Macht Liebe überhaupt Sinn?


Hallo meine lieben Liebenden


Liebe kann eine wahrlich beflügeln , er kann einen Kraft geben, aber liebe kann auch schmerzen und die Herzen brechen....

Liebe macht sinn ohne Zweifel, ich lebe und liebe,..

aber ich stelle mir die Frage was ist mit dieser Liebe? da sie irgendwann zu ende geht, sei es die geliebte die einen verläßt, oder der Tod der einen trennt oder die Entäuschung über die Geliebte, Geliebten.

Welche Liebe geht niemals unter und gilt bis in die Ewigkeit und entäuscht einen niemals?

Ich habe die Antwort gefunden und mein Herz mit der Liebe zu IHM den EINEN und EINZIGEN ausgefüllt !

LG
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Der Unterschied zwischen denen, die Gottes gedenken und denen, die Gottes nicht gedenken ist der gleiche Unterschied wie zwischen den Lebenden und den Toten
Die tiefste Liebe, die wir überhaupt empfangen können, ist die Vereinigung mit Gott. Dies ist eine Ausdehnung in die Unendlichkeit. Da dieser Zustand jedoch dermaßen berauscht, ist er wohl für die meisten Menschen, die das erfahren haben nicht alltagstauglich. Das sich herauslösen aus dieser Vereinigung ist wie ein Abstieg in einen feuchten, kalten und dunklen Brunnen. (Diese Analogie fällt mir ein, weil ich mal in einen tiefen Brunnen stieg, um eine Katze zu retten.) Trotzdem etwas bleibt zurück: eine latente Ekstase und der tiefe Wunsch dort hin zurückzukehren. Auch wenn die Erinnerung an diesen Zustand allmählich verblasst, so bleibt jedoch immer ein gewisses Strahlen davon zurück.
Hallo ihr lieben,

ist Euch eigentlich aufgefallen, dass noch keiner von den anderen Lieben geschrieben hat? Liebe ist so viel mehr als das, was hier (oder überhaupt) in Worte gefasst werden kann.

Ich liebe meinen Schatz. Aber, ich liebe, auf eine andere Weise, meine Arbeit, meine Patienten, meine Freundin, die Kinder meines Schatzes....last but not least: Ich liebe Gott.

Alle diese Lieben tun gut und tun manchmal weh. Das ist nun mal so. Aber, ich denke, das ist auch so gewollt, weil wir so die guten Tage zu schätzen wissen und in den schlechten Tagen zeigt sich, was wahre und reine Liebe ist.

Wenn wir zu den Menschen stehen, wenn es ihnen nicht gut geht und auch dann Gott preisen, wenn es uns bescheiden geht, dann haben wir den wahren Sinn der Liebe erfasst. Ich gebe zu, auch ich bin noch weit davon entfernt und nörgele manchmal rum...aber, das ist ein anderes Thema.

Bisou
Bobo
Hi,

Liebe tut nie weh!

Was Eure Erfahrungen sind, sind nicht die Erfahrungen der Liebe.
Es sind die Erfahrungen des "ego"!
Wenn "Liebes-"beziehungen sich trennen, dann schmerzt die Liebe nicht, sondern es schmerzt das "Versagen"! "Ich (ego) kann doch nicht verlassen werden"
Wenn jemand stirbt, dann schmerzt die Liebe nicht, sondern es schmerzt das "Verlassen-werden" Ich (ego) verliere etwas, warum tust Du (der Verstorbene) mir das an!
Liebe ist immer da und wundervoll. Aber sie (die Liebe) ist immer nur in EINEM selber! Erkennt man das, gibt es nichts anderes als Liebe! U somit macht Liebe immer Sinn! Weil es der einzigste Sinn ist in Deinem Leben ist! DU bist DEIN Sinn! U dieser Sinn will sich ausdrücken, u darum gibt es alle Art von Liebe, denn der Sinn (Liebe) will sich ausdrücken!
LG Michael
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"Die Suche nach dem Glück -
ist immer eine Suche nach Dir selber!" (Michael)
Danke, Michael!
Ich lese deinen Text - und er scheint so logisch. Er baut mich irgendwie total auf - DANKE!
Liebe Grüße, Nina
Liebe Bobo, solange wir noch auf dem Weg sind, haben wir ein Recht auf unsere Aggressivität. Sie ist etwas ganz Normales und gehört zu uns, weil wir noch ein Teil der Natur sind und weil wir noch immer beides in uns tragen. Erzwinge nichts und laß deinen kleinen Teufel in dir auch mal aktiv sein. Sei einfach mal böse und traurig und wütend. Sonst manifestiert es sich und du wunderst dich dann.

