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| Was glaubt Ihr ist am fruchtbarsten: |
| Ich vertraue alleine auf die Schriften! |
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3% |
[ 1 ] |
| Ich vertraue alleine auf meine Erfahrungen! |
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38% |
[ 10 ] |
| Ich vertraue auf die Schriften und meine Erfahrungen! |
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57% |
[ 15 ] |
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| Stimmen insgesamt : 26 |
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Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita dazu folgendes:
"Versuche die Wahrheit zu erfahren, indem du dich an einen spirituellen Meister wendest. Stelle ihm in ergebener Haltung Fragen und diene ihm. Die selbstverwirklichten Seelen können dir Wissen offenbaren, weil sie die Wahrheit gesehen haben." (BG 4.34)
Die Hinwendung zu einem Guru, einem Spirituellen Meister, ist heute mehr als unpopulär ...
In der vedischen Kultur spricht man von sampradaya.
Von einer Kette von Schülern und Meistern die zurück gehen auf den Höchsten Herrn.
sam = unverfälscht und treu
pra = weiter
daya = geben
Mit der Wissenschaft über Gott ist es ähnlich wie in anderen Wissensgebieten.
Man muss Meister werden um Gott sehen zu können. Und um Meister zu werden muss man zuerst Schüler sein.
Der echte Guru, wird offt mit einem Vater verglichen.
Der gute Vater ist stehts darum bemüht, das sein Kind erwachsen und selbstständig wird.
Auch Jesus Christus erklärt als Meister seinen Schülern, das nur durch ihn, den Meister, sie zur absoluten Wahrheit fänden.
"ich bin der Weg, die Wahrheit und das ewige Leben"
Das ist das "Guru-Prinzip".
(Heute wird diese Aussage leider verabsolutiert und der tiefe Sinn geht verloren)
Drei Stützen hat der Schüler.
Shastra (Heilige Schrift), Guru (spiritueller Meister) und Sadhu (die Aussagen der Heiligen).
Wenn der Weg des Schülers nicht auf diesen Drei Säulen basiert, ist sein Weg Zeitverschwendung und führt in die Irre.
Die Veden führen das "Dr. Frosch Beispiel" auf.
Einst lebte ein Dr.Frosch in einem dunklen Brunnen. Als nun ein anderer Frosch am Brunnen vorbeikam und dem Dr.Frosch von der grösse des Ozean berichtete, fragte Dr.Frosch: "Wie gross ist der Ozean, so gross wie diese Pfütze hier in meinem Brunnen?"
Nein; sagte der andere Frosch, viel, viel grösser.
Aha, sagte Dr.Frosch, also 10mal so gross ich verstehe.
Tatsache ist, ohne Hilfe von Oben erfahren wir in unserem dunklen Brunnen nichts über das Wesen Gottes.
Auch messen wir nur mit unserem "Brunnen-Mass", was jedoch zwecklose Spekulation ist.
Die Hilfe von Oben (Shastra, Guru, Sadhu) gleicht einem Seil, das von oben in den Brunnen geworfen wird.
Daran muss sich der Sadhaka, der ernsthafte Spiritualist der die Regeln und Regulierungen einhält und einen vorgeschriebenen Dienst ausführt, hochziehen. Er ist gezwungen ganz diesem Seil zu vertrauen.
Ein Heiliger sagte einmal,
"dieser Welt mangelt es nicht an befähigten Gurus, sondern an ernsthaften Schülern". (man bekommt immer den Guru, den man verdient)
Gott ist nicht billig, der Sadhaka muss bereit sein alles zu geben was er hat.
Wenn wir an eine Höchste Persönlichkeit Gottes glauben und ernsthaft sind, gibt es auch einen sicheren Weg der uns zur absoluten Wahrheit führt. Der Herr lässt Seinen Geweihten niemals im Stich.
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| Zitat: |
Willst Du einen Menschen wirklich kennen lernen, vertraue alleine auf Dein eigenes Erleben und nicht darauf, was Dir andere über ihn berichteten.
Das Selbe gilt auch für Gott. Wenn Du glaubst bereits alles über Gott zu wissen und dein Wissen auch noch auf das gründet, was andere sagten oder was geschrieben steht, dann kannst Du Gott nicht wirklich kennen lernen. |
Schön gesagt
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Hallo Kate,
| Zitat: |
Willst Du einen Menschen wirklich kennen lernen, vertraue alleine auf Dein eigenes Erleben und nicht darauf, was Dir andere über ihn berichteten.
