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Erleuchtung - Buddha(schaft)












Es ist völlig sinnlos, ein Verhalten lediglich aufgrund der äußeren Form als buddhistisch zu deklarieren.
Man könnte es auch so formulieren: das "buddhistische Verhalten" ist die Methode/Weg (Dharma), um das Ziel, die Erleuchtung/Buddha(schaft) zu erreichen. Unterstützt wird man dabei von der Sangha, den Freunden auf dem Weg. Dies ist die Zuflucht zu den drei Juwelen.
Die gesamte Praxis eines Buddhisten ist Ausdruck dieser Zufluchtnahme. Oder anders: Ohne Zufluchtnahme ist ein Verhalten nicht "buddhistisch".
Das bedeutet, daß man sich als Christ nicht "buddhistisch verhalten" kann, weil man seine Zuflucht zu Gott nimmt.
Dadurch wird natürlich nicht der Wert von "guten" Verhaltensweisen beeinträchtigt. Auch ein Christ sammelt aus buddhistischer Sicht Karma an, egal ob er nun an Gott glaubt oder Zuflucht zu Buddha, Dharma, Sangha , (Lama) nimmt.
Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Man muß nicht Buddhist werden, um äußerlich "buddhistische Verhaltensweisen " zu imitieren. Es wird sicherlich auch nicht nachteilig sein.
Aber es besteht kein Grund, dieses Verhalten als buddhistisch zu deklarieren. Was sollte der Vorteil sein? Was hat man davon?
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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