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Der Film American History X












Danny Vinyard ist ein stark in der Szene engagierter Neonazi (im Film als Skinhead dargestellt), der mit seiner Familie in Venice Beach lebt. Sein älterer Bruder, Derek Vinyard, ist nach der Tötung zweier Afroamerikaner (davon eine Notwehr bzw. allenfalls Notwehrüberschreitung, eine eiskalter Mord durch Randsteinbeißen) in der Neonazi-Szene zum Helden avanciert. Als Danny mit seiner Familie Derek aus dem Gefängnis abholen will, bemerkt er bald einige Veränderungen an diesem. Dereks Haare sind länger als die in Neonazikreisen übliche Glatze, und sein Verhalten passt nicht zu Dannys Bild von seinem Bruder – es wird langsam klar, dass Derek sich von der rechtsradikalen Szene und ihrer Idee abgewandt hat. Durch Rückblenden erfährt der Zuschauer mehr über die Vergangenheit der Vinyards:

Der Vater zeigt eine rassistische Grundhaltung. Als Derek vom Unterricht bei Sweeney, einem afroamerikanischen Lehrer, erzählt und berichtet, dass sie dort „Native Son“ – einen Roman von Richard Wright – läsen, meint dieser: „Tauschen wir jetzt alle guten Bücher gegen schwarze Bücher?“
Der Tod des Vaters beeinflusst Derek merklich. In einer Rückblende wird deutlich, dass der Vater der Familie gegenüber die Befürchtung geäußert hatte, dass die ihm neu zugewiesenen Kollegen ein Sicherheitsproblem darstellen könnten. Die beiden Schwarzen wären angeblich weniger qualifiziert gewesen als weiße Mitbewerber um die Arbeitsstelle und nur aufgrund ihrer Hautfarbe eingestellt worden.
Cameron Alexander, ein rechtsradikaler Drahtzieher in Venice Beach, vermag Derek nachhaltig zu beeinflussen. Erst in Folge seines Haftaufenthalts durchschaut Derek, dass es Cameron nicht um eine bestimmte Haltung, sondern um die eigene Person ging.
Der Gefängnisaufenthalt prägt Derek sehr. Am stärksten wiegen dabei, dass weiße Rassisten mit „Chicanos“ (Lateinamerikanern) Handel treiben, um an Drogen zu gelangen, sowie die Vergewaltigung durch ein Mitglied der rechten Szene im Gefängnis. Auch spielt ein schwarzer Mitgefangener eine nicht zu unterschätzende Rolle: die beiden arbeiten gemeinsam in der Wäscherei der Anstalt und durch die Freundschaft zu dem Farbigen lernt Derek "die andere Seite" kennen. Diesem Mitgefangenen hat er es offensichtlich auch zu verdanken, daß er das Gefängnis lebend verlässt, nachdem er mit seiner weißen Nazi-Clique dort gebrochen hatte.
Nun versucht Derek endgültig, sich und seinen Bruder aus der Neonazibewegung zu lösen, was sich jedoch als äußerst schwierig erweist. Zum Schluss des Filmes, als Dereks Vorhaben Erfolg zu zeigen scheint, wird sein kleiner Bruder Danny von einem schwarzen Mitschüler aufgrund einer Lappalie auf der Schultoilette erschossen.



ein wirklich sehr, sehr guter Film der zum Nachdenken anstößt..
die einzige Kritik die ich zu äußern habe, ist das dort die Neonazis SKINHEADS genannt werden, aber Skinheads sind keineswegs Neonazis!!
Und jetzt?
-->Der richtige Ort, um Eure Lieblinsbücher, Lieblingsmusik oder Lieblingsfilme vorzustellen
Der Film ist gut. Das Neonazis in dem Film Skinheads genannt werden liegt daran das die Skinhead Szene in den USA fast durchweg zum rechten Rand gehört. Eine unpolitische Urskinheadszene wie in Europa gab es in den USA nie.
Ja der Film ist cool, besonders der Schlusssatz gefällt mir. Dass das Leben viel zu schade ist um es zu verschwenden mit Hass. Und der Tipp das man jeden Aufsatz mit einen Sprichwort oder Zitat enden lässt. Das kann wirklich wunder wirken^^.
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