Das Selbe gilt auch für Gott. Wenn Du glaubst bereits alles über Gott zu wissen und dein Wissen auch noch auf das gründet, was andere sagten oder was geschrieben steht, dann kannst Du Gott nicht wirklich kennen lernen.
@Kate
Schön gesagt |
Das setzt voraus das man selber "erleuchtet" ist.
Die "Esoterikbranche" ist voller "Lehrer" die einem weiss machen wollen das man KEINEN Lehrer braucht, mit dem Argument "du weisst ja selber schon alles - hör nur in dich hinein" ...
Das hört sich dann schon schön an, wie du selber bemerkst, aber erreicht wird ausser einer "Ego-Schmeichelei" ("ich wusste ja schon immer das ich Gott bin") nichts damit.
Wenn jeder Gott ist, wieso kommt es dann, das wir in Unwissenheit fallen können?
Gruss
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| Is jetzt mal Offtopic ich dachte da steht "furchtbarsten" und hab angekreuzt "Ich vertrau allein auf die Schriften" und dann las ich mir eure Beiträge urch und ihr habt alle geschrieben, ihr habt angekreuzt "Ich vertrau auf Schriften und Erfahrungen" und fragte mich, was solle denn daran so furchtbar sein? Dann hab ich mir des Wort nochmal richtig angeschaut und dann -.-'' es war nicht "furchtbar" sondern "fruchtbar"...
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Lieber jivatma, die einen brauchen den Strick, andere halten sich nicht fest. Das muß man so stehen lassen und alle Menschen der Welt auf einen Nenner zu bringen, da müßte man schon eine Diktatur errichten.
Nun, ja - manche erzählen dann andauernd, wie ein Gründer einer Religion so sehr gelitten hat, das hört sich dann so an, als wenn man sich nur auf das Leiden konzentriert.
Die Menschheit leidet schon lange - seit Jahrtausenden - weil innerlich noch sehr viel Aggressivität vorhanden ist - wenn der Mensch es auslebt oder ausgelebt hat, wird er geläutert. Das sind Prozesse, die sich vollziehen.
Wer es aber zudeckeln will, der merkt, daß brodelndes Wasser den Deckel oft anhebt, damit es heraus kommen kann.
Man muß sich immer die Inhalte anschauen und die Menschen - geschrieben wird alles wunderbar - in den schönsten Sätzen, aber die Wirklichkeit sieht leider oft anders aus - und da nehme ich keine Religion oder Philosophie aus.
Man findet immer und überall und in allem die Widersprüche, auch wenn Menschen so begeistert von der eigenen Hingabe zu einer Sache sind, daß sie vieles gar nicht wahr nehmen oder wahr nehmen wollen. Wenn sie aufwachen, dann sind sie oft erschrocken, was und wem sie zugestimmt haben.
Man sollte nicht alles für bahre Münze nehmen, was irgendwer irgendwann einmal schrieb. Es kommt immer auf die eigene Erfahrung an - und Schwarze Schafe gibt es in allen Bereichen.
Je mehr ein Mensch für eine Sache schwärmt, umso genauer schaue ich hin und vergleiche mit der Realität, die mich umgibt.
Du hast Deine Religion gefunden, andere die ihre und andere lassen sich treiben, während wieder andere Menschen von den Religionen nichts wissen wollen. Das müssen wir so stehen lassen. Schlimm wird es nur, wenn es, nach den Wünschen mancher, nur eine Religion geben soll - dann ist Vorsicht geboten, denn dann wird es dikatatorisch, die Zustände, die sich dann entwickeln und die Menschen, die sich dann heraus halten wollen, sind übel dran, weil sie von der Masse gezwungen werden, etwas anzunehmen, was nicht zu ihren inneren Überzeugungen gehört. Und dann könnte Gewalt ins "Spiel" gebracht werden.