Zitat:
Ich gebe zu, auch ich bin noch weit davon entfernt und nörgele manchmal rum...aber, das ist ein anderes Thema.


Wir sind weit davon entfernt, perfekt zu sein. Und wir sollten uns auch nicht verbiegen.

So lese ich:

Zitat:
Das Gefühl als Tor zur Wirklichkeit

Das Gefühl irrt nicht, weil es das Bindeglied zwischen zwei Erscheinungsformen des Geistigen ist. Die eine ist die wahre Realität: die Kosmische, die Göttliche Wirklichkeit, die sich in der der - vom Einen Geist hervorgerufenen - inneren Struktur der Welt manifestiert. Diese - und nur diese - ist die Basis jeder Art von Wirklichkeit. Die andere Wirklichkeit ist die Geistige, das in der Seele das Göttliche widerspiegelt: die innere Wirklichkeit des Menschen.


Zitat:
Zu den Gefühlen stehen

Der Mensch kann zu seinen Gefühlen nur dann stehen, wenn er bereit ist, alles,was aus ihm: aus der Tiefe seiner Seele - gleich auf welche Weise - hochsteigt, zu beachten, anzunehmen und dazu auch Stellung zu beziehen.
Etwas anzunehmen bedeutet keineswegs, es auch zu bejahen, zu rechtfertigen oder für ihn richtig zu halten. Etwas anzunehmen, was in der eigenen Seele ist oder von ihr stammt, bedeutet zunächst, seine Existenz überhaupt wahrzunehmen und es zunächst zur Kenntnis zu nehmen. Der Mensch muß sich vorerst , ob es ihm angenehm ist oder nicht, klar machen, daß dieses "etwas" in ihm vorhanden ist, um dann auch selber die Verantwortung dafür zu übernehmen (und sie nicht auf andere abzuschieben).
Hat der Mensch gelernt, zu seinen Gefühlen zu stehen, wird er auch lernen müssen, zu seinen Trieben ,Emotionen und Affekten zu stehen. ER muß lernen, zu allem zu stehen, was aus seiner Seele heraustritt oder aus ihr hervorbricht. Damit er zu ihnen stehen kann, muß er zuvor fähig sein, innere Widerstände abzubauen und Hemmungen aufzulösen.
Kann der Mensch zu seinen Trieben , Emotionen und Affekten stehen, so ist dies ein Zeichen dafür, daß sich in ihm bereits echte Gefühle regen. Denn es ist das Gefühl, das ihm die Qualität dessen anzeigt, was aus seiner Seele ans Tageslicht gelangt. Aufgrund dieses Gefühls kann er es überhaupt erst anschauen und erkennen, was es eigentlich ist, das sich in ihm regt. Mit Hilfe des Gefühls lernt er zudem, dass er seine Regungen nicht bloß aus sich herauslassen, sondern zu ihnen auch Stellung beziehen muß. Er kann sich dann, falls nötig - von ihnen innerlich distanzieren - oder es zumindest versuchen. Erst dann, wenn der Mensch bereits Gefühle hat, wird er merken, daß vieles von dem, was aus ihm hervorbricht, nicht das Allerbeste ist. Die Qualität seelischer Inhalte zeigt ihm sein Gefühl an. Es be-urteilt sie, es verurteilt sie jedoch nie. usw.


