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Hallo Gabriele,
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| Hmh, , ich vermisse den Umgang mit Menschen , ..... |
Dachte ich mir schon das du damit kommen wirst.
Ich habe auch nur mein sadhana, meine spirituelle Praxis beschrieben.
Um das "Pflänzchen" der Selbsterkenntnis zu pflegen muss man sich eben auch genügend Zeit für sich selbst nehmen, was nicht bedeutet das man andere ausschliesst.
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| Manchmal habe ich das Gefühl, daß manche Geistesrichtungen wenig mit dem Menschen zu tun haben - sie sind eher etwas für abgehobene Menschen, die keine Sorgen haben - ich denke da an den Einsiedler im Baum, der sich nicht mehr um die Welt schert. |
Das siehst du richtig und das muss auch so sein.
Verschiedene Religionen streben verschiedene Ebenen der einen höchsten Wahrheit (Gott) an.
In der einen Religion geht es vor allem um frommes Handeln.
In einer weiteren geht es mehr um das erkennen der Nutzlosigkeit materieller Tätigkeiten, da alles was erschaffen wurde auch wieder vernichtet wird.
Auch Jesus Christus lehrt so wohl das fromme Handeln als auch Loslösung.
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| Ich gebe zu, ich bin noch nah am Menschen - mich interessiert noch die Welt und ich kämpfe auf meine Art gegen die Dinge, die den Menschen schaden oder schädigen ... |
Der grösste Schaden des Menschen ist die Unwissenheit über sein Selbst.
So lange er sein wahres Selbst nicht kennt, weiss er auch nicht was er braucht und sucht.
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Ich bekenne, ich bin eigentlich noch zu sehr Mensch.
Und es ist sicher gut so, weil ich weiß, Gott drängt mich nicht - er läßt mir Zeit - ich darf noch erfahren.
Ich dafür danke ich ihm.
Es ist gut, wenn andere Menschen anders sind - ich will nicht drängen - ich will noch leben - auf meine Art und ich kann auch geduldig sein - kann in Demut auf etwas warten - ich darf Schmerz empfinden und Ungeduld , darf auf jemand böse sein und auch mal an mein Ich denken - ich bin: NOCH GANZ IN DIESER WELT. |
Ich lass kürzlich ein schönes Zitat,
"Wir sind nicht Menschen die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen die eine menschliche Erfahrung machen."
liebe Grüsse
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