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| Brauchen wir eine besseren Integration für Ausländer? |
| vielleicht |
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23% |
[ 3 ] |
| möglich |
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7% |
[ 1 ] |
| Nein |
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7% |
[ 1 ] |
| später |
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0% |
[ 0 ] |
| Ja |
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61% |
[ 8 ] |
| egal |
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0% |
[ 0 ] |
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| Stimmen insgesamt : 13 |
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Hallo @ll,
wie steht Ihr zum Thema Integration von Ausländer (Asylanten, Geduldeten, "Aussiedler", etc..)?
Gibt es genug Anstrengung sowohl seitens des Staates und seine Bürger gegenüber diese Gruppen und umgekehrt, damit wir alle besser zueinander finden, miteinander besser umgehen können?
Was wird falsch gemacht? Was könnte man tun damit die Eingliederung besser funktioniert?
Wie sieht die Integration von den oben genannten Gruppen in anderen westlichen Länder aus?
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Hallo lieber Magellan ,
ich habe mit "nein" abgestimmt! Mein "nein" bezieht sich aber auf die allgemeine Frage, ob es genügend Anstrengung bezüglich eines friedlichen, gemeinsamen Zusammenlebens in Deutschland gibt!
Denn ich sehe einen Unterschied zwischen "Integration von ....und Integration für....", desweiteren sollte man auch erst einmal die Begriffe "Integration" und "Assimilation" von einander differenziert betrachten.
Möchte aber erst einmal zu dem begriff "Ausländer" Stellung beziehen, der mir etwas schwer im Magen liegt.
Der Begriff "Ausländer" ist schon falsch gewählt!
Um dies zu verdeutlichen zitiere ich Birgit Rommelspacher aus dem Buch "Lust auf Randale/ Jugendliche Gewalt gegen fremde" von Wilfried Breyvogel:
"Ein Ausländer, eine Ausländerin sind Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt ausserhalb des Inlandes haben. Einwanderer und Einwanderinnen sind Menschen, die in ein Land kommen, um sich hier niederzulassen und sich eine Zukunft aufzubauen.
Menschen, die hier seit Jahrzehnten leben und hier auch ihre Zukunft sehen, auch solche, die hier geboren und aufgewachsen, wie etwa die Türken und Türkinnen der zwiten Generation und die oft nicht einmal ein anderes Land als Deutschland kennen, sie werden von uns "Ausländer" genannt.
Das ist Gewalt der Sprache, denn mit diesem Begriff wird ihre Lebensrealität absichtlich/ unabsichtlich missverstanden. In der Sprachwissenschaft spricht man von der deonitischen Bedeutung eines Wortes:
Was ist der Zweck, der mit einem Wort immer mitgemeint ist? Bei "Rasse" z.B. ist die deontische Bedeutung, sie solle rein gehalten werden; bei "Ausländer", sie gehörten nicht in dieses Land.
Die meisten meinen es vermutlich nicht so, wenn sie den Begriff "Ausländer" benutzen. Sie sind sich dieser Bedeutung und auch nicht der Macht bewusst, die sich mit diesem Sprachgebrauch ausüben, indem sie auf subtile Weise das Existenzrecht der EinwanderInnen in diesem Land anzweifeln.
.......................... Warum hat uns diese Diskussion nicht sensibler gemacht für den Sprachgebrauch gegenüber EinwanderInnen und ethnischen Minderheiten?
Meine vermutung ist, dass es leichter ist, sich einer Unterdrückung bewusst zu werden, als der Macht und Privilegien, die Mann/ Frau hat. Wir christlich- sozialisierten Deutschen empfinden es als Selbstverständlichkeit und nicht als Privileg, wenn wir uns satt essen können, ein Bett zum schlafen haben und frei von unmittelbarer Bedrohung unsere Meinung äusern können. Wir empfinden es auch als selbstverständlich, dass Sonntag Feiertag ist, dass wir Weihnachtsferien haben, dass wir die Feste des christlichen Kulturkreises als Feiertage begehen und nicht z.B. an einem Werktag Pessach oder Yom Kippur feiern müssen, dass wir allenthalben sichtbar Kirchen bauen und nicht um den Bau einer Moschee kämpfen müssen.
Diese Selbstverständlichkeiten weisen uns als Mitglieder einer Mehrheitskultur aus, die ihr kulturelles Erbe, ihren materiellen Wohlstand, ihr politisches Selbstverständnis als das hier Gültige verteidigen möchte.
.............."
Liebe Grüsse
und ein schönes Weihnachtsfest
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Tolle Antwort @Zahra, ob wir noch mehr Meinungen zusammenbekommen?
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Hi there,
meiner Meinung nach muß der Wille zur Integration bei beiden vorhanden sein, und auch wenn von Seiten des Staates sicher noch einiges verbesserungsbedürftig ist, darf man auch nicht vergessen, daß es viele Gruppen von Neumitbürgern gibt, die dies ihrerseits ablehnen.
Das ist besonders bei einigen islamischen Gemeinden so, denen ihre Mullahs oder Imame oder wer auch immer einreden, die Lebensweise in diesem Land sei teuflisch (weil nichtislamisch) und den Umgang mit Ungläubigen (also allen Nichtmoslems) direkt verbieten.
Da ist dann der beste Integrationswille für die Katz.
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Liebe Freunde
Zahra hat geschrieben
Was ist der Zweck, der mit einem Wort immer mitgemeint ist? Bei "Rasse" z.B. ist die deontische Bedeutung, sie solle rein gehalten werden; bei "Ausländer", sie gehörten nicht in dieses Land.
Seit ich denken kann regt es mich auf wenn Menschen ungerecht behandelt werden oder Minderheiten diskriminiert. Jetzt weis ich auch wesshalb ich mich immer für Leute schäme die worte wie Rasse oder Ausländer aussprechen. Man fühlt die diskriminierende Bedeutung und schämt sich einfach.
danke Zahra
Alles Liebe
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