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Luzifer, Gottes Diener












Wer lesen mag, der liest - wer nicht mag - blättert einfach weiter.
Zu oft lese ich, daß Menschen Satan oder Luzifer oder Teufel - alles wohl gleich - nur mit anderen Worten gesagt, Macht über Gott hätte, weil sie der Ansicht sind, Luzifer könne ohne Gott etwas ausrichten.
Warum mich der Inhalt des Buches anspricht, liegt daran, daß hier klar erklärt wird, daß nichts passieren kann ohne Gottes Willen.
Es ist eine andere Sichtweise und ich denke darüber nach und sage mir:
Ja, irgendwie stimmt es schon. Ist Gott überall und allmächtig, dann gibt
es wirklich nichts, wovon er nichts weiß. Also ist alles, was es gibt - angefangen von den Engeln, den Geistigen Führern und den anderen Himmelsmächten nur dafür da, daß sie Gott zur Hilfe stehen, obwohl der Mensch oft die Zusammenhänge nicht erkennt oder erkennen kann, weil er lediglich von seinem fleischlichen Körper ausgeht, der zwar sehr wichtig, aber nicht alles ist. Die Beschäftigung mit der Seele, warum , wieso, weshalb - ist faszinierend, weil: je weiter und tiefer man sich damit befaßt, die Zusammenhänge klarer werden.
Alles hat eben doch seinen Sinn


Satan als Hüter der Schwelle

Der Satan ist ein Helfer. Er hilft dem Menschen, die zur Entwicklung unumgängliche Selbsterfahrung zu machen.
Steht der Mensch noch tief in der Dumpfheit, auf Stufen der Kindlichkeit, so hält er den Satan für einen Bösewicht, der ihn nur stört und zu Taten verleitet,die er gar nicht begehen möchte und die ihm bloß Not und Leid bringen. Er glaubt, ohne Satan wäre er "brav" und "fromm" und die Welt wäre "in Ordnung".
Der Mensch muß die Finsternis , die weite Bereiche seiner Seele überschatten, aus sich herausprojezieren und sucht dafür einen geeigneten Projektträger in der Gestalt eines Bösewichtes. Da er, besonders auf der dritten Stufe, der Stufe der Orthodoxie , wo ihn das Problem des Bösen zu bedrängen beginnt, vor lauter "Furcht und Zittern" nicht wagt, die Vorstellung des "Bösewichtes" in Gott zu verlegen, beehrt er damit Satan. Freilich, er merkt nicht, daß er Gott "beraubt", ihm einen wichtigen Aspekt seines Wesens abspricht und ihn sogar in zwei Hälften spaltet.
Denn außer Gott und außerhalb Gott gibt es nichts. Auch das Böse, auch der Bösewicht, ist in ihm, ist ein Teil von ihm. die ist übrigens mit ein Grund dafür, daß für Klarsichtige auch das "Gute im Bösen" offensichtlich wird.

Denn ist der Mensch reif genug, so beginnt er einzusehen, daß gerade schwerwiegende Versuchungen , ja sogar die Tatsache, daß er ihnen immer wieder erliegt, ebenso wie das dadurch hereinbrechende Leiden und die selbst herbeigeführte innere , nicht selten auch äußere Not für ihn unumgänglich sind. Denn sie verhelfen ihm dazu, über die jeweilige Entwicklungsstufe und also immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen.

Auch Jesus wuchs in jeder Versuchung innerlich zusehends. Er erlangte jene Selbstsicherheit, die seine hohe und überaus schwierige Selbstsicherheit , die seine hohe und überaus schwierige Sendung forderte, und erlange die Gewissheit, daß er seiner Aufgabe durch und durch gewachsen war.

Satan bietet ja dem Menschen etwas an. Er bietet es ihm in der Form einer Versuchung an. Im Menschen aber muß eine durchaus reale Möglichkeit bereits reif geworden sein, damit dieses "etwas" für ihn verwertbar und nützlich sein kann. Er muß spüren können, daß die Zeit gekommen ist, einen neuen Schritt in seiner Entwicklung zu tun, die alte Stufe endgültig hinter sich zu lassen. Das Ringen um den Stufenwechsel wird in Versuchungen manifest und kulminiert bei Jesus in einigen wenigen Versuchungen. Der Mensch muß mittels eines inneren Reifeprozesses eigens in die jeweilige Versuchung hineinwachsen.

