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Mt 10:34/35: Denkt nicht ich sei gekommen um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit dem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter (...) zu entzweien.
Mt 26:52 Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.
-> Die Folgerung für Dogmatiker aus 1. und 2. Zitat würde lauten: Jesus ist gekommen um das Schwert zu bringen und alle die es ergreifen, werden durch das Schwert sterben.
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Die folgenden Sätze stehen im klaren Widerspruch zu den paulinischen Briefen.
Es bestanden keine missionarischen Absichten!
Sie zeigen, dass Jesus´ anliegen sich vor allem auf Israel und die Juden beschränkt.
Mat. 10:5 - 10:6: Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Mat. 10:23: Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
Mat. 15:24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
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Siehst Du es jetzt?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, und Menschen sind nun mal fehlbar.
Es gibt Widersprüche und wo Widersprüche sind, sind auch Wahlmöglichkeiten. Wir können die Bibel als Absolutum ansehen, oder auch als eine Inspirationsquelle benutzen.
Wir können auch die Möglichkeit sehen, dass jeder Mensch sich selbst ändern kann, in dem er leuchtenden Beispielen folgt wie Jesus, Zarathustra, Mohammed, Buddha und Krishna, indem er gibt und vergibt und auch die liebt, die ihn hassen.
Wahrer Glauben kommt vom Herz und nicht vom Kopf!
Was hilft uns denn letztlich Buchwissen?
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