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Hallo, wie der Titel schon beschreibt geht es um selbstmord (Freitot - übrigens ist diese bezeichnung völlig sinn frei, als ob die meisten eine FREIEwahl hätten) und zwar um mein eigenen.
Ich denke schon seit umgefähr dem 7 Lebensjahr an selbstmord (habe soweit ich mich erinnern kann in meiner kindheit schon 7 mal das Messer in der hand gehabt und wollte mir die pulzadern aufschneiden, was ich jedoch nie getan habe) jetzt bin ich 26 Jahre und bin so gut wie kurz
davor. Nur wie konnte es soweit kommen ?
Tja ich komme aus zerrütteln ehe verhältnissen, Mein Leiblicher Vater habe ich vieleicht 3 mal in meinen Leben gesehen, ein freund meiner mam hatt mich ordentlich durchgeprügelt, mein stief Vater wahr kaltherzig und wollte mich ins heim stecken (aufgrund dessen weil ich früher bett nässer wahr) in schulen wahr ich sehr oft der aussen seiter
und hatte angst später zur schule zur gehen (wegen schlägerein etc.)
Später begann dann meine Berufliche Erfahrungen wie einge Lehren, die ich aufgrund meiner Computer sucht, und aufgrund 0 selbstvertrauen in mir selber (ja ganz recht, ich traue mir rein garnix zu, habe angst was zu fragen, bzw. in den vordergrund gestellt zu werden)
tjo so habe ich 2 lehren versemmelt.
Aber das grösste unglück ist das ich auch rein beziehungstechnisch mir nix zutraue, meine längste beziehung ging 1 monat.
Nunja jetzt ist es schon soweit das selbst schon von meiner Familie oder von meinen guten freund ich nicht mehr ernst genommen werde (werde oft überhört oder erst garnicht wahrgenommen, viele ironische lachhafte bemerkungen gegen beziehungen\beruf usw.)
obwohl meine mam noch an meisten zu mir steht.
tjo und jetzt bin ich am ende, habe starke depressionen die immer häufiger werden. Ich habe so ziemlich alles im leben falsch gemacht, und ich weis auch nicht warum ich das schreibe, vieleicht ein letzter hilferuf, ich weis es nicht. Jedenfalls brauche ich keine Therapolten oder Psychologen die nur ihre standart sätze hinaus posaunen.
Ich weis einfach nicht mehr was ich tun soll, ich bin totunglücklich
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Hallo Rodriguez!
Ich will Dir jetzt nicht mit irgendwechen Trost- und Hilfesprüchen kommen -
Dein Beitrag spricht für sich und geht mir ganz schön nahe - aber ich würde
Dir vorschlagen, hier mal eine Zeitlang mitzulesen und Dich umzusehen.
Natürlich andere, aber im Prinzip ähnliche SchxxxSituationen haben Andere
in diesem Forum auch durchgemacht, aber (auf ganz verschiedenen Wegen)
doch irgendwie überbrückt und hinter sich gelassen - vielleicht findest Du -
evtl. auch mit Hilfe - doch einen Weg? Der 'letzte Ausweg' bleibt Dir ja
immer noch...
Du kannst mich gern auch per PN oder mail persönlich anschreiben.
liebe Grüße
() Wu
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Lieber Rodriguez,
Auch mich berührt Deine Geschichte sehr und mir sind fast die Tränen gekommen. Du hast echt viel durchgemacht - aber allein, dass Du schon so weit gekommen bist, ist doch ein Zeichen, dass Du ein stärkerer Mensch bist, als Du glaubst oder? Viele anderen hätten vielleicht schon längst aufgegeben, aber Du bist "noch" hier und lässt Dir vielleicht sogar helfen.
Ich kann Dir auch nur empfehlen, mal eine Zeit lang zu warten und ein bisschen hier mitzulesen, über das Leben nach dem Tod und über den Sinn des Lebens usw nachzudenken - also Dich mit geistigen Themen zu beschäftigen. Wieso? Weil der Mensch ein geistiges Wesen ist und mit seiner Seele imstande ist, die allerschwierigsten Situationen zu meistern.
| Zitat: |
Wir sehen, daß Kälte, Hitze, Leiden und so weiter nur den Körper betreffen. Der Geist wird nicht davon berührt.
Wie oft sehen wir Menschen, die arm, krank, elend angezogen, ohne Unterhalt und dennoch geistig stark sind. Was auch der Körper leiden mag, ihr Geist ist frei und wohl. Und wiederum, wie oft sehen wir Reiche, physisch kräftig und gesund, und doch mit einer Seele, die todkrank ist.
Für den schauenden Sinn ist es ganz klar, daß der Geist des Menschen etwas ist, das sich sehr von seinem physischen Körper unterscheidet.