Die eine Rolle des Versuchers, die für den Menschen entscheidend sein kann, ist eindeutig. Der Mensch muß in bestimmten Situationen hineingestellt werden, damit er erfahren kann, daß die Zeit zum Stufenwechsel reif geworden ist. Die Versuchung sagt ihm:" Nun ist es soweit." Und der Versucher verhilft dem Menschen zu solchen Situationen. Er tut dies nicht aus Böswilligkeit, um den Menschen zu schaden, sondern im Gegenteil, um ihn zu fördern, zu fördern in seiner Entwicklung. Und dies ist es, worauf es ankommt. Verhindern will der Versucher lediglich, daß der Mensch sich in Abenteuer stürzt, die er nicht bestehen kann, und sich Bürden auflädt und Aufgaben übernimmt, denen er noch nicht gewachsen ist. Der Versucher sorgt dafür daß sich der Mensch nicht nach seinen Wunschträumen ausrichtet, sondern danach, was er wirklich kann, nach seinen tatsächlich vorhandenen realen Möglichkeiten.
In dieser Rolle ist Satan der berühmte "Hüter der Schwelle", die der Mensch solange nicht überschreiten darf, bis er die Schwingung, die jenseits der Schwelle herrscht, gewachsen ist. Satan bewahrt ihn also nicht bloß vor argen Enttäuschungen, sie sind ja für den Menschen immer wieder nötig, sondern er bewahrt ihn davor, daß er sich brennt, ja daß er ganz verbrannt wird. Er kann unvorbereitet, noch mit Unrat besudelt, das heißt, mit seiner noch blühenden Negativität, mit seiner niederen Schwingung, jene höhere Stufe nicht betreten, wo wesentlich mehr Licht leuchtet und also eine höhere Schwingung herrscht als auf jener, auf welcher er noch steht. Er kann sich nicht ohne Hochzeitskleid mit den Gästen des Göttlichen Gastmahls zu Tische setzen. Er würde dort nicht nur vor Scham , sondern auch unter Einwirkung der dort herrschenden Athmosphäre vergehen. (Mt 22, 11-13)

Satan hilft ihm. Er hilft ihm, indem er ihn veranlaßt, sich auf die Einladung zum Gastmahl vorzubereiten, sich für das Übertreten der nächstfolgenden kritischen Schwelle zu rüsten. er sagt ihm: "Schau dich an, schau alles an, was in dir noch vorhanden ist, was dich daran hindert, den Schritt über die Schwelle zu wagen." Und falls der Mensch dennoch unvorbereitet über die Schwelle treten will, so bringt er ihn zu Fall, damit er jenseits der Schwelle nicht umkomme.


Die Wahrheit über Luzifer

Die andere Rolle Satans ist nicht minder wichtig, sie trägt ja dazu bei, daß seine erste Rolle wirkungsvoll werden kann. Die Frucht vor seiner mühsamen Arbeit tritt nämlich nicht immer als Versuchung, sondern unverhältnismäßig häufiger als Verführung zutage. Der Mensch wird verführt, vom Satan natürlich zum Bösen.
Dennoch ist die Verführung Satans der Verführung durch einen liebevollen Liebhaber vergleichbar, der der Geliebten letztlich nur Gutes antun will. Denn worin besteht die "Versuchung zum Bösen" ?

Das Böse steht nicht irgendwie abseits vom Menschen, geduldig wartend, bis der Mensch geruht, es zu beachten. Es ist im Menschen, es sitzt tief in seiner Seele. Und gerade darum , weil das Böse sot tief in der Seele des Menschen sitzt, meint der Mensch, er brauche es nicht zu beachten. Ja, er meint, es sei vom Bösen nichts in ihm. Denn in solche Tiefen kann er ja nicht hinabblicken. Und hinabblicken wollen will er erst recht nicht.

Sitzt aber die Finsternis , das Böse in seiner Seele, ohne beachtet , ohne heraufgeholt und aufgelöst zu werden, so bleibt es bis ans Ende der Welt dort sitzen. Und hängt es vom Menschen ab, ob es heraufgeholt wird oder nicht, so kann es dort bis ans Ende der Welt in der Gewissheit weiterdösen, daß es niemals auch nur gestört oder aufgeschreckt wird. Bleibt aber all das Böäse in der Seele des Menschen, so wirkt es in ihm unablässig, und der Mensch macht keine einzigen, noch so winzigen Schritt in seiner Entwicklung. Dann döst er nämlich ebenfalls und er bleibt bis in alle Ewigkeit dort stehen, wo er gerade ist.

