Das Schweigen Europas zur Lage Palästinas


Warum schweigt Europa?
Fördert dieses Schweigen nicht Antisemitismus?
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mfG M.M.Hanel
Guten Morgen,

weil es bequemer ist sich mit den "richtigen" zu verbünden. Ist einfach so.

Liebe Grüsse
Bobo
Ups, zum Thema "Antisemitismus". Den gab es schon immer und überall. Wird dann eingesetzt, wenn es nützlich erscheint. Auch dass ist ein Grund.

Noch mal Grüsse
Bobo
Zitat:
Warum schweigt Europa?


Mich würde es wundern, wenn es wirklich so einfach wäre:

Weil es einem selbst nicht betrifft, lässt man es kalt an sich vorbeiziehen.

Eine Mentalität, welche in DIESEM Zeitalter wirklich keine Berechtigung hat!
wer die USA als verbuendete hat kann sich alles erlauben

traurige erkenntnis ist leider so

und ich meine europa verdient doch am krieg ganz gut

die einen beliefern palästina die anderen israel

meinst was da geld rein kommt?

ganz ehrlich gesagt schiebe ich einen hass auf die israelische regierung und ihren kapitalistenfreunde...

mir tun die palästinenser leid das sie unterdrueckt werden das ihr land geraubt wurde etc.

und wahrlich fordert es den antisemitismus oder wie es im moment heißt den antizionismus und diesmal sind die israelis - meiner meinung nach - selbst schuld

das heißt nicht das ich gegen juden bin oder so - es sind fuer mich meine brueder - nur komme ich mit ihrer regierung nicht klar
UN-Rat verurteilt Israels Krieg scharf
Genf. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat auf seiner ersten
Sondersitzung den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen verurteilt
und die Freilassung ranghoher Hamas-Politiker gefordert, die Israel in
der vergangenen Woche aus dem Westjordanland verschleppt hatte. In einer
am Donnerstag mit 29 gegen elf Stimmen angenommenen Entschließung hieß
es, der Menschenrechtsrat sei »tief besorgt« angesichts der
»Verletzungen der Menschenrechte des palästinensischen Volkes«. In
seiner Resolution entschied das Gremium zudem, den UN-Sonderbeobachter
für Menschenrechte in den Palästinensergebieten, John Dugard, sofort in
die Region zu entsenden. Israel hatte sich in der Vergangenheit
geweigert, mit Dugard zusammenzuarbeiten. Der UN-Menschenrechtsrat rief
beide Seiten auf, eine Verhandlungslösung zu finden.
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mfG M.M.Hanel
Hallo,

um es vorweg zu sagen, ich bedaure zutiefst die Leiden des Palästinensischen Volkes, ohne frage! Kein Mensch hat so etwas verdient, auch wenn er noch so sehr an seinem eigenen Unglück selbst schuld ist!

Zitat:
"Israel verweigert uns die Anerkennung"


Fortgeschrittener Realitätsverlust bei den Palästinensern

Wie weit sich ihr selbstgebasteltes Bild einer nicht vorhandenen Wirklichkeit in den Köpfen festgesetzt hat und wie die Palästinenser in ihrer selbsterwählten Opferrolle gefangen sind, beweist Assad Abu Scharech, Professor für Linguistik an der Al-Azhar-Universität in Gaza-Stadt und Menschenrechtsaktivist, in einem Gespräch mit der Welt.


"Israel ist unser Besatzer, und wir sind Besetzte"

DIE WELT: Wie sieht es zur Zeit im Gaza-Streifen aus?
Assad Abu Scharech: Wir sind total abgesperrt, zur See, zu Luft und zu Boden. Israelische Kampfflugzeuge durchbrechen die Schallmauer über uns, der Strom fällt aus.
WELT: Die Hamas-Regierung weigert sich aber weiter, Israel anzuerkennen und befürwortet Gewalt.
Abu Scharech: Umgekehrt: Israel verweigert uns die Anerkennung, mißachtet UN-Resolutionen und boykottiert uns.
WELT: Könnte das an den Raketen liegen, die auf Israel fallen?
Abu Scharech: Israel bombardiert uns seit Jahrzehnten. Israel ist unser Besatzer, und wir sind die Besetzten. 10 000 Kriegsgefangene, die gegen die Besatzung kämpften, darunter Frauen und Kinder, sitzen hinter israelischen Gittern. Und Israel verweigert Gefangenenaustausch. Das ist unmenschlich. (...)

Und es ist glatt gelogen, stört aber kaum jemanden. Nicht Israel sondern Arafat ließ das Friedensabkommen von Camp David scheitern. Nicht nur die US-Präsidenten Clinton und Bush haben das so gesehen, auch einige von Arafats engsten Beratern. Prinz Bandar von Saudi-Arabien nannte Arafats Ablehnung von Baraks Vorschlägen "ein Verbrechen gegen die Palästinenser, ja gegen die ganze Region". Arafat, so Dennis Ross, amerikanischer Chefunterhändler, sei nicht gewillt, irgendeine Art von Friedensangebot zu akzeptieren, da für Arafat das "Ende des Konflikts auch das eigene Ende bedeutet hätte." Der beste Beweis dafür sei, dass Arafat Israel noch nicht einmal einen Gegenvorschlag unterbreitet hätte. "Er lehnte einfach Israels Vorschläge ab und ordnete Vorbereitungen für eine neue Terrorwelle an."

