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Südfrankreich und Ost-Deutschland












Zitat:
Nur wenn ich Wahrheiten zum Gegenstand der Forschung mache, sie also als noch nicht gefunden, konstatiere (so wie m.W. es Baha'u'llah tat), kann ich auf eine hohe Eigendynamik des Modells setzen.


Lieber Martin,

genau das ist es ja, was die Religionen AN SICH WOLLEN.

Der Koran pflegt es von den "Verständigen, Nachdenkenden, Überlegenden" zu denken.

Und die historischen Fakten sprechen für sich:

So lange wie die muslimische Ummah den Qur'an hatte, nichts als den Qur'an, führten die Muslime die Welt wissenschaftlich, technologisch, kulturell, sozial, militärisch und ökonomisch an. Sie verloren nie eine einzige Schlacht. Die Grenze des Islam breitete sich von West Afrika nach China aus; hinein in Südfrankreich und Ost-Deutschland.

Mit der Erscheinung der Hadith & Sunna zu Beginn des dritten Jahrhunderst nach Hidjra, begann eine progressive Entartung der muslimischen Ummah. Seit dieser Erscheinung dieser Innovationen als Quellen der Führung neben dem Qur'an gewannen die "Muslim" keine einzige Schlacht mehr.


Wieso besiegen 3 Millionen Israelis dauernd 150 Millionen von Arabern?



Macht es irgendeinen Sinn, dass 3 Millionen Israelis 1000 Millionen "Muslime" aus ihrer Moschee in Jerusalem zwingen sollen?



Wieso schlägt Indien immer wieder Pakistan? Wieso dringen die Russen in Afghanistan ein? [Wieso besetzt Amerika Irak] etc... etc... etc.



Du kannst hier die 'Erscheinung der Hadith und Sunna' auch symbolisch verstehen, was den Beginn einer statischen Glaubenslehre darstellt.

Solange die Menschen NICHT an etwas GEBUNDEN sind, wie z.B. an Dogmen, Indoktrinationen, Rechtsschulen (Meshebs), Imame, Ayatollahs, Scheichs, Pfarrer, Priester, Päpster, religiöse Gesellschaftsbunde, Instutitionen etc., werden sie die Welt anführen.

Deswegen fragte ich auch nach einem Beispiel der "Fehlerarten".

Du hast alles korrekt erfasst und kategorisiert, aber dem Moment nach. Und nicht nach der jeweiligen Hauptbotschaft der Schrift.

Jesus und auch Mohammed predigten im Namen Gottes, selber zu denken.

Gottes Wort war also: Denkt selber!

Behauptung: Kant hat den kategorischen Imperativ nur dank den Religionen überhaupt "entdeckt".

Wer Gott allein fürchtet, und nicht die Menschen, der wird die Wahrheit so oder so suchen, unabhängig von der momentanen Realitätsbeschreibung (ob sie passt oder nicht passt).

Wäre der Spruch "Die Wahrheit braucht nicht die Mehrheit, um die Wahrheit zu sein." viel früher verinnerlicht, so hätten wir schon vor 5 Jahrhunderten begonnen, zu forschen.

Doch die Menschheit ist träge und ungewillt zu lernen.

Die Leiden des jungen Werther hat folgendes geschrieben:
Und ich habe, mein Lieber, wieder bei diesem kleinen Geschäft gefunden, daß Mißverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiß seltener.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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