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Willst Du Gott kennen lernen?













Was glaubt Ihr ist am fruchtbarsten:
Ich vertraue alleine auf die Schriften!
3%
 3%  [ 1 ]
Ich vertraue alleine auf meine Erfahrungen!
38%
 38%  [ 10 ]
Ich vertraue auf die Schriften und meine Erfahrungen!
57%
 57%  [ 15 ]
Stimmen insgesamt : 26

Isa hat folgendes geschrieben:
Hey Martin:o) Ich habe die 2 angeklickt. Ich finde allein die Erfahrung Zählt.

Ich auch, aber das hast Du Dir bestimmt schon gedacht.
Ich habe auch die 2 angeklickt. Ich denke, Gott zeigt sich jedem so individuell, wie eben ein Mensch nur sein kann.
Ein Buch - so dick und umfangreich es auch sein mag - kann nie alle Aspekte eines Lebens abdecken.
Gott - wenn es ihn gibt - wird sich jedem erfahrbar machen, egal ob gelehrt oder naiv, vertrauensseelig oder mißtrauisch.
man muß keine Bücher studieren um weise zu werden oder Gott zu erfahren. G
ott kann man nicht lernen.
Glauben kann man nicht lernen.
Man kann nur sein Herz weit machen.

Natürlich hört sich vieles so hoch gestochen an , wo wir doch heute eher eine sehr klare Sprechweise haben, in der die Lyrik wenig Platz hat Computersprache eben und ob wir in unserer Zeit ganz ohne Bücher auskommen - weiß ich nicht so recht - aber es gibt eben auch Menschen, die eben in den Büchern den "roten Punkt" suchen, in Büchern Fragen beantwortet haben möchten und dann schauen, wie sie das alles unter einen Hut bringen bzw. die "rote Linie" verfolgen können. Das ist wie mit den Kochbüchern - man sucht die Anleitung und eines Tages kann man selbst experementieren, wenn man sicher geworden ist - und das macht dann mehr Spaß, sich kreativ neue Methoden einer alten Weise zu erarbeiten. Es schadet keinem, sich die verschiedenen Muster der "Kochbücher" anzuschauen, irgendwann wird man merken: aha - das gibt dir was und das überhaupt nichts. Wenn es nur im Entferntesten so ist, wie es beschrieben wird, siehe Link - http://www.lebendige-ethik-schule.de/hefte.htm - dann weiß ich - das gilt jetzt für mich - das der Weg noch lang ist - und das ich jetzt so, wie ich bin, gerade in dem Zustand bin, der nicht anders sein kann. Dann liegt es in der Entwicklung, daß ich noch ziemlich vorwärts trabbeln muß und ich nehme die Erkenntnis dankbar an. und dann: wenn wir als Seelengruppe zur Welt kommen, dann sind wir alle fast auf gleichem Weg - warum nicht
Ich kann beides unmöglich trennen.

Aber ich vertraue nicht allen Schriften, genausowenig wie ich allen meinen Erfahrungen traue.
Es wird ja viel vom Freien Willen geschrieben und gesagt - nun ja - was verstehen wir vom Freien Willen ? Wie ist er uns bewußt und welche Kriterien gibt es dafür ?
Zitat:

2. DER ABENDLÄNDISCHE MENSCH UND DAS KARMAGESETZ

Verantwortung

Wie kann sich der abendländische Mensch dem Karmagesetz nähern? Er findet die Brücke in dem Prinzip der Verantwortung:
Die Natur hat den Menschen vor anderen Lebewesen mit der Fähigkeit begabt hat, frei und bewußt zu handeln. Der freie Wille hat aber eine Kehr-seite: Er erfordert notwendig, daß Verantwortung übernommen wird. Das Universum ist nicht so eingerichtet, daß Lebewesen, die die hohe Stufe erreicht haben, frei und bewußt entscheiden zu können, sich den Konse-quenzen ihres Handelns entziehen könnten. Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung. Freiheit ohne Verantwortung wäre kein hohes Gut, kein Schmuck des Menschen, sondern eine Mißgeburt des Kosmos.
Die Menschen können sich nicht vervollkommnen, wenn sie die Verant-wortung für ihren freien Willen nicht klar erkennen. (Br II, 797)
Ist Yoga möglich, wenn es keine Verantwortlichkeit des Willens gibt? (AY 222)
Der Mensch hat von der besten Gabe, dem freien Willen, eine nur ver-schwommene Vorstellung. Er weiß nicht, welche Verantwortung ihm die-ses Vorrecht auferlegt. (Br II, 867)
Willensfreiheit ist ein Vorrecht des Menschen, aber ohne Einklang mit den höheren Kräften wird sie zum Mißgeschick. (Br I, 103)
Der Weise wird erkennen, welche Verantwortung er für den Gebrauch des Schatzes des freien Willens trägt. Es ist, als würde ihm ein voller Beutel Gold übergeben, das er nach seinem Ermessen ausgeben kann, aber er muß darüber Rechenschaft ablegen. Die Bruderschaft lehrt, den anvertrauten Schatz nicht nutzlos auszugeben. (Br I, 570)
Jeder weiß in seinem Innersten, daß er für seine Gedanken, Worte und Handlungen zur Verantwortung gezogen wird.
So bezeugen Wir, daß man für jedes ausgesprochene Wort, für jede Handlung, für jede Tat sich der Verantwortung bewußt sein muß. (Hier 218)
Es werden oft Worte gebraucht, die keine guten Strahlungen hervorru-fen. Jedes Wort hinterläßt einen Einschnitt in der Aura. Für seine Ausge-burten muß jeder selbst die Verantwortung übernehmen. (Br I, 241)


