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Hallo Hanel,
ich habe jetzt keine Lust, mich durch diverse Theorien zum Kapitalismus durch zu wühlen... deshalb mit meinen eigenen Worten das Wesentliche darüber:
Kapitalismus in verschiedenen Formen oder auch vordergründigen Bezeichnungen hat es wohl immer schon gegeben. Es ist das Streben nach Verbesserung der eigenen Lebensumstände; hier geht es also um den eigenen Nutzen, um eigenen Fleiß - ja auch um eigenes Glück... das von äußeren Umständen wie Krieg oder Katastrophen abhängt.
Was den Kapitalismus beeinflusst, ist die Ethik. Diese Ethik kann die Auswirkungen des Kapitalismus dämpfen. Da die Ethik von der Religion beeinflusst wird, kommt also der "geistigen Gesinnung" enorme Bedeutung zu. Hier haben die Kirchen, insbesonders die Prostestantischen auf der ganzen Linie versagt.
Beim Kapitalismus geht es ja um Besitz in "eigener Hand" - was an sich nicht verwerflich ist. Wenn es aber nicht mehr um den Menschen geht, sondern nur noch um Geld, dann hat der Kapitalismus sich selbst überholt. Die alten Hebräer wussten davon - woher auch immer ! Obwohl sie sich selten genug daran gehalten haben ! Es kämpfen nämlich nur die Menschen - aktiv oder passiv - für ihre Nation, die sehen, dass es einigermassen GERECHT zugeht.
Gruß
Reinhard
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