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Hallo Martin,
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Das halte ich fuer unwahrscheinlich. Wenn du dir seine Biographie ansiehst, so zeigt diese, das sein "Clan" (Haschemiten) ortsansaessig war. Die dort uebliche Sprache war nun einmal aramaeisch.
Hocharabisch breitete sich erst durch den Quran aus. |
Ok, ich lasse mal meine Augen noch offen für dieses Thema... Welche Quellen hast du als Beleg?
Diese Sache interessiert mich langsam richtig!
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| Nun ein Beweis aus sich selber heraus ist nie ein Beweis, oder? ("Die Geschichte ist wahr, weil in der geschichte steht, das sie wahr ist") |
Hallo Martin,
eben! Genau das soll es ja implizieren bzw suggerieren. Allerdings wird eine Aussage ja nicht wahrer durch ihre Wiederholungen oder auch durch eine Mehrheit von Stimmen..
Kennst Du den Ausspruch "Des Menschens Wille ist sein Himmelreich"?
Das Problem ist, das hier schon suggeriert wird, das es sich um den eigenen Willen handelt. Der Grossteil der Bevölkerung spielt da auch artig mit - nur; das dieser Wille schon aus anderen Quellen kommend ist... wird ungern mit einem Wort erwähnt - oftmals nicht mal ge'glaubt'. Das Spiel ist doch perfekt, nicht wahr? So kommen Glaube und Wissenschaft nie auf einen Nenner...
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| Nun ein Beweis aus sich selber heraus ist nie ein Beweis, oder? ("Die Geschichte ist wahr, weil in der geschichte steht, das sie wahr ist") |
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| So kommen Glaube und Wissenschaft nie auf einen Nenner... |
Das hat schon Peter de Rosa schön kommentiert, wieso Menschen ihre Meinungen meistens nicht selber bilden:
Peter de Rosa - Jesus-Mythos: Über die Krise des christlichen Glaubens, Seite 57f.
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| Auch moralische Wahrheiten sind sterblich. Jahrhundert auf Jahrhundert sagen die Leute: "Dies ist falsch" und wiederholen die tiefempfundenen, genau belegten Überzeugungen von Generationen vor ihnen, als wären sie alle genetisch konditioniert, das zu glauben. Dann sagt jemand: "Ist es falsch?", und ein anderer: "Es ist nicht falsch." Vielleicht wird er gesteinigt oder verbrannt. Die Gläubigen meinen, eher würde ein Berg niederfallen als ein Ketzer recht haben. Aber eines Tages sagt jemand: "Es ist nicht falsch", und ein paar stimmen zu, dann viele. Später sagt jemand: "Es ist richtig." Und fast alle anderen sagen: "Natürlich. Wer könnte das bezweifeln?" |
Für die nachkommenden Generationen ist es ein MUSS, alles sorgfältig zu überprüfen und gegebenfalls 1200 Jahre alte Traditionen über Bord zu werfen!
Selam!
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| Für die nachkommenden Generationen ist es ein MUSS, alles sorgfältig zu überprüfen und gegebenfalls 1400 Jahre alte Traditionen über Bord zu werfen! |
Und genau aus diesem Grund gibt es Menschen und wird sie immer geben, die althergebrachtes verwerfen um ungeblendet auf Grundbausteine versucht sind zurückzugreifen und das sehr oft unter Aussetzung grösster Gefahren; Verfolgung, Bestrafung bis hin, ja bis hin zur Tötung - andere erreichen damit sogar den Status eines Märtyrers. Die Beweggründe sind meist verschieden, das Ziel ist aber dasselbe: die absolute Wahrheit und Friede auf Erden.
Das der eine oder andere dabei vllt. auch nicht unberechtigt als Diktator oder gar als stupid white man betrachtet wird; das es ein anderer soweit treibt bis er von den Mächtigen aufgespiesst, verbrannt oder gekreuzigt wird, ist wohl eher dem Unverständnis anderer zuzuordnen die ihren Weg durch Wiederholungen wieder anderer gegangen sind. Unverständlich? Ja - mir auch.
Hier wird gesagt 'das ist gut - das ist böse'... weil es ein anderer irgendwann einmal gesagt hat; weil im Laufe der Jahrtausende die moralisch und ethischen Werte ständig umgemodelt wurden - je nach Belieb oder Notwendigkeit. De Rosa hat schon ganz recht mit seiner Ausführung.
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| [...]auf dem Sommerfest unserer Ditib Moschee, da haben die Mädchen sehr eindringlich demonstriert, wie man in korrekter islamischer Kleidung echt sexy sein kann! |
Dazu möchte ich auch einmal meine Ansicht abgeben.
Ich schätze wirklich jeden "Glauben" hoch, ausnahmslos.
Jedoch sehe ich einige 'traditionelle' Punkte, wie in dem vorliegendem Beispiel hier, mehr als kritisch entgegen. Ich habe keine persönlichen Anmerkungen was die Bekleidung selbst angeht - ich ziehe eher etwas Symbolik mit hinein. Ein verschleierter Mensch verbirgt da, für mich, schon ein wenig sein eigenes Ich. Sind es doch die Mimiken und Gesichtsausdrücke allgemein die mir in einem Gespräch sagen ob mein Gegenüber etwas für gut oder für schlecht hält. Allerdings gibt es für mich auch noch eine andere Variante der Symbolik. Die Kraft, Macht und Ausstrahlung der Augen. Augen lassen sehr tief blicken - meist tiefer als jede Gesichtsmimik dies tuen könnte. Und dennoch bleibt die Maske hinter der sich, auch ein unvermummter, Mensch verstecken kann.
Nachtrag:
Ich finde es als überaus entscheidend, das man - ob nun verhüllt oder unverhüllt - zumindest selbst sein eigenes Ich, das Zentrum seines Selbst, erkennt. Ob das so einfach möglich ist, wenn man Wiederholungen anderer folgt, wage ich zu bezweifeln...
Selbstfindung darf nicht unter dem Scheffel eines Glaubens oder einer Macht stehen.
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