Quelle: Anatomie der Seele

Wenn ich manchmal lese, wie sich Menschen, die nach irgendwelchen Prinzipien leben wollen, weil ihnen diese Richtung gefällt, verbiegen und nicht zu sich selbst stehen, dann weiß ich, sie erkennen die tieferen Schichten in sich nicht.
Und dann kommt es dann aus ihnen heraus, daß sie anderen mit Tod , Teufel und Hölle drohen, weil sie das Ungute in sich nicht erkennen und erkennen wollen und es damit auf die Außenwelt projizieren.
Wir müssen bedenken, daß wir (die Seelen) langsam reifen, es geht nicht mit Hauruck. Man kann einem Kind der ersten Klasse nicht sagen, es soll eine Familie gründen und ernähren.
Reife vollzieht sich nicht in der Kürze - es braucht Zeit.
Deshalb müssen wir uns nicht verbiegen, weil wir Literatur lesen, in der dann gesagt wird, wir müssen nur gut sein und nur lieb. Damit unterdrücken wir etwas in uns. Und weil wir etwas in uns unterdrücken, wir seien einfach schlecht, wenn wir nicht nach Regeln leben, die man uns gegeben hat, erleiden die Menschen seelische Schocks und bekommen psychische Probleme.
Aber - da gibt es ja auch wieder genügend Ratschläge aus allen Richtungen.

lg gabriele
Hi Nina,

schön das Dir der Text gefallen hat. Für mich klingt es nicht nur logisch, sondern das ist "meine" Wahrheit von der Liebe und vom Leben! Wahre Liebe hat keine Erwartungen, tut niemals weh und verlangt nichts.

Immer wenn man "meint", Liebe tut weh, sollte man ehrlich zu sich sein und sich selber ragen "was da weh! tut"! Und man wird fest stellen, das nicht die Liebe "weh tut", sondern es immer andere Gründe auf sich hat!

Das Problem der Menschheit heißt "Erwartung"! Die meisten leben in einer Welt der Erwartungen, und wundern sich das Sie dauernd enttäuscht werden. Denn ein "Anderer" kann überhaupt nicht "meine" Erwartung erfüllen! Das ist unmöglich! Denn der Andere denkt, lebt, liebt, fühlt usw anders! Wenn man das weiß, liebt man diese "Einzigartigkeit" des Anderen, und taucht in dessen Welt ein! Man hat keine Erwartung sondern genießt! Und sogar wenn dieser "Andere" dann Einen verläßt, kann es nicht weh tun, wenn man keine Erwartung hatte!

Vor 5 Jahren ist mein Bruder (den ich über alles liebe) mit 33 J. verstorben! Alle hatten die Erwartung "nun hat er mich alleine gelassen", "ein junger Mann stirbt nicht", "das kann er doch nicht machen", "wie soll ich weiterleben" usw! Sie sagten "Liebe schmerzt, hätte man nie Kinder bekommen usw" Aber was hat geschmerzt? Das war nicht die Liebe! Das "ICH" ! Und so war das "ICH" nur traurig!
Es hört sich jetzt vielleicht blöde an, aber ich war nicht traurig! Denn ich liebe ihn! Und gönne Ihm jetzt dieses andere Leben! Denn ich weiß es geht ihm gut!(das ist eine andere Geschichte) Ich habe keine Schmerzen wenn ich an ihn denken, sondern eher ein schönes Gefühl und habe nur gute Erinnerungen! Weißt Du was ich meine?
Man hat im Leben immer die "Entscheidungsfreiheit" a) die Liebe soll schmerzen (dann habe ich Erwartungen u mein Ego schmerzt) oder b)ich liebe die Liebe und habe keine Erwartung! Ich entscheide immer selber (jeden Moment) ob die Liebe weh tun soll oder ob die Liebe Freude schenken soll! Ich zB entscheide mich immer für die Freude! Die Liebe ist viel zu schön, als das sie weh tun kann! Ich schreibe oft iel und kompliziert, eventuell weißt Du trotzdem was ich meine!
Wie gesagt, das ist aber "meine" Wahrheit, denn es ist mein Leben! Alle Anderen können gerne anders denken!
An ALLE : Schönen Mittwoch! LG Michael
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"Die Suche nach dem Glück -
ist immer eine Suche nach Dir selber!" (Michael)
Hallo Michael!
Es ist schön, deine Texte zu lesen.
Wenns ums Sterben geht, gehts mir eigentlich genauso. Ich bin nicht wirklich traurig, wenn jemand stirbt, denn ich denke wie du, dass es demjenigen gut geht. Es ist nicht so, dass ich diese Personen nicht vermisse, aber ich bin nicht traurig deswegen. Ich muss da auch immer an die schönen Momente denken - und bin dann froh, diese Menschen kennengelernt zu haben...

