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Bereits die Wüstenväter des 4ten und 5ten Jahrhunderts wählten den Rückzug, um "zu sich" zu kommen. Sie wohnten entweder in kleinen Kommunitäten oder als Einsiedler in der Wüste, manchmal viele Kilometer weit von der nächsten Einsiedelei oder dem nächsten Kloster entfernt. Selbst wenn sie in klosterähnlichen Anlagen lebten, so waren sie doch in der Gemeinschaft allein. Aber wenn man den mündlichen und schriftlichen Überlieferungen von ihnen (und über sie) Glauben schenken darf, so waren sie zwar alleine, aber sie fühlten sich niemals einsam.
Heute kann niemand mehr allein sein, aber viele Menschen sind einsam. Das ist erschreckend.
Gute Nacht
Sucher
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