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Wesenheiten sind alle Seelen, die im Universum existieren. Der Ausdruck Wesenheit ist ein Oberbegriff , der sämtliche Einzelseelen umfaßt, so auch Lebewesen und Menschen, ferner Naturwesen, Niedere und Höhere Wesenheiten, unter ihnen Geistige Führer, Engel, die Himmlichen wie Jesus und viele andere. Es gibt sehr viele Arten von Wesenheiten, von deren Existenz und Beschaffenheit wir Menschen keine Kenntnis , nicht einem eine Ahnung haben.
Lebwesen sind Einzelseelen, die auf der Erde inkarniert, aber (noch) keine Menschen sind: Tiere und Pflanzen. In gewisser Weise gilt auch das Mineral als "Lebewesen".
Der Kosmos
Der Kosmos (gr. Ordnung) ist der uns - astronomisch und physikalisch sowie seelisch und geistig - zugängliche und somit (wenn auch noch lange nicht vollständig) bekannter Ausschnitt aus dem Universum.
Wenn wir vom "All" reden, meinen wir den Kosmos. Ausschließlich das, was im Kosmos vorhanden ist, können wir mit unserem Verstand begreifen und errechen und selber erleben. Und auch davon können wir vieles erst dann erfassen, wenn wir uns innerlich sehr weit entwickelt haben. Damit uns aber auch der unbekannte Teil des Kosmos vertraut werden kann, müssen wir unsere äonische Entwicklung abgeschlossen haben und in jene Phase der seelisch-geistigen Entwicklung getreten sein, die jenseits der Erde stattfindet.
Der Kosmos besteht aus Regionen, diese bestehen aus Sphären und die Sphären sind ins Seinsebenen unterteilt.
Regionen sind umfassende Bereiche der übersinnlichen Welt , die sich qualitativ unterscheiden. Unterschiedlich ist sowohl die Stoffllichkeit in der Materie als auch die seelsiche und geistige Beschaffenheit der dort angesiedelten Weseneheiten.
Sphären sind Teilbereiche der Regionen. Wie Erfahrungen erkennen lassen , gibt es im Kosmos zwölf Sphären.
Seinsebenen sind Schwingungsbereiche unterschiedlichen Nivaus, die bei der schichtweise erfolgten Unterteilung einer Sphäre entstehen.
Jene Sphäre, welche die Erde und die zu ihr gehörenden Bereiche umfaßt, ist die Erdsphäre.
| Zitat: |
| Frage: in welchen Geisteswissenschaften gibt es ähnliche Aussagen bwz. Betrachtungen ? |
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http://www.bible-only.org/german/ha.....isse_hoeherer_Welten.html
Diese Vorstellung von einem Stufenbau der göttlich-geistigen Welt besitzt mancherlei Parallelen zu antiken – jüdischen wie auch griechischen – Gedankensystemen, etwa zur Engellehre des ersten Henochbuches sowie zur Kosmologie eines Philo und eines >Origenes. Am auffallendsten jedoch ist die Ähnlichkeit zur Philosophie des Stoikers Poseidonios (1. Jh. v. Chr.):
"Die Welt ist für ihn ein Gebilde, das von Göttern und Menschen bewohnt wird; göttlich sind die Gestirne, allen voran die Sonne, das Herz der Welt, das Zentrum der physischen und geistigen Lebenskraft; Göttliches lebt auch in der Brust des Menschen. Aber alles Einzelne ist nur darum göttlich, weil es teilhat an dem göttlichen Geiste, der das All erfüllt, gestaltet und durchwaltet. Als reiner Geist wirkt er droben in der Ätherregion, dem Hegemonikon der Welt; aber Gott wandelt sich in alles, in das er will, durchdringt die Welt bis in ihre fernsten und niedrigsten Teile, gibt ihnen das Leben und das Gesetz ihres Daseins. Was lebt, lebt nur als Glied dieses lebenerfüllten Organismus ... 'In ihm leben, weben und sind wir' ist das Grundgefühl dieses Pantheismus" (M. Pohlenz, Die Stoa, 1984, 233).
3. Der Weg in die "höheren Welten"
Steiner nennt Beispiele:
"Es könnte jemand sagen: Ich weiss gar nicht, warum ich in dieser Gesellschaft bin. Da werden immer Dinge der höheren Welten erzählt; das ist ganz schön, aber mir wäre es lieber, wenn ich auch nur ein klein, klein wenig sehen könnte, durch hellsichtiges Schauen. – Ich kenne einen sehr gelehrten Theosophen, der seine inbrünstige, Sehnsucht, auch einmal hinauszukommen über die bloße Gelehrsamkeit zum Sehen, damit ausgesprochen hat, dass er sagte: Wenn ich auch nur einmal in der Lage wäre, das Ende des Schwänzchens eines Elementanwesens zu sehen!" (Steiner-GA 117,77).
In diesem Zusammenhang entfaltet Steiner seine Begründung für das Nicht-Schauen-Können:
"Sehen Sie, Sie alle waren einmal hellsehend in uralten Zeiten. Denn alle Menschen waren hellsehend, und zwar gab es Zeiten, in denen die Menschen zurückgesehen haben weit, weit in der Zeitenwende. Und nun können Sie fragen: Ja, warum erinnern wir uns nicht an unsere früheren Inkarnationen, wenn wir doch schon in der Zeitenwende rückwärtsschauen konnten? ... Die Frage ist außerordentlich wichtig. Es erinnern sich so viele nicht an ihre früheren Inkarnationen, obwohl sie in höherem oder geringerem Masse hellsichtig waren in früheren Zeiten, weil sie damals nicht ausgebildet hatten diejenigen Fähigkeiten, die gerade die Fähigkeiten des Selbstes, des Ichs sind" (117,78f).
Intuitive Erkenntnis ist somit "eine Erkenntnis von höchster, lichtvollster Klarheit" (601,264) – ungetrübt von der "physisch-sinnlichen Welt" und "bewahrt" vor der "Täuschung in der übersinnlichen Welt" (601,286). Eine letzte Korrektur gegen Täuschungen vor dem Eintritt in die geistige Welt stellt der "kleine Hüter der Schwelle" dar, eine Instanz des "Schämens" bzw. der Selbsterkenntnis im Menschen, die auftritt, "um den Eintritt jenen zu verwehren, welche zu diesem Eintritte noch nicht geeignet sind" (601,282). Täuschungen kommen dadurch zustande, "dass man durch die eigene seelische Wesenheit die Wirklichkeit färbt" oder dass man "einen Eindruck, den man empfängt, unrichtig deutet" (601,283). Unter dem Druck der wachsenden Selbsterkenntnis und der Tatsache, dass es "immer noch höhere Stufen" gibt, könnte man "erlahmen und zurückschrecken vor dem, was bevorsteht" (601,287f). Um dieser Gefahr zu begegnen, tritt der "große Hüter der Schwelle" auf, der dem Geistesschüler mitteilt. "dass er nicht stehenzubleiben hat auf dieser Stufe, sondern energisch weiterzuarbeiten" (601,289). Den "großen Hüter der Schwelle" setzt Steiner mit der "Christus-Gestalt" gleich: "Es verwandelt sich ... dieser Hüter in der Wahrnehmung des Geistesschülers in die Christus-Gestalt ... Der Christus zeigt sich ihm als das `große menschliche Erdenvorbild"' (601, 292). Der Impuls dieses "Christus" ist maßgeblich für das Weitergehen der individuellen und kollektiven Evolution hin zur Vergeistigung.
3.5. Weitere Stufen:
suchwort: erkenntnisse höherer Welten
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