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Dabei werden von der WHO vier Formen der Genitalverstümmelung unterschieden:
Typ I, "Sunna": Exzision der Vorhaut mit der ganzen oder einem Teil der Klitoris,
Typ II, "Exzision": Entfernung der Klitoris mit der partiellen oder völligen Entfernung der kleinen Labien,
Typ III, "Infibulation": Entfernung der ganzen oder eines Teils der äußeren Genitalien und Zunähen des Orificium va..ginae bis auf eine minimale Öffnung,
Typ IV: diverse andere Praktiken, beispielsweise Punktion, Piercing, Einschnitt und Einriss der Klitoris.
Bei der Infibulation, der sogenannten Pharaonischen Verstümmelung, wie sie Fatima erleiden musste, stirbt jedes dritte Kind.
Eine religiöse Rechtfertigung für diese Praxis gibt es nicht. Alle drei großen monotheistischen Weltreligionen sehen im Menschen die perfekte Schöpfung des Allmächtigen, der kein Schaden zugefügt werden darf. Im Koran, Sure 95, Vers 4 heißt es: "Wir haben den Menschen in schönstem Ebenmaß erschaffen." Und nicht nur das. Im Islam sollen Mann und Frau sexuelle Erfüllung erfahren, und es ist eine eheliche Pflicht für den Mann, seine Frau zu befriedigen. Bei einer beschnittenen Frau ist das fast unmöglich
Zwar herrschte auf der Konferenz weitgehendes Einvernehmen über diese Tatsachen. Es meldeten sich aber immer wieder Männer zu Wort, die Beschneidung als etablierten Brauch verteidigten. "Unsere Frauen sind seit Jahrtausenden beschnitten, und nie haben sie sich beschwert", erregte sich ein älterer Herr im Publikum lautstark. Die Konferenz sei eine westliche Verschwörung. Und Bilder von Beschneidungen zu zeigen, sei ein Verbrechen.
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Wie ich heute in DLF hörte, geht Frankreich verstärkt gegen die Beschneidung vor und hat Gesetze erlassen, die den Opfern Hilfe angedeihen läßt.
Opfer können bis zum 38. Lebensjahr vor Gericht gegen die Täter vorgehen.
Mich schmerzt es schon, überhaupt an die unsäglichen Schmerzen zu denken, die diese Menschen erleiden müssen, wenn ich nur darüber höre oder lese.
Es wird Zeit, daß diese tödlichen Verstümmelungen weltweit geächtet werden.
Oft werden auch religiöse Gründe für die Beschneidung angegeben. Dabei gibt es keine religiöse Rechtfertigung dafür, weder im Christentum noch im Islam.
"Nur mit der Kraft des Islam ist dieser Brauch zu beenden."
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Zu den unmittelbaren Folgen gehören unter anderem Blutungen, aber auch starke Schmerzen und Angst, die zu einem Trauma führen können. Außerdem kann es zu Infektionen der Harnwege, der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke kommen. Tetanusinfektionen, Wundbrand oder eine Blutvergiftung können sogar zum Tode führen. Außerdem leiden vor allem Frauen, die pharaonisch verstümmelt wurden, während der Menstruation unter erhöhten Schmerzen; oft sammelt sich das Blut in der Scheide, weil die Öffnung nicht mehr genug Platz zum Abfließen bietet. Verstümmelte Frauen haben zudem ein erhöhtes Risiko, sich mit dem HI-Virus zu infizieren.
Jeder Geschlechtsverkehr bereitet ihnen Schmerzen. Um überhaupt penetrieren zu können, öffnen die Männer ihre Frauen oft mit Gewalt. Wenn dafür ihre Männlichkeit nicht reicht, wird ein Messer zur Hilfe geholt. Auch in der Schwangerschaft kann es zu Problemen kommen, und Mutter und Kind tragen ein erhöhtes Risiko, im Verlauf der Geburt zu sterben. |
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Hi Gabriele,
weibliche Genitalverstümmelung - ist in meinen Augen das Gleiche wie Beschneidung beim Mann von der Vorhaut!
Ich finde hier sollte der Religion - oder dem Willen der GÖTTER doch Einhalt geboten werden.
Das ganze Ritual ist überholt und doch von Vorgestern - dann bitte doch auch den Papst beschneiden.
Er lässt nicht einmal das Zöllibat aufheben - also ein Alter Herren-Liga-Club - total Weltfremd! Hauptsache die Gelder werden - nicht beschnitten!
Frauen haben in der Religion - sowieso m.E. Keine Rechte! Leider!
biogral-micha&Girls
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| weibliche Genitalverstümmelung - ist in meinen Augen das Gleiche wie Beschneidung beim Mann von der Vorhaut! |
Nein - ist es nicht! Es ist barbarisch! Beim Mann unter Umständen eine medizinische Notwendigkeit. Ich habe noch nie gehört, man hätte die Eichel eines Mannes entfernt.
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| Das ganze Ritual ist überholt und doch von Vorgestern - dann bitte doch auch den Papst beschneiden. |
Es ist nicht einfach überholt, es war - ist - wird barbarisch sein.
Und was hat das Beschneiden jetzt mit dem Papst zu tun?
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| Frauen haben in der Religion - sowieso m.E. Keine Rechte! Leider! |
Wie ist das jetzt gemeint?
LG Engeljani
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