Zitat:
Es ist nicht die göttliche Gnade oder Jesu Tod am Kreuz, die uns alle, ob wir sündigen oder Gutes tun, unterschiedslos „in den Himmel" bringt. Christus Jesus war ein großer geistiger Führer, wie Buddha und Mohammed. Er ist aber nicht der Erlöser von aller Sünde, zu dem Paulus und die Kirche ihn gemacht haben.
Es ist unser eigenes Streben zum Guten, zur Wahrheit, zum Höheren, das uns, über viele Leben hinweg, den einen schneller, den anderen langsamer, dem Göttlichen näherbringt.
Nicht durch Worte wird man gerettet, sondern durch deren Anwendung. (FW II, 199)
Unendlich viel Leid könnte vermieden werden, wenn die Menschheit dieses Gesetz anerkennen würde.
Wenn die Menschheit endlich die Wahrheit des unerbittlichen Karmagesetzes begreifen wird, des Gesetzes von Ursache und Wirkung, und die-ses Gesetz zum Grundprinzip aller Regierungsformen erhebt, wird es keinen Krieg mehr geben. Die Gewißheit der Wiedervergeltung wäre in den Gemütern der Massen zu fest verankert, um solche Handlungen noch zuzulassen.
Hätte jener Teil des französischen Volkes, der die französische Revoluti-on entfachte und ihr blutdürstiges Programm ausführte, gewußt, daß für jeden Kopf, der hierdurch in den Korb der Guillotine fällt, das Leben ei-nes anderen Franzosen oder einer Französin geopfert werden muß, so-bald der entsprechende Punkt in demselben Zyklus herannaht (das ge-schah in dem Krieg mit Deutschland), so würde er gezögert haben, eine solche Revolution zu entfesseln.
Das über Belgien hereingebrochene Schicksal wäre dem Volk der Bel-gier verständlicher erschienen, hätten sie es als Wirkung von Ursachen erkannt, die mit der zügellosen Grausamkeit der Soldateska und dem Mord an den eingeborenen Afrikanern gelegt wurden, zu dem König Leopold den Anstoß gab.
Die Wahrheit dieser Annahme läßt sich nicht beweisen, doch wenn das Karmagesetz unerbittlich ist, so erscheinen diese Rückschlüsse vernünftig.
Das macht auch verständlich, daß das englische Volk beim Ausgleich seines karmischen Kontos die Schulden zu bezahlen hatte, welche Soldaten Soldaten einer früheren Zeit machten, indem sie Massen nichtkämpfender Inder töteten.
Wie weit wir in der religiösen oder weltlichen Geschichte auch zurückge-hen mögen, immer können wir erkennen, daß, wie der Tag die Nacht ablöst, in jedem Volk das von den Menschen verübte Böse ein Ereignis zwangsläufiger Sühne hervorbrachte. (TL V, 221)


http://www.lebendige-ethik-schule.de/U7.rtf
seite 7/8

Wenn ich daran denke, wie viele KZ`s in Deutschland standen und wieviel Leid verursacht wurde - wenn wir das alles wieder gutmachen sollen - dann sehe ich keine goldenen Jahre anbrechen - jedenfalls hatten wir 60 Jahre im Frieden und was wird uns noch erwarten ? Die neuen Generationen zur Fortsetzung der Politik sind nicht vorhanden - immer mehr Menschen aus anderen Ländern kommen hierher - andere wandern auch - Deutschland verändert sich. Und die jungen Menschen, die nach uns kommen, die werden schon im Kindbett getötet oder aus dem Hochhaus geworfen oder landen auf der Müllkippe. Was ist los in Deutschland ? Gibt es da Zusammenhänge ? Wie kann man den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis erkennen ? Welche Schlußfolgerungen ziehen wir daraus ? *grübel*
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