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Hallo Sucher!
Natürlich kann ein Atheist [oder auch ein völlig Ungläubiger (zwei verschiedene Dinge)] ein ethisch gutes Leben führen - er braucht nur entweder sowieso dazu geneigt sein, oder aus irgendwelchen Überlegungen zu der Ansicht gekommen sein, dass ein solches Leben ganz allgemein vorzuziehen sei...
Dass das Gutsein aus einem göttlichen Gebot resultieren müsse (wenn es das nicht tut - ist es denn dann nicht gut ), halte ich für einen geistigen Kurzschluss, der oft genug mit einem Strafe-Belohnung-Denken zusammenhängt. Insbesondere mystische Denker aller monotheistischen Religionen haben sich davon allerdings schon vor langer Zeit gelöst.
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