...
Keine Erwartungen zu haben, ist schwer - sehr schwer. Vor allem, wenn man - wie ich - sehr sehr oft in einer Traumwelt herumträumt. In einer Welt ist, in der alle Erwartungen in Erfüllung gehen - eben eine Traumwelt. Dann "aufzuwachen" ist manchmal schwer. Aber wenn man mal richtig wach ist, tut nichts mehr weh. Man ist glücklich ohne Ende - bis man wieder wegträumt und von neuem aufwachen muss...

Ich hoffe ich schreibe nicht zu verwirr(end)t.
Liebe Grüße - und allen einen schönen Freitag *g*,
Nina
Liebe macht kein Sinn finde ich kaum hat man sich verliebt und dann wird man wieder verlassen besser keine Beziehung anfangen. Aber es gibt einen spruch zu jeden Topf passt auch ein deckel aber das ist nicht war zu mir passt kein deckel.
Die Mädchen von heute sind viel zu modern in der Disco gegen und USW sowas mache ich nicht man muss sich schon natürlich kennen lernen dazu braucht man keine disco meiner meinung. Ich würde schon 2 x verlassen und ich habe es aufgegeben eine neue zu finden die Mädchen/Frauen sind alle falsch und dazu passt auch kein deckel zu mir.
Minou, ich stelle immer wieder fest, dass wir beide ziemlich gleich ticken.

Mir sagte mal jemand: „Erwarte nichts, aber sei zu allem bereit.“

Das wurde einer meiner spirituellen Leitsprüche.

Meine Frau sagte mir: „wie kannst Du immer wieder mit potentiellen Selbstmördern [ich nenne die Selbsttöter] chatten, was ist, wenn sie nicht mehr antworten? Ich würde mir ständig sorgen um sie machen.“

Nein, es ist ihre Entscheidung! Ich kann ihnen meine Sichtweise darlegen, das ist es, was ich tun kann, sie tragen die Entscheidung für ihr Leben. Wie sie sich auch entscheiden: ihre Sache. Ich kann nur begrenzt eingreifen. Es ist immer schade, wenn es jemand tut, der nicht mal unheilbar krank war. Aber das Leben geht weiter. Für diese Person und für uns. Ich kann von mir behaupten, schon mehrere Personen davon abgehalten zu haben. Von einer Person bekomme ich ihre Dankbarkeit immer wieder zu spüren. Ich bin dankbar dafür. Aber Tod hat mich nie allzu tief getroffen. Deshalb sehen mich andere als gefühllos an, oder sind gar über mich schockiert. Ich kann verstehen, dass sie so denken. Ich kann ihnen aber nicht verständlich machen, wie ich denke. Aber der macht mir nichts aus.
Für viele gelte ich als „verrückt“ und fasse das, was als Beleidigung gemeint ist, als Kompliment auf.

@Pharao

Weißt Du, ich sehe in Deinen Texten immer soooo viel Selbstmitleid. Ich verurteile das aber nicht, so bist Du eben. Es ist die Rolle, die Du annimmst soooo und beharrlich verteidigst.
Tue es so(ooo) lange, bis Du dessen überdrüssig bist. (hoffentlich ohne die hinteren 3 O's!)

Ps.: Wenn sich kein Deckel finden lässt, dann vielleicht ein Dackel, von denen gibt es auch ganz viele.

Gruß Martin