Was tut nun Gott, der unbedingt erreichen möchte, daß sein zärtllich und innig geliebtes Kind , der Mensch, doch die Güte hat aufzustehen, um sich auf den Weg zu ihm zu machen ? Er schickt einen seiner ihm am treuesten ergebensten Diener zu ihm, damit er ihn aufscheuche und ihn veranlasse, dennoch einige zaghafte Schritte vorwärts zu wagen.

Und wie kann dieser Diener Gottes das Kindchen aufscheuchen ?
Indem er es wütend macht. Aggressiv macht. Eifersüchtig, rachgierig, neidisch, ja brutal und destruktiv und rücksichtslos "macht" - und jeder wird die Liste an sich denkend, weiterführen können - , "macht" in Anführungszeichen, denn er braucht sich ja keine große Mühe zu geben. Er mußt den Menschen nicht böse machen. Der Mensch ist es schon von Natur aus. Das Böse ist ja sogar ein sehr wichtiger Bestandteil seiner Seele.

usw.

Quelle: Das Vaterunser - Kapitel: In der Versuchung" ab Seite 235

http://www.esoterischer-verlag.de/

Zitat:
Dominik Irtenkaufs diabolischer Reisebegleiter ist eine Auseinandersetzung mit der Figur, dem Bild und Mythos des Teufels in Geschichte, Tradition und Literatur, und fungiert zugleich als Spiegel für die Abgründe und verdrängten Schatten in der Seele des Menschen.
Diese Schrift möchte den Teufel aus dem Dunkel holen und ist gewissermaßen Plädoyer für die Rehabilitation eines zutiefst mißverstandenen Archetypus, der die Menschen seit jeher in der ein oder anderen Form beschäftigt oder auch heimsucht.

Aus dem Inhalt:
Ein Handbuch des Teufels / Aus Satans Retorte / Was halte ich vom Teufel? / Der Teufel steckt im Punkt! / Der Widergänger oder: Gegen den Strich! / Briefe an seine Mutter / Des Teufels Adreßbuch.
Er muß ja das Böse in sich aufgenommen haben, um es und damit die Erdsphäre vergeistigen, in seiner Seele in Licht verwandeln zu können.

Darum muß aus dem Menschen all das Böse an die Oberfläche geholt werden. Es kann nur dann erfahren, erkannt und und eines Tages aufgearbeitet und somit vergeistigt werden.

Der Satan hilft dem Menschen. Er hilft ihm, das Böse, das er in sich aufgenommen hat, ja aufnehmen mußte, zu läutern. Er hilft damit dem Menschen, seinem Herrn, seinem eigenen Herrn, der ja auch der Mensch der Menschen ist, näher zu kommen. Er hilft ihm, denn er liebt den Menschen.

Nur liebt er ihn klug. Freilich erträgt es nicht jeder Mensch, wenn er nicht sentimental, sondern klug geliebt wird.



Er liebt den Menschen, und dies ist der einzige Grund, warum er sich mit dem Menschen abplagt und in dessen Seele aufräumt. Sein Anteil bei den Aufräumungsarbeiten beschränkt sich allerdings darauf, zu zeigen, was noch in Finsternis gehüllt ist, wo also der Unrat versteckt ist. Es ist dann dem Menschen und seinen nicht gerade beneidenswerten Helfern und Geistigen Führern überlassen, den Unrat zu entfernen , um ihn in einer "Kläranlage" nützlich und für das Gute verwertbar zu machen.

"Satan" - das ist eigentlich ein Sammelbegriff für den Himmelsfürsten LUZIFER und die große Schar seiner Mitarbeiter. Sie sind Freund und Wohltäter des Menschen. Der Gedanke ist ungewohnt, doch es ist vorbehaltlos wahr. Sie sind unsere Wohltäter, denn sie verhelfen uns zur Läuterung. Sie verhindern, daß wir, wie verlassene Säuglinge, für immer in unserem eigenen Unrat liegen bleiben, um darin schließlich zu ersticken.

GOTT, der den Menschen unsäglich liebt und ihn unentwegt an sich zieht, will dies verhindern. Deshalb gesellt er jedem Menschen nicht nur einen Helfer auf seiner Lichtseite , einen Schutzengel und noch viele andere Lichtgestalten bei, die ihm in allem beistehen, sondern einen Helfer auch auf seiner Schattenseite, der hinter ihm steht und ihm genau so bei steht wie sein Schutzengel un ddie anderen Geistigen Führer.

Jeder Mensch hat neben seinem persönlich zu ihm gehörenden Schutzengel auch einen ebenso für ihn zuständigen Engel aus LUZIFER´s
Schar. dieser zeigt ihm bei jeder Gelegenheit, was an Unrat und an Finsternis noch in ihm, in seiner Seele, vorhanden ist. Er hilft ihm, den Unrat aus sich herauszuholen und aufzulösen, die Finsternis zu erhellen.

