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Hallo Dr. Creep,
zwei deiner Schlußfolgerungen sind schlichtweg falsch.
Zum einen gibt es den Zufall, wie du ihn beschreibst garnicht. Es gibt in Wissenschaft sowie vielen Formen der Religionen das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wenn irgendwo "zufällige" Zahlen generiert werden, so basieren die immer auf einem Seed (einer initiierten Zahlen wie z.B. eine Mischung aus Datum und Uhrzeit), welche möglichst einmalig ist. Diese wird dann mit einer Formel (Normalverteilung, Gleichverteilung, usw.) kombiniert.
Wenn du einen Würfel würfelst, dann ist das Ergebnis davon abhängig wie fest du wirfst, mit welcher Geschwindigkeit der Würfel rotiert, wie der Untergrund beschaffen ist, usw... Von daher ist dein viel genannter Zufall des Lebens etwas, das auf klaren Strukturen basiert, die der Mensch einfach nicht durchblickt. Von daher kann man sicherlich Zufall anführen, aber für was soll das dann der Beweis sein ? Man kann immer noch sagen, Gott wäre die erste Ursache gewesen.
Die Tatsache, dass Tiere nicht wissen dass und wann sie sterben müssen, ist nicht bewiesen. Viele Tiere scheinen es sehr wohl zu spüren, auch wenn sie es dir nicht explizit auf einen Block mit Unterschrift geben können.
In den anderen Punkten kann ich dir Recht geben. Für viele Menschen ist der Glaube an das Leben nach dem Tod Weltflucht und Trost für eigenes Unglück. Trotzdem würde ich das niemals jemandem verwehren, so wie es mir niemand verwehren kann, nicht daran zu glauben. Ich weiß es einfach nicht ob ja oder nein und andere auch nicht.
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