Soviel zum Thema Ablehnung eines Friedensabkommens und Aufrechterhaltung des Status quo.

WELT: Muß Israel nicht mit neuen Entführungen rechnen, wenn es die Hamas-Forderungen erfüllt?
Abu Scharech: Der Soldat wurde nicht entführt, sondern in einer Kriegshandlung gefangengenommen.
WELT: Ein weiterer Israeli wurde am vergangenen Donnerstag entführt und ermordet noch bevor Forderungen gestellt wurden ...
Abu Scharech: Ich bin gegen jede Tötung. Aber der Vorfall ist eine Folge der Ungleichheit zwischen Israelis und Palästinensern. Sie betrachten uns nicht als Gleichberechtigte. (...)
Benny Morris schrieb im April 2003 in einem Artikel:

Eines der Charakteristika der palästinensischen Nationalbewegung ist seit jeher, dass die Palästinenser sich als ewiges Opfer anderer sehen: Osmanischer Türken, britischer Beamter, Zionisten, Amerikaner... .Sie wollen einfach nicht einsehen, dass sie zu einem großen Teil Opfer ihrer eigenen Niedertracht sind. Palästinensischer Weltanschauung zufolge haben Palästinenser nie auch nur einen falschen Schritt getan, ihr Missgeschick ist seit jeher Schuld anderer. Unumgängliches Korollar dieser Weigerung, die eigene Rolle in der Geschichte anzuerkennen, ist ein unaufhörliches Gewinsel - anders, so fürchte ich, kann man es nicht nennen - an die Adresse der übrigen Welt, die Palästinenser vor etwas zu retten, was sie für gewöhnlich selbst verschuldet haben.
Das Zitat ist aus "Plädoyer für Israel" von Alan Dershowitz, ein wunderbares Buch, von dem die New York Times schreibt: "Dershowitz gelingt es, die Heuchelei vieler Kritiker Israels zu entlarven".


Ich fühle mich definitiv zu weit weg vom Ort des Geschehens, um sagen zu können, was im Nahen Osten wirklich geschieht! Und ehrlich, ich bin es auch leid, diesem Kampf zweier Brüder, die ja doch einem Volk entstammen, weiter zuzuschauen! Der Frieden hatte schon mehr wie einmal eine Chance und jedesmal wurde sie vertan! Und nicht selten von kleinen millitanten Gruppen der Palästinenser, allen voran die Hamas! Auch diese israelische Offensive wurde von der Hamas provoziert und gewollt! Das sollte man bei allem gejammer was jetzt zu hören ist, nicht vergessen!

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Hallo, Heiko,

wie umstritten die Frage ist, kann man auch in folgendem Link
erfahren.

www.uhusnest.de/rezis/juras.htm

Die Autorin ist selbst Jüdin und hat eine ganze Menge Bücher verfaßt.

Irgendwie wird man von diesem Thema innerlich hin- und hergerissen.

Hier zeigt sich wieder, daß es zwischen weiß und schwarz viele Zwischentöne gibt und geben wird.
Hallo,

hab heute ein paar interessante Artikel zum Thema gelesen;
Zitat:

Politisch hat sich die Hamas in eine zusätzliche Zwickmühle manövriert, indem sie sich hinter die Forderungen der Entführer stellte, in deren Namen spricht und gleichzeitig behauptet, mit ihnen keinen Kontakt zu haben. "Premierminister Ismail Hanija weiß nicht, wo die Geisel steckt und kann deshalb nicht Verhandlungspartner sein", meint Bechor. Die palästinensische Gesellschaft löse sich in Einzelteile auf. Niemand habe Durchsetzungskraft. Jeder handle nur noch gemäß partikularistischer Interessen. Der palästinensische Nationalismus habe sich in Luft aufgelöst und an seine Stelle sei ein universaler Islamismus ohne einheitliche Linie getreten.


http://www.n-tv.de/686322.html

Eine Situation an der schon Arafat gescheitert ist! Der Terror, ist er einmal entfacht, ist von niemanden mehr zu beherschen! Das gilt immer, sobald das Gewaltmonopol des jeweiligen Staates umgangen, unterhöhlt oder schlicht beseitigt wird. Ein wichtiger Unterschied zwischen einem Offizier und einem Terroristführer ist, das ein Soldat gehorcht!

Die Geschichte aller Kriege zeigt, das es im Anschluß immer Probleme mit der Resozialisierung der Ex-Soldaten gab und gibt! Wie soll das mit Ex-Terroristen gehen? Geht das überhaupt oder müßen die alle bis zu ihrem Ableben in Lager gesperrt werden?

Zitat:
Derweil bekannte sich die Hamas zu dem Abschuss von Kassamraketen mit verbesserter Reichweite. Getroffen wurden ein Schulhof in Aschkelon und ein Wohnviertel. Etwa 200.000 Israelis müssen jetzt mit willkürlichem Raketeneinschlag rechnen.


An dieser Stelle frage ich mich, was denn nun aus dem Giftgas Angriff der Palästinenser geworden ist, derer sich die Fatah Terroristen vor zwei Wochen angeblich rühmten? War das eine Presse Ente?

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Ich glaube, wir könnten ein Land und seine Mentalität besser verstehen, wenn wir seine Geschichte und seine mentale Art und Sichtweise besser einschätzen könnten.

Und das weltweit.

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