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| IM GLAUBEN WEG VOM BELOHNUNGSPRINZIP! |
Oje oje es ist wieder so eine dieser Begegnungen
Nun gut es ist das erste Buch von Meister Eckhart welches mir in die Hände fiel und habe genau genug gelesen um zu wissen dass sich der gute Meister Eckhart nicht in einfach Formeln pressen lässt die nur dazu dienen sollen sich über andere zu erheben
wohlan wohlauf!
In Predigt XII lesen wir folgendes
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<<Moses bat seinen Herrn Gott>>: <<Moses>> heisst soviel wie <<einer der aus dem Wasser genommen wurde>>
nun rede ich aber vom Willen gäbe einer Hundert Mark Goldes um Gottes willen dies wäre eine große Tat und schiene eine großes Werk zu sein
Ich aber sage: Habe ich diesen Willen -hätte ich denn Hundert Mark zu verschenken- ist dieser Wille ganz in Wahrheit dann habe ich Gott bezahlt und er muss es mir erstatten als ob ich ihm tatsächlich Hundert Mark gezahlt hätte
und ich sage noch mehr: Hätte ich den Willen wenn ich eine ganze Welt besäße dass ich diese hergeben wollte ich hätte Gott mit einer ganzen Welt bezahlt und er muss es mir vergelten als ob ich ihm tatsächlich eine ganze Welt ausbezahlt hätte
(S.134)
Viele Leute bitten Gott um alles was er zu gewähren vermag sie aber wollen Gott nicht all dies geben was sie aufzubringen vermögen sie wollen mit Gott teilen und ihm das Minderwertigste geben und nur ein wenig
(S.133)
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es ist wohl offensichtlich dass sich der Teil auf Seite 133 auf Predigt I bezieht der springende Punkt ist eben nicht dass man nichts erwarten soll sondern dass die Absicht und die Einstellung stimmen müssen jeder Wunsch muss in Wahrheit sein d.h. Frei von egoistischer Verunreinigung
das in unter Religiösen so verpöhnte Wort Egoismus sollte nicht überstrapaziert werden Eckhart sagt selbst alle Liebe fußt auf eigenliebe
das Prinzip seine Wünsch aufzugeben ist nur ein Etappenziel wer aber sein Leben verliert um meinetwillen der wird es finden
die Moral von der Geschicht ist wohl destomehr du dich selbst verausgabst "dich verlierst" im selben Maße wirst du es erhalten >wenn du dich gänzlich aufgibst wirst du dich gänzlich empfangen <
darum nie isolieren >Kontext Kontext kontext<
Phan
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