In der Bibel steht nichts von einem Gott


Alle zusammen mal her hoeren.
Da wird da endlos geschrieben ueber Gott. Dabei steht in der Bibel nichts davon. Massgebend ist da nicht irgend eine Bibeluebersetzung, sondern die Hebraeische.

Der Anfang der Bibel, die Genesis, berichtet vom Werk der Elohim, in den ursprueglichen hebräischen Schriften heißt es: "Am ersten Tag schuf Elohim dies, am zweiten Tag schuf Elohim das usw". dieser Begrif "Elohim" wurde fälschlicherweise mit "Gott" übersetzt, obwohl er im hebräischen "die vom Himmel gekommenen" bedeutet und im Plural steht.
Manche uebersetzen Elohim auch mit: Die Weihergereisten oder die Goetter, auf keinen Fall heisst das Gott in der Einzahl.
Mindestens den ersten Vers inder Bibel sollte man richtig lesen koennen.
Das ist korrekt.

Deshalb bevorzuge ich auch die Bezeichnung "Grosser Architekt", da er die materielle Welt wohl entworfen und vorgegeben hat, die "Arbeit", d.H. die Gestaltung der Materie nach seinen Plänen oblag jedoch den Wesenheiten, die in der Genesis "Elohim" genannt werden.

In anderen Religionen haben sie natürlich andere Namen, aber die Urweisheit über die Entstehung der Welt durch eine Vielzahl von Wesen ist fast überall anzutreffen.
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Keine Religion ist höher als die Wahrheit


HPB
Deswegen hat der monotheistische Gott auch die Bezeichnung "Der ungeschaffene Gott" ich bin mir nicht sicher ob ich es richtig in Erinnerung behalten habe aber Rudolf Steiner geht von 7 "Ur"-Elohim aus die es sind die den Willen Gottes ausführen diese geben ihn an untere Hierachien weiter usf.

übrigens spricht Gott in Genesis grundsätzlich im Plural "Lasst uns Menschen machen"

allerdings kann man es auch nicht verallgemeinern Hebr. ist eine eigenartige Sprache

http://de.wikipedia.org/wiki/Elohim

Phan
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Korinther 4,21

Was wollt ihr? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und sanftmütigen Geist?
Interessant dazu auch das Buch von Leobrand "Der auferstandene Gott" - leider nur noch im Antiquaritat zu erhalten - in dem unter Kapitelt 14 über den Sinn des Leidens , das Leid als Gegenpol der Freude, wie kam das Leid in die Welt, wie entsteht Leid und der Zweck des Leidens und Leidüberwindung geschrieben wird.

Alles ist eben schon mal geschrieben worden - da Leopold Brandstätter bereits 1976 starb, gehört er wohl auch zu den Autoren, die vieles in Gang gebracht haben - und aus dessen Wissen die kommenden Generationen von Autoren ihre wunderbaren Werke schafften -

Brandstätter hat auch die "Briefe über Lebendige Ethik" , Psychische Energie" , "Heilung durch Psychische Energie" und "Freude - eine besondere Weisheit" geschrieben und noch einige andere Bücher.
Bei google unter Psychische Energie zu finden.

Vor allem auch "Das Neue Universale Weltbild" ist empfehlenswert.

Aber das nur als Hinweis - auch auf "Spiralik - der saktrale Baustil der Zunkunft" -

Wie man sieht - und auch so im Forum bemerken kann durch andere Hinweise - es gibt unendlich viel Literatur aller Richtungen und wer kann in einem Leben schon alle Bücher lesen ?

Nein, das geht nicht - also muß man wählen - und das macht eder Mensch nach seinem Verlangen, nach seinem Gefühl nach seinem Bedürfnis.

Es gibt sicherlich kein "Du mußt" - sondern "Du darfst" - schau doch mal rein, wird man freundlich gebeten und ein Durchblättern des Buches - eine kleine Durchschau genügen dann schon, um zu bemerken: hoi, das ist was für mich oder: ach , nein -da würde ich nie fertig lesen - da kann ich mich nicht hineinfühlen - das laß ich dann sein.

Wir fühlen uns in die Welt wie eine kleine Schnecke - auch unsere Fühler sind weich und empfänglich. und mit Gottes Hilfe finden wir immer das, was wir für unser Leben benötigen.

Da bin ich mir ganz sicher.
Dann guck mal in den Koran, da steht Gott.
Gott ist überall.

Ich sehe und merke - ich schaue mir an, was man sagt und wie man handelt.

Daraus ziehe ich meine Schlüsse.

Vielleicht weißt du, was ich meine.

Zitat:
Alle zusammen mal her hoeren.
Da wird da endlos geschrieben ueber Gott. Dabei steht in der Bibel nichts davon. Massgebend ist da nicht irgend eine Bibeluebersetzung, sondern die Hebraeische


Na, das kommt mir aber entgegen!

Alle, die sich streng an die Bibel halten, dürfen ab sofort nicht mehr über Gott reden.

Für die, die Heilige Bücher nur als eine Inspirationsquelle nutzen (zie z.B. ich) heißt, das: wir können den Bibeltreuen ab sofort sagen, wie Gott ist, denn über Gott steht ja nichts in der Bibel.
Und woher sonst als aus der Bibel sollen Bibeltreue etwas über Gott wissen?
Vielleicht, weil man nach innen horcht ?
Und für den, der nicht horcht, für den muß es ein Buch oder ein anderes sein - sozusagen als Wegweise - als Pfeil - weil ja sonst keiner sagt, wie man gut ist oder werden kann ?

Vorschrift A: Du wirst gut, wenn...
Vorschrift B: Du wirst belohnt , wenn....
Vorschrift C: Tust du das und das, sonst straft dich....
Vorschrift D: Denk immer daran, daß du böse bist, weil.....
Vorschrift E: Also, weil.... deshalb hast du.....

Erwacht das innere Gewissen, dann weiß der Mensch, wie er handeln muß - aber das wird er nicht gleich erkennen - so wie ein Baum jung ist , und mit den Jahren seine Ringe sammelt - so ist das auch bei uns Menschen - wir sind ein Teil der Natur - wir erleben uns auch immer wieder in einem neuen Kleid.
Und auch , wenn man es nicht glauben möchte - es passiert halt -
@ Gabriele:

So sehe ich es auch.
Schriftliche Fixierungen sind für eine gewisse Zeit nützlich (solange man sich nicht allzu starr an sie klammert - und schon gar nicht an die eingefügten menschlichen Vorschriften), aber letztendlich kann dies nur als Vorbereitung zur innerlichen Verbundenheit mit der Gottheit dienen.

Ab diesem Zeitpunkt verlieren alle Schriften ihre Bedeutung.
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HPB
Auch wenn ich die Grundaussage dieses threads etwas fragwürdig finde -
hier kann ich mich voll anschließen - die Fixierung eines göttlichen Willens
in menschlichen Worten ist ein Widerspruch in sich - wie ich's vor Jahren
schon mal irgendwo geschrieben habe
Zitat:
Die Buchreligionen haben Gott zur Einzelhaft in einem Buch verurteilt -
und wenn man's aufschlägt, darf er zwischen den Gitterstäben der Zeilen
herausschauen und ein wenig frische Luft schnappen...

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