Er hilft dem Menschen, weil er ihn wirklich liebt. Daher ist dieser Engel aus LUZIFER`s Schar keineswegs erbaut oder gar erfreut, wenn er und nicht der Mensch den "Sieg" davonträgt. Er ist sogar betrübt, wenn er den Menschen - schon wieder und wie oft schon - zu Fall bringt. Denn er legt dem Menschen lediglich Lektionen vor, und ein guter Lehrer ist selber überaus zufrieden und glücklich, wenn seine Schüler die Prüfung, die er als Lehrer selbst zu gestalten, ja vielleicht streng zu halten hat, gut oder sogar mit Auszeichnung besteht.

LUZIFER und seine Engel sind Freunde und keine Feinde des Menschen. Sie haben eine so unvorstellbar große Liebe in sich, daß sie diese völlig undankbare Rolle , den Menschen zu verführen und ihn zum Bösen anzuhalten, auf sich genommen haben.

Sie haben diese Rolle übernommen, weil sie den Menschen lieben und weil sie Gott, den sie aus tiefster Seele lieben, durch und durch gehorsam sind.

Sie keine Abtrünnigen, keine sich gegen Gott empörenden , keine "gefallenen Engel", keine "schwarzen" , keine "bösen" Himmelsfürsten, sondern ebenso intime und in allem folgende und gehorsame Söhne Gottes, wie ein Erzengel MICHAEL , mit dem sie in Kampfgefechten die unbedingt nötigen Spannungen im Kosmos entstehen zu lassen und auszutragen haben, damit das Weltgeschehen "geschehen" , die Schöpfung voranschreiten und ihrer Vollendung entgegenwachsen kann.

Und sie sind "Gottessöhne", wie JESUS der "Sohn Gottes" ist.
JESUS wurde von einem seiner intimsten Freunde, von LUZIFER persönlich versucht, die ja, wie jedes Ereignis, in der Kosmischen Chronik aufgezeichnet ist, mitanzusehen, so wird er bemerken können, daß der Versucher dem Versuchten, JESUS , "den Daumen gehalten" hat, ihm also aus ganzem Herzen wünschte, daß er seinen Versuchungen widersteht.

Satan - ein Freund JESU ?

Wie kommt es dann, daß JESUS "Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen" sieht ? Warum kündigte er an:" Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird "der Fürst dieser Welt gerichtet" ? (Lk 10, 18; Jo 12,3 1; 16, 11)

JESUS spricht meistens die Sprache, die der Vorstellungswelt seiner Jünger angemessen ist. So fallen die Formulierungen über LUZIFER`s Rolle ihrer Vorstellungswelt über Satan entsprechend , also negativ aus. Denn selbst seine Jünger waren zu jener Zeit noch nicht imstande, die Welt anders als in zwei Teile , in eine helle und eine finstere zerlegt , aufzufassen. JESUS teilt in den obigen Aussagen mit, daß er im Begriff ist, die Herrschaft aus der Hand des Satans zu "entreißen". Seine - JESU - Wahrheit wird über Satan "Gericht halten" und Satan seiner eigenen Herrschaft unterwefen.
Er kann es ja tun, denn der "Fürst der Welt" , wenn er kommt, "findet nichts" an JESUS ( Jo 14,30). Und der "Fürst der Welt" kam, um den letzten Akt der Erlösung, JESU Leiden und Kreuzestod , in Szene zu setzen. Auch er wußte freilich, daß er an ihm, an JESUS , "nichts mehr findet", hat doch JESUS seine Prüfungen schon längst bestanden. Was JESUS nun zu leiden hatte, war nicht seinetwegen, er trug nicht das eigene Karma ab, das er ja nicht hatte, sondern er trug vom Karme der ganzen Menschheit ab.

Kennt jemand die Wahrheit über LUZIFER, so wird er erkennen, daß die Ankündigung des blitzgleichen Satan-Sturzes" vom Himmel den nun bevorstehenden Wechsel in seiner bisherigen Rolle einleitet. Allerdings efolgt der Wechsel nur auf der Kosmischen Ebene blitzartig, daher auch JESU Feststellung. Sonst, auf der materiellen Ebene, für die Menschheit, erfolgt er nur allmählich. Satan wird "gerichtet" , und zwar in dem Sinne, daß über ihn , über LUZIFER , ans Tageslicht tritt, was der Mensch nach und nach erkennen kann, nämlich daß auch er, der Satan, sein Helfer ist.

