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Mat. 10:5 - 10:6: Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Mat. 10:23: Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
Mat. 15:24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Diese Zitate zeigen, dass Jesus´ anliegen sich vor allem auf Israel und die Juden beschränkt.
Es zeigt sich hier auch, dass keine missionarischen Absichten bestanden.
Diese Sätze stehen im klaren Widerspruch zu den paulinischen Briefen.
Da die Paulusevangelien jedoch auf keinem unmittelbaren Erleben Jesus´ basieren, sind die Matthäusevangelien sicherlich zu bevorzugen. Wo Widersprüche sind, sind auch Wahlmöglichkeiten. Wir können Jesus in diese Rolle stecken, oder auch nicht. Oder wir sehen die Möglichkeit, dass jeder Mensch sich selbst ändern kann, in dem er leuchtenden Beispielen folgt wie Jesus, Zarathustra, Mohamed, Buddha und Krishna, indem er gibt und vergibt und auch die liebt, die ihn hassen.
Gruß Martin
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