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Hinrichtungen in Pakistan













Ist dies A Brutalität oder B Gerechtigkeit?
A Brutalität
77%
 77%  [ 7 ]
B Gerechtigkeit
0%
 0%  [ 0 ]
C Sowohl als auch
11%
 11%  [ 1 ]
D Weder noch
11%
 11%  [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 9

Kein Komentar, weil ****(eigene Wortzensur)

Dann muss man sie dazu zwingen. Das wäre wirklich eine Strafe.
Man sollte die Opfer auch sonst nicht alleine lassen. Oft genug heisst es dann: Was die wohl getan hat, um den soweit zu bringen? So wird aus dem Opfer ganz schnell der Täter und Gewalttäter bekommen einen Freibrief (wenn die sich so anzieht, darf ich das).
Ich sehe noch eine Gefahr. Wenn der Täter Angst vor Sanktionen hat, wird er erst richtig brutal. Ihm ist im Grunde genommen auch egal ob er wegen Mord oder "nur" Vergewaltigung den Hahn zugedreht bekommt.

Liebe Grüsse
Bobo
Zitat:
NACH VERGEWALTIGUNG wurden vier Pakistaner hingerichtet

Immer wieder kommt es in Pakistan zu Vergewaltigungen - ohne dass die Täter bestraft werden. Jetzt wurden vier Männer gehenkt, welche nachweislich eine Christin vergewaltigt hatten. Der Präsident des Landes hatte ein Gnadengesuch abgelehnt.

Ist das Brutalität oder Gerechtigkeit, beides oder weder noch?
Ein politisches Zeichen?
Die Richtung wohin?


Die vedische (altindische) Sichtweise ist ja in gewissem Sinne auch mit Pakistan verwandt. (natürlich nicht mit dem heutigen)

In der Manusamhita dem ältesten Gesetzbuch, wird auf den Karma-Faktor mit grossem Nachdruck hingewiesen. Kinder, alte Menschen und Frauen, gelten in der vedischen Kultur als im höchsten Masse beschützenswert.
Ein Mörder der nicht vom Staat für seinen Mord mit dem Tod bestraft wurde muss die karmischen Reaktionen in sein nächstes Leben mittragen.
Wenn er jedoch vom Staat hingerichtet worden ist, ist er im nächsten Leben in dieser Hinsicht karmisch unbelastet. (dem Mörder und zum Tode verurteilten wurde die ganze Sachlage eingehend erklärt, bevor man ihn hinrichtete)
Eine Gesellschaft die es unterlässt die karmischen Gesetzmässigkeiten zu ignorieren, versinkt zusehends in Gewalt. Jedes Tier das im Schlachthaus endet fordert karmische Vergeltung.
Die Frage sollte nicht lauten ist die Todesstrafe "human" oder nicht, sondern sollte es erlaubt sein Lebewesen zu töten oder nicht.
Tatsache ist, die Gewalt wird solange zunehmen, bis der Mensch aufhört zu töten.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, dass was immer ein bedeutender Mensch tut, das ihm die gewöhnlichen Menschen folgen werden. Würde die Regierung anfangen das Töten von Tieren zu verbieten und den Tierschutz ernst nehmen (mit Hinweis auf das Karma-Gesetz) könnte sich eine Gesellschaft verändern (durch Wissen über das Karma-Gesetz).
Ansonsten bleibt es nur ein haltloser Traum wenn von "Weltfrieden" geredet wird - eine bodenlose Heuchelei.
Ich habe beruflich einige Jahre mit Menschen gearbeitet, die in ihrer Kindheit und Jugend missbraucht und vergewaltigt worden sind. NIEMAND von diesen Menschen wollte Rache, niemand. Aber sie sehnten sich nach Entschuldigung (!) und Gerechtigkeit. Das kann eine Todesstrafe einem Opfer nicht geben.

Schönen gruss

Sucher
Liebe Bobo -

ja - die 'Opferbetreuung' steckt bei uns noch sehr in den Kinderschuhen, aber es gibt zumindest Ansätze dazu...
Das Argument 'auch schon egal' ist sehr berechtigt - selbst bei uns im Westen, wo ein Vergewaltiger oder Kinderschänder milder bestraft wird als ein Mörder, werden viele Opfer umgebracht 'damit sie nichts sagen können'...
Leider muss ich Dir widersprechen, Wu. Es ist immer so, dass der Täter oft mehr geschützt wird, als das Opfer.

Der Täter bekommt psychatrische Hilfestellung, und viele Sachen mehr ohne darum känpfen zu müssen. Das Opfer muss jeden Schritt zweimal tun, bevor er Hilfe bekommt.

Grüsse
Bobo
Forum -> Islam

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