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Hallo, Ihr,
ich glaube, dass Einsamkeit vor allem bei den meisten dadurch entsteht, dass man das DU aus dem Blickwinkel verliert und seinen inneren Fokus zu sehr auf das ICH einstellt (ich meine damit nicht die alten und kranken Menschen, die immer isolierter vor sich hinleben müssen...)
Liebe Grüsse
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hallo an alle
hallo sucher - doch dein thema ist klar genug
ich habe mich zumindes angesprochen gefühlt
weiß jetzt nachdem ich euer ganzes "gespräch" gelesen habe nicht ganz womit ich beginnen soll, weil ich bei so vielen dingen die ihr angeschnitten habt mit dem kopf genickt habe...
mir geht es auch manchmal so, oft bin ich ganz alleine und fühle mich keineswegs einsam und manchmal bin ich in menschenmassen und fühle mich einsam... sehr oft weil man auch machmal etwas komisch angesehen wird, wenn man jemaden anspricht oder auch nur anlächelt...
schon eigenartig unsere zeit...
viele ziehen sich immer mehr zurück, wollen von allem und jedem ihre ruhe haben, wollen im zug oder im wartezimmer oder wo auch immer auf keinen fall kontakt zu anderen personen haben weil sie (egoistisch wie sie sind) viel zu viel mit sich selbst beschäftigen müssen, und dabei vergessen dass sie nicht allein sein müssten.
der boom, dass jeder seinen eigenen psychotherapeuten hat, kommt ja auch immer mehr aus dem tollen westen nach europa, weil zu viele menschen keine echten freunde mehr haben mit denen sie über ihre probleme reden können, weil sie vor lauter egoismus vergessen haben dass eine freundschaft nicht nur nehmen sonder noch mehr geben ist. ein therapeut verlangt nicht dass du dir auch seine probleme anhörst...
so muss jetzt leider aufhören
hoffe ich hab e nich zuviel schmarrn geschrieben
leibe grüße esa
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Das ist ein interessanter Gedanke, esa: Ob die Psychotherapeuten nicht so einen Boom haben, weil diese Beziehung schön einseitig (und damit "egoismus-kompatibel" ist: Man darf abladen, ohne sich die Probleme der anderen Seite aufladen zu müssen.
Liebe Grüsse und allen einen schönen Sonntag
Sucher
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Hallo Esa.,
ich muss dir in vielm Recht geben, aber einige Dinge kann man auch anders betrachten
| Zitat: |
| viele ziehen sich immer mehr zurück, wollen von allem und jedem ihre ruhe haben, wollen im zug oder im wartezimmer oder wo auch immer auf keinen fall kontakt zu anderen personen haben weil sie (egoistisch wie sie sind) viel zu viel mit sich selbst beschäftigen müssen, und dabei vergessen dass sie nicht allein sein müssten. |
wenn man sich zurückzieht um sich nicht mit anderen beschäftigen zu müssen, dann hat du recht. Die Menschen beschäftigen sich heute viel zu wenig miteinander, jeder ist nur auf sein Wohl bedacht.
Allerdings gibt es auch ein Zurückziehen und "mit sich selbst beschäftigen", das sehr wichtig ist - gerade um sich den anderen zuwenden zu können! Heute hat man so viel Ablenkungen, dass man sich gar nicht mit sich selbst beschäftigen muss, dass man sich nicht hinterfragt oder in sein Innerstes hört. Manche haben regelrecht Angst mit sich selbst allein zu sein, sich schonungslos zu betrachten und vielleicht dann auch zu erkennen, dass man hier und da etwas an seinem Leben ändern sollte. Viele sind nicht einig mit sich selbst. Wenn man aber mit sich selbst nicht eins ist, sich selbst nicht wirklich annehmen/akzeptieren kann, immer nur getrieben ist - dann ist man auch anderen keine Hilfe, kann man anderen nicht wirklich Freund sein.
Liebe Grüße
Kiki
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Da muss ich dir ganz und gar Recht geben Kiki.
Man muss manchmal alleine sein, um sih nicht selbst zu verlieren.
LG Martin
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