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| Was glaubt Ihr ist am fruchtbarsten: |
| Ich vertraue alleine auf die Schriften! |
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3% |
[ 1 ] |
| Ich vertraue alleine auf meine Erfahrungen! |
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38% |
[ 10 ] |
| Ich vertraue auf die Schriften und meine Erfahrungen! |
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57% |
[ 15 ] |
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| Stimmen insgesamt : 26 |
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Hallo Gabriele,
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Man muß sich immer die Inhalte anschauen und die Menschen - geschrieben wird alles wunderbar - in den schönsten Sätzen, aber die Wirklichkeit sieht leider oft anders aus - und da nehme ich keine Religion oder Philosophie aus.
Man findet immer und überall und in allem die Widersprüche, auch wenn Menschen so begeistert von der eigenen Hingabe zu einer Sache sind, daß sie vieles gar nicht wahr nehmen oder wahr nehmen wollen. Wenn sie aufwachen, dann sind sie oft erschrocken, was und wem sie zugestimmt haben. |
Ja, da geb ich dir natürlich recht. Die materielle Welt, so heisst es in den Veden ist ein Ozean von Fehlern (und ganz besonders im Kali-yuga).
Aus diesem Grund gibt es in der vedischen Tradition diese drei Stützen, Shastra-Guru-Sadhu.
| Zitat: |
| Man sollte nicht alles für bahre Münze nehmen, was irgendwer irgendwann einmal schrieb. Es kommt immer auf die eigene Erfahrung an - und Schwarze Schafe gibt es in allen Bereichen. |
Da geb ich dir ebenfalls recht. Blind einem Weg zu folgen ist töricht. Im Sanskrit gibt es die Begriffe gijana und vigijana. gijana bedeutet theoretisches Wissen und vigijana ist verwirklichtes Wissen. So kann man transzendentales Wissen daran erkennen ob es einem zu transzendentaler Verwirklichung führt. So sollte man nie blind einer heiligen Schrift glauben schenken. Man kann sie jedoch prüfen in dem man den praktischen Anweisungen folgt und sie einem zu erfahrbarer Verwirklichung führt.
| Zitat: |
| Du hast Deine Religion gefunden, andere die ihre und andere lassen sich treiben, während wieder andere Menschen von den Religionen nichts wissen wollen. Das müssen wir so stehen lassen. |
„Religion“ ist ein weiter Begriff.
Krishna ist ein Name für Gott, aber nicht der einzige – Gott hat viele Namen.
Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, das der Mensch alle Religion aufgeben soll und sich einfach Ihm ergeben und nach Seinen Anweisungen Handeln soll. Gleichzeitig zwingt Er jedoch niemanden dazu.
Wirkliche „Religion“ bedeutet in den Veden eigentlich – die ewige Tätigkeit der Seele. Erst wenn man diesen Tätigkeiten nachgeht, kann man laut Veden, von Befreiung sprechen.
| Zitat: |
| Aber ich bin nach wie vor überzeugt, daß Gott es nicht so kommen lