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Reines ChristenForum?












Hallo,

Stoibers "Gotteslästerung" ist eine Reaktion auf den "Karikaturen Streit" und MTV "Pope Town" (oder so). Es geht dabei nicht um die Beschneidung der Glaubensfreiheit, sondern um ihren Schutz! Was in USA im Knigge steht, soll hier in juristischen Beton gegossen werden! Ich persönlich finde als Gesetz brauchen wir so etwas nicht, da es doch eher eine Frage der Erziehung ist! Ist auch recht schwierig, zwischen Respektlosigkeit und Lästerung zu trennen. Beispiel Markt Twain:

Zitat:
Es gab nur einen Christen auf dieser Welt und den haben sie erwischt und gekreuzigt, gleich zu Anfang!


Grüße Heiko
Hallo Heiko,

so trifft man sich wieder
Ich stimme dir zu, Steubers weg ist der falsche.
Genaugenommen ziehlt er sogar gegen die Glaubensfreiheit, so wie sie im GG deklariert ist.
Die Probleme tauchen vor allen dann auf, wenn diese "Gotteslaesterung" genau definiert werden soll. Ist dann etwa alleine die Ablehnung des christlichen Dogmas der Trinitaet Gotteslaesterung?
Also, ich bekomme Magenschmerzen bei einem Gesetz gegen Gotteslaesterung in unserer Zeit.

Gruss
Martin
Hallo HeikoG,
Hallo mpoetschik,

Wenn es alle Religionen einschließt, dann ist ein Gesetz gegen Gotteslästerung okay! Wenn es aber nur eine Religion betrifft, dann ist es nicht okay!
Hallo JCIV,

je mehr ich darüber Nachdenke, desto weniger bin ich davon überzeugt, das so etwas als Gesetz funktionieren kann!

Nehmen wir mal ein Beispiel! Für eine Freidenker ist der Quran ein Buch, das auf Manuskripten eines Menschen Namens Mohammed von einem Kalifen Namens Uthmann zusammengestellt wurde.

Sag das mal einem orthodoxen Muslimen!

Belassen wir diese Regel im Knigge, dann sag ich es ihm einfach nicht, weil ich weiß, das der dann Beleidigt ist!

Wird das aber Gesetzt, dann wird die Muslimische Glaubensgemeinschaft anfangen, Archeologen zu verklagen, die diese Fakten endeckt haben oder entdecken. Was sicherlich die diesbezügliche historische Forschung noch massiver Behindern wird, wie das ohnehin schon der Fall ist.

Ein verbindlicher Knigge für Journalisten, eine Art Berufskodex, das würde mir gefallen. Da könnte man dann direkt noch einige ander Punkte mit einpacken.

Gruß Heiko
Lieber Heiko,
du triffst den Nagel auf den Kopf mit deinem Beitrag. Super!

Liebe Grüße
Gerhard
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