Der Geist ist unveränderlich, unzerstörbar. Der Fortschritt und die Entfaltung der Seele, ihre Freude und Sorge, sind vom physischen Körper unabhängig. Abdu'l Baha, Ansprachen in Paris |
Daher ist es wichtig, das Hauptproblem anzugehen - nämlich geistige Schwäche in geistige Kraft und Stärke umzuwandeln. So wirst Du in der Lage sein, jedes noch so schwierige Problem zu meistern und jeder Kummer und alle Sorgen der Welt werden Dir nichts anhaben können. Du wirst dann, wenn Du diese geistige Stärke erlangst, das Gefühl haben, unbesiegbar zu sein, weil Du weisst, dass alles Leiden dieser Welt nur temporärer Natur ist, alles wird vergehen.
| Zitat: |
| Das ist die sterbliche Wohnstatt: ein Vorratslager voll Kummer und Leid. Was den Menschen daran bindet, ist Unwissenheit; denn keine Seele vom Monarchen bis hinunter zum einfachsten Untertanen kann in dieser Welt Genüge finden. So dieses Leben dem Menschen einmal einen süßen Becher reicht, werden sicher hundert bittere folgen. Das ist der Zustand dieser Welt. Der Weise bindet sich deshalb nicht an dieses vergängliche Leben und macht sich nicht davon abhängig. Manchmal wünscht er sich sogar sehnsüchtig den Tod, damit er frei werde von diesen Leiden und Heimsuchungen. So kommt es auch, daß manche unter starker Seelenqual Selbstmord verüben. Abdu'l-Baha |
Ich bin mir sicher, dass Du den richtigen Weg gehen wirst, nämlich nicht aufzugeben, weiter zu machen und Hoffnung haben, dass es besser werden wird. Denn das wird es bestimmt, wenn Du jetzt nicht aufgibst!
Vielleicht hilft es Dir auch ein weing, die zwei Abschnitte über "Prüfungen und Leiden" hier durchzusehen
Prüfungen und Leiden
Prüfungen und Leiden
Alles Liebe ,
Deas
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Hi Rodriguez,
erst kürzlich habe ich eine meiner Lieblingsbücher „Robinson Crusoe“ gelesen und dachte dabei an Cortez obwohl der Mann im Buch gar nicht vorkommt. Was ich hiermit sagen gedachte ist, mir gefällt Dein Nickname und auch so manche spanische oder so klingende Namen z. B. Rodrigo, Don Diego, etc..
Es ist mutig von Dir so ein Problem bzgl. Selbstmord hier in Forum so offen darzustellen. Vorzustellen, dass Dir schon seit dem 7. Lebensjahr Selbstmordgedanken plagen ist sehr traurig.
Du bist 26 Jahre alt wie Du es schreibst, also kein Kind mehr. Du hast kein bzw. kaum Selbstvertrauen, hast Depressionen weil u.a. als Kind geschlagen wurdest. Hast 2 Lehren in den Sand gesetzt und Deine längste Beziehung zu eine Frau dauerte nur 1 Monat.
Du schreibst, dass das größte Unglück für Dich darin besteht, dass Du beziehungstechnisch Probleme hast.
Es gibt Menschen, die hatten noch nicht mal eine 2 tägige Beziehung zu eine Frau oder Mann oder nicht mal für 10 Minuten.
Ich meine, dass in der Sache bestimmt etwas machbar ist, so, dass Du auf normalen Weg zu eine Frau gelangst.
Eine Lehre kannst Du nachholen, das dürfte auch kein Problem sein.
Allerdings, um Dir richtig helfen zu können, muss man Dich persönlich kennen, indem Du Dich jemanden anvertraust und das ist am besten ein Psychologe. Dort kannst Du Stück für Stück alle Deine Probleme erzählen und findest sogar alleine so manch eine gute und richtige Antworten/Lösungen!
Was @Wu und @Deas schrieben stimme ich voll zu.
Wo wohnst Du in etwa wenn ich fragen darf?
LG
erfer
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Hallo Rodriguez!
Ich hatte Jahre meines Lebens über die ich nur sehr ungern rede, aber ich tue es nun hier:
Ich unterschied nur noch zwischen zwei Dingen: Dinge, die zum Selbstmord taugen und nutzlosem.
Eines hab ich aber immer gewusst: bevor ich mein Leben wegwerfe will ich alles mögliche ausprobieren. Auch Drogen nahm ich dabei nicht aus. Ich hatte am Ende alles verloren.
Als ich weder ein noch aus wusste, ging ich einfach auf reisen. Ich lebte in christlichen, und hinduistischen Klöstern. Ich arbeitete auf italienischen Selbstversorgerbauernhöfen. Ich war mehrere Jahre lang weg. Allerdings: meine Probleme waren mir anfangs noch näher, als sie es zu Hause waren. Mit Beziehungen war ich auch nicht besser als Du! Es gab nur noch den einen Weg: ich musste mich mir selbst stellen, denn ich konnte mir nicht entfliehen. Dann lief ich tagelange weinend am Ganges auf und ab. Ich wollte Gott erfahren. Was dann geschah, das kann ich im Chatt nicht schreiben! Aber 7 Jahre Depressionen wandelten sich in eine Ekstase, die bis heute anhält. Das sind nun schon 13 Jahre und fünf Monate. Ich tauche in Gott ein, wenn ich es will. Beim Autofahren ist das manchmal gefährlich. Ich muss dann das Radio anlassen, das erdet.
Glaube mir: es gibt Zustände, in denen Dich ein Augenblick reichlich für das entschädigt, was du mehrere Jahre durchlitten hast! Dort hinzukommen ist viel Arbeit, aber lohnenswerte Arbeit. Alles ist ein einziges Wunder! Trau Dich zu Leben!
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