliche Kern der " Botschaft" Jesu, deren tieferer Sinn heute für immer mehr Menschen faßbar wird. Die "Botschaft" besagt, daß das Leben nicht aus zufällig zusammengewürfelten Episoden besteht, sondern, daß es durch und durch sinnvoll ist. " (aus Anatomie der Seele)
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Hallo Gabriele, vergleiche mal Deine Aussage...
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| Ist schon eigenartig, wie sich manche das Leben danach vorstellen. Hier leben sie das Gute wie das Böse sehr intensiv aus und erwarten, daß man sie mit offenen Armen erwartet. |
mit meiner Aussage...
| Zitat: |
| Es ist lediglich die Frage, ob man im Paradies lebt und dieses Paradies verkennt aus Mangel am Liebesfähigkeit. |
Wo ist nun der Unterschied? Ja, ich glaube, dass Gott alle Seelen mit offenen Armen erwartet, nur dass manche Seelen zu sehr auf das Negative ausgerichtet sind, als dass sie für das Positive empfänglich sind.
Ich halte es auch für Egoismus, Gutes zu tun um in den Himmel zu kommen, oder schlechtes zu unterlassen um der Hölle zu entgehen. Das einzige Maß kann nur die Reinheit des Herzens sein.
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