JESU Aussagen über den Satan spielen auf dieses heilsgeschichtliche Ereignis an. Je näher die Menschheit dem Licht kommt, desto weniger werden auch LUZIFER und seine Mitarbeiter zu tun haben. Denn umso mehr gleicht sich die Spannung zwischen GOTT und der GOTTES-Ferne aus, in welcher die Menschheit gegenwärtig steht und aus welcher sie durch JESUS , den zum Christus gewordenen JESUS , heraus - und zu Gott zurückgeführt wird. "Gottesferne" gibt es freilich nur in der Sicht der Geschöpfe, denn Gott ist ja an jeder Stelle seiner Schöpfung in gleicher Weise anwesend.

Es ist dies also eine Spannung, die für das Bestehen der "Welt" - der Erdsphäre - unerläßlich ist, eine Spannung, für deren Aufrechterhaltung Satan zuständig ist. Gäbe es diesen Spannungsraum nicht, in welchen sich der Mensch frei entfalten kann, so würde er von dem ungemein starken, absolut unwiderstehlichen Sog der Liebe Gottes erfaßt und sofort zu ihm zurückgezogen, ja, zurückgerissen. Er käme dort leer und ungeformt, keineswegs aber entwickelt und mit entfalteten Fähigkeiten an. Er wäre dann ein willenloses Blättchen, das nun nicht bloß ein harmloser Herbstswind, sondern ein unendlich großer Windkanal, groß wie das Universum, augenblicklich in sich hineinsagen würde.

LUZIFER verhindert mit Hilfe seiner Schar, daß die Schöpfung, kaum erschaffen, sogleich zu Gott zurückströmt. Er gibt dem Menschen und allen Wesenheiten der Erdsphäre die Möglichkeit, sich voll zu entfalten und sich zu einer Höheren Wesenheit zu entwickeln. LUZIFER bremst also das Zurückfluten der Menschheit zu Gott und ermöglicht ein ruhiges, jedem Individuum eigens angemessenes Zurückfließen.
Er ermöglicht damit, daß jedem Menschen eine hinreichend lange Entwicklungszeit zur Verfügung steht und der Mensch sämtliche Fähigkeiten in sich ungestört und vollständig entfalten und seiner Bestimmung , derentwegen er überhaupt erschaffen wurde, in jeder Hinsicht entsprechen kann.
Entwickelt sich die ganze Menschheit, so kann die Gegenkraft, die ihren Freiheitsraum sicherstellt, allmählich abnehmen. der "Fürst der Welt" kann also von seiner Rolle als "Widersacher" immer mehr lassen, er wird aus der Welt hinaussteigen, "hinausgeworfen" , damit er nun ebenfalls beginnt, in der Intention seinem Freund gleichend, die Menschheit auf ihrem Weg zu Gott zu schubsen. Nur führt JESUS die Menschheit an deren Spitze, indem er ihr den Weg zu Gott als Vorhut bahnt, während LUZIFER ,als Nachhut, sie von hinten her antreibt.

Je mehr Licht von ihrem Ziel her, von Gott, auf die Menschheit fällt, und je reiner sie dieses Licht wahrnehmen kann, umso mehr wird auch LUZIFER positive, die Menschheit fördernde Bedeutung für die Menschen erkennbar.
Auch er, LUZIFER, und seine Mitarbeiter werden dann in einem tieferen Sinne "erkannt".

Denn je weiter sich die Welt, je weiter sich die Menschheit der endgültigen Erlösung nähert, je mehr die Welt und der Mensch aus der Finsternis heraustreten, je mehr Licht in der Welt und im Menschen zum Leuchten kommt, umso klarer darf auch LUZIFER in seinem wahren Glanz erscheinen, umso deutlicher wird er als einer der engsten Mitarbeiter Gottes und als der innig geliebte Bruder des zu Christus gewordenen JESUS erkannt.

Auch jetzt aber leuchtet er, wenn auch sein und seiner Engel Glanz noch etwas - dem metallenen Schein vergleichbar - fahl ist, fahl für unsere ungeübten Menschenaugen, die wir ja nicht wagen, in sein wahres - gütiges - Gesicht zu blicken.

http://www.hermann-detering.de/EnstehungKK.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Luzifer
http://www.bod.de/fileadmin/scripts.....wsample.php?objk_id=65313
http://www.gcg.ch/Einf%C3%BChrung.htm
http://www.anthroposophy.com/begr/blut.htm
http://www.steiner-hoeren.de/11.0.html

Suchworte: christus luzifer
christos symbolisch - esoterisch - theosophisch
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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