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„Gottestrunken“












Zitat:
>Die zweiten werden mit Gott verschmelzen, da auch
>Gott nicht nach den Früchten seiner Taten trachtet.

Aber ist dieses WISSEN der letztgenannten nicht bereits ein Hoffen auf Belohnung? Sie wissen ja, dass sie mit Gott verschmelzen, wenn sie "ich-los" helfen. Verstehst Du, was ich meine?


Lieber Sucher, ich kann nur noch mal wiederholen, was vorher bereits fiel:

Wo kein Gedanke ist, da ist kein Hoffen.

Vielleicht hattest Du damit auch schon mal Bekanntschaft gemacht:

Dein Mund fängt an zu sprechen, ohne dass Du weißt, was er sagen will.

Du handelst, ohne zu wissen was du tun willst.

Und du bist weder besoffen noch bekifft, oder sonst was. Diesen Zustand kann man allenfalls mit „Gottestrunken“ bezeichnen.

Du schaust zurück - es waren wunderbare Worte, wunderbare Handlungen. Hier hat das Höhere Selbst (Gott) übernommen. Hier wirkt das Wissen: Alles ist Gott. Es sind die Handlungen des Reinen Herzens. Gott spricht und wirkt durch das reine Herz.

Wir müssen nicht von allem Ego geläutert sein, um das zu erfahren. Nein, es reichen Momente der Unvoreingenommenheit.
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