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Hallo Bienchen, hallo Marc,
ich kann so gut mit euch fühlen. Auch ich habe im Januar, am 7., meinen Vater, er war 65 Jahre alt, verloren. Er hatte 5 Schlaganfälle innerhalb von einem Jahr und 4 Monaten. Zuletzt war er ganz gelähmt und konnte weder sprechen noch essen noch die Augen öffnen. Aber, und darüber bin ich sehr glücklich, ich konnte mich auf das Unvermeidliche "vorbereiten". Die Ärzte haben uns gesagt, dass wir ihn drei Tage vorher nun nicht mehr
allein lassen sollten, und so war meine Mutter und ich und mein Bruder rund um die Uhr bei ihm. Wir konnten ihm noch vieles sagen, wenn auch unter Tränen. Dafür bin ich dankbar. Ich glaube, wenn man jemanden so plötzlich verliert wie ihr, dann ist dass doch nochmal etwas anderes.
Ich bin ganz fest der Meinung, dass mein Vater bei uns ist. Ich spüre es irgendwie. Ich habe mich auch selbst sehr verändert, seit er gestorben ist. Ich bin nicht mehr so stur und "bösartig", als wenn da jemand wäre, der sagt: "reiß dich zusammen, sei nicht so". Er ist da, das weiß ich. Und ich bin auch ganz sicher, dass ich ihn irgendwann wiedersehen werde. Der Onkel meines Mannes war auch mal klinisch tot (nach einem Herzinfarkt). Er wurde gerettet, weil seine Ehefrau zufällig ins Krankenzimmer kam. Hinterher sagte er, er habe seinen Bruder und seine Mutter auf der anderen Seite gesehen, er habe aber zurück gemußt. Er sagte, er wäre nicht gerne wieder zurück gegangen. Es habe ihm dort zu gut gefallen. Er ist sonst kein allzu gläubiger Mensch, normal halt (Ostern und Weihnachten in die Kirche), aber er sagt fest, dass er dies erlebt hat. Und dass lässt mich fest daran glauben, dass ich meinen Vater wiedersehen werde. Er wartet dort auf mich und wird mich an meinem Tag dort empfangen.
Eine Sorge habe ich allerdings auch: meine Mutter. Sie ist jetzt 67 Jahre alt und hat ganz, ganz schlimme Depressionen seit Papa gestorben ist. Sie fragt sich oft, warum er sie nicht mitgenommen habe. Sie weint sehr viel und ich weiß manchmal einfach nicht mehr, was ich zu ihr sagen soll. Ich würde dann am liebsten mitheulen. Weiß jemand von euch da vielleicht einen Rat?
Viele Grüße und euch ganz viel Kraft und Glauben,
Karinchen
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Hallo,
ich möchte Dir mein Beileid aussprechen und eine Internetsite neennen, die Dir vielleicht hilft (bzw. deiner Mutter)
www.verwitwet.de
Diese Menschen haben so viele gute Ratschläge.
Seid alle lieb gegrüsst
Bobo
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Hallo!
@Bobo: Vielen Dank für Deine Worte! Es tut gut, do etwas zu lesen! Und ich hoffe, dass du damit Recht hast!
@Karinchen: Vielen Dank auch für Deine Worte! Ich weiß nicht Recht, wie man Deiner Mutter helfen kann. Es ist nun ein halbes Jahr ca. her bei euch. Meinst Du vielleicht, dass es noch besser wird oder hast Du das Gefühl, dass es ihr mit der Zeit immer schlechter geht? Dann solltet ihr wirklich sehen, dass es sich wieder bessert. Ich mache mir genau aus dem selben Grund Sorgen um meine Mutter. Ich wüsste leider auch nicht, wie ich ihr dann helfen würde, hast du schonmal an ärztliche Hilfe gedacht? Zur Zeit nimmt meine Mutter (es ist nun ein Monat her) noch Beruhigungstabletten, ich weiß auch nicht, wie es danach ist.
Und die Sache mit dem Onkel deines Mannes ist interessant, finde ich. Du meinstest ja, dass er auf der anderen Seite zwei Menschen gesehen hätte: seinen Bruder und seine Mutter. Sind die beiden denn tot? Und hat er was erzählt, wie er es dort empfunden hat? Wie es ausgesehen hat usw.?
Liebe Grüße Bienchen
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Danke Danke für euer Beileid,
gestern war die Beerdigung und es war schlimm ich möchte es nicht verstehen wie Gott so einen lieben Menschen wie mein Vater den ich so liebe von uns nimmt? Ich weiß nicht wie ich es erklären soll aber ihr könnt euch nicht vorstellen was für eine liebe mein Vater uns gegenüber hatte er war total verrückt nach uns er hat uns geliebt über alles und in dem Augenblick wo er starb hatte er Tränen im Auge und er hat mal gesagt er hat keine Angst zu Sterben er hat angst seine Kinder zu verlieren. Er hat sich bis zu letzt nur Gedanken gemacht was aus uns wird und er hat nicht einmal an sich gedacht ich danke Gott trotzdem das ich ihn als Vater haben durfte und ich ihn liebe und er auf ihn besonders aufpassen soll.
Ciao marc
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hi Bienchen,
mein Vater Eduard starb 1963 mit 54 Jahren als im das Bauen seines Hauses eingestellt wurde an Herzversagen.
Micha war 3 Jahre - meine Schwester Gina 6 Wochen. Meine Mutti Anna hat uns doch alle durchgebracht.
Ich kannte Papa nur von Erzählungen und Bildern mit Mama.
Leider steht so was in der Heiligen Schrift!
biogral
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