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Hallo Zaf-Ad -
in diesem Punkt bin ich eher skeptisch bis pessimistisch - als ich in Deinem
Alter war, habe ich mal gelernt, dass es meist zwei bis drei Generationen
dauern würde, bis sich die Erkenntnisse der Wissenschaft (zu der zähle ich
jetzt einfachheitshalber auch die Theologie) in der Bevölkerungsmehrheit
durchgesetzt hätten. Jetzt habe ich aber den Eindruck, je schnellebiger die
Zeit wird, desto mehr verzögert sich das - vielleicht auch eine unbewusste
Abwehr gegen eben diese Schnellebigkeit...
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Grüss dich aus der regnerischen Schweiz !
Hmm... du meinst also das der "Anschein trügt"? Wobei du sicherlich nicht Unrecht hättest.
Wer kümmert sich schon drum, tiefer zu gehen, weiter zu denken, immer wieder neu zu lernen?
Vielleicht deswegen?
Weil so viel mehr an "Informationsflut" kommt, desto träger wird der Mensch?
Und wie definierst du die "Schnelllebigkeit?" (alles auf hop hopp machen?)
Selam!
Zaf-Ad
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Nun?
Sind meine Fragen schlecht?
Macht sich niemand Gedanken drüber?
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Hi Kerem!
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| Sind meine Fragen schlecht? |
Nein deine Fragen sind okay.
| Zitat: |
| Macht sich niemand Gedanken drüber? |
Vielleicht hängt das auch mit der Schnelllebiggkeit zusammen
(sieht seltsam aus das Wort, so mit drei lll )
Ich versuche mich nun mal mit Antworten:
Schnelllebigkeit:
nein, nicht "alles auf hopp hopp machen", sondern eher die schnellen Veränderungen in unserer Zeit. Was heute noch aktuell ist, ist morgen schon veraltet (sie PC-Technik etc.)
Die Änderungen gehen so schnell vonstatten, dass der Mensch kaum noch hinterherkommt. Auch beim Reisen, zum Beispiel. In ein paar Stunden bin ich am anderen Ende der Welt. Mein Körper ist da, aber mein Geist muss das alles erst einmal verarbeiten.
| Zitat: |
| Weil so viel mehr an "Informationsflut" kommt, desto träger wird der Mensch? |
Genau! Wir werden überhäuft mit Informationsflut für deren Verarbeitung kaum Zeit bleibt. Da nimmt man nichts mehr richtig auf.
Ich ziehe mich manchmal ganz bewusst zurück um wieder zu mir selbst, zu meiner Mitte zu finden, um dann auch das (für mich) Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
| Zitat: |
| Wer kümmert sich schon drum, tiefer zu gehen, weiter zu denken, immer wieder neu zu lernen? |
Na, du zum Beispiel, mein Bruder!
Und bestimmt auch noch ain paar andere. Aber es ist wohl wirklich einfach so, dass einem erstens kaum noch Zeit dafür bleibt und zweitens viele vielleicht gar nicht so sehr in die Tiefe gehen wollen (aus Bequemlichkeit?). Denn etwas erkennen heißt ja eventuell auch, etwas zu ändern. Änderungen können gut sein, aber manchmal auch unbequem werden. Solange jemand mit seinen Lebensumständen zufrieden ist sieht er/sie warscheinlich kaum einen Grund etwas zu hinterfragen. Das kommt dann meistens erst in einer Lebenskrise.
So, ich habe nun nach "bestem Wissen und Gewissen" geantwortet
Bin gespannt, was du dazu meinst
As-Salaam Alaikoum, sadik
Grüßle, Kiki
(P.S. Hast ja jetzt schulfrei, gelle? Freut mich für dich. Da hast ja jetzt au Zeit mir meine vielen Frage zu beantworten )
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Grüssle Kiki!
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| Nein deine Fragen sind okay. |
dann ists ja gut!
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Vielleicht hängt das auch mit der Schnelllebiggkeit zusammen
(sieht seltsam aus das Wort, so mit drei lll ) |
| Zitat: |
| Ich ziehe mich manchmal ganz bewusst zurück um wieder zu mir selbst, zu meiner Mitte zu finden, um dann auch das (für mich) Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. |
Nun, ich frage mich eher, wieso man dieses Gefühl entwickelt, von dieser Info-Flut überhäuft zu sein.
Das Wichtigste ist doch zuerst einmal, sich bewusst werden, WAS man überhaupt sucht. Ich z.B. habe ein beschränktes Interesse. Ich interessiere mich für die Naturwissenschaften + Technik und für das Religiöse-Philosophische-Theologische.
Nichts mehr. Unmengen an weiterer Information wird für mich überflüssig.
Diese Flut ist im eigentlichen Sinne überflüssig. Priorität(en) setzen - mein momentanes Motto - ist doch das A und O eines gesunden Lebens?
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| Na, du zum Beispiel, mein Bruder! |
Insa'Allah!
| Zitat: |
| Denn etwas erkennen heißt ja eventuell auch, etwas zu ändern. Änderungen können gut sein, aber manchmal auch unbequem werden. |
Nichts zu verändern wäre für mich einer der Tore Satans, den Menschen überlisten zu können.
Wer nicht auf Entwicklung setzt, spielt ein Spiel gegen sich selbst!
Oder bin ich der, der sich rückentwickelt?
Alaikoum Salaam! Allah yobarek fik!
Shokran gazillan für deinen Beitrag!
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| (P.S. Hast ja jetzt schulfrei, gelle? Freut mich für dich. Da hast ja jetzt au Zeit mir meine vielen Frage zu beantworten ) |
Oh ja! doch werde das Wochenende zuerst einmal in Zürich geniessen!
Allaho Alhadie!
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