Aber ich bin nach wie vor überzeugt, daß Gott es nicht so kommen lassen wird - weil Gott die Vielfalt liebt und er alle Wege offen hält für sehr vieles, was unterschiedlich wahr genommen wird.
http://www.lebendige-ethik-schule.de/U3.rtf
http://www.lebendige-ethik-schule.de/hefte.htm
| Zitat: |
Das Wesentliche nur dem Herzen erkennbar
Die Menschen müssen anerkennen, daß es Erkenntnisbereiche gibt, die dem Intellekt nicht zugänglich sind. Es ist offensichtlich, daß alle Versuche, die Welt allein mit dem Verstand zu erklären, scheitern müssen. Sie werden finden, daß tiefe Einsicht in die Grundlagen des Daseins nur mit Hilfe des Herzens zu erlangen sind.
Weder der Verstand noch intellektuelle Gelehrsamkeit können da er-leuchten, wo allein die Anspannung des Herzens den Regenbogen des Allverstehens entzünden kann. (Hier 436)
Die Wahrheit liegt im Herzen, das Wissen liegt im Herzen, die Erleuch-tung erfolgt im Herzen. (Br II, 689)
Wahrheit wird nur dem offenen Herzen enthüllt. (FW III, 125)
Das, was wirklich zählt im Leben, kann man nur mit dem Herzen erkennen.
Man hat nur, was man glaubt. Das ist genauso gemeint, wie es dasteht. Alles, bei dem es sich wirklich lohnt, es zu besitzen, muß man glauben. Es gibt einen Spruch, den ich immer wieder vor allem bei Erwachsenen höre. Sie sagen ihn stolz und überlegen und ahnen nicht, wie dumm er ist: „Ich glaube nur, was ich sehe.“ Niemand würde ihn aussprechen, der über ihn nachgedacht hätte. Er würde nämlich sehen, daß es nicht nur in der Sache mit der Religion um Glauben geht, daß vielmehr unser ganzes Leben darauf angelegt ist, daß wir glauben. |
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3. HÖHERE EINSICHT
Herzensbildung
Das geistige Wissen - Gefühlswissen, Herzerkenntnis - ist die eigentliche menschliche Qualität, das höchste Erkenntnismittel.
Das geistige Wissen räumt dem Menschen einen Platz in der Unbe-grenztheit ein. (Gem 30)
Weder Bildung, noch Erfahrung, noch Begabung, sondern gerade das Feuer des Gefühlswissens erschließt den direkten Pfad nach Schambha-la. (AY 282)
Das Maß des Verstehens ist der Grad der Liebe. Man kann die Zeilen wörtlich auswendig lernen und trotzdem tot bleiben, wenn das Wissen nicht von Liebe erwärmt wird. (AY 424)
Die Fähigkeit, die Stimme des Herzens zu vernehmen, führt bereits zur Wahrheit. (FW II, 251)
Das Aussehen allein bedeutet wenig. Man muß das Wesen dessen, was vor sich geht, über das Herz wahrnehmen. (FW II, 277)
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Unmittelbares Erfassen der Wahrheit
Das höhere Selbst kann die Wahrheit unmittelbar erfassen. Weisheit bedeu-tet, Erkenntnis aus sich selbst, aus dem höheren Selbst und nicht aus äuße-ren Quellen - wie einem Lehrer oder einem Buch - zu schöpfen. Wie oft stel-len wir fest, daß wir etwas, das wir hören oder lesen, im Grunde unseres Herzens schon gewußt, uns nur nicht so deutlich bewußt gemacht haben. Dieses verborgene innere Wissen gilt es zu erschließen. Wissen und Wahrheit sind in Dir selbst.
Unser Wissen ist ein eurem Geist vorhanden, in eurem Herzen. Ihr aber müßt fähig sein, es zu erwecken. (HR I/1, 65)
Wir nennen diese Energie auch „Gerechtigkeit“, da man durch die Ein-wirkung der Energie die verschiedenen Eigenschaften der Menschen er-kennen kann. Bei Experimenten mit psychischer Energie kann man sich davon überzeugen, wie wenig der äußere Eindruck dem inneren Zustand entspricht. Die psychische Energie zu Hilfe rufen zu können, wird die wahre Zierde des Richters sein. (AUM 475)
Der Yogi wird keine auf den Verstand gegründeten Vorstellungen hegen, sondern der Stimme des Herzens zuhören, denn diese Antenne emp-fängt die Wellen unmittelbarer Mitteilungen. (Br II, 912)
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http://www.lebendige-ethik-schule.de/U27.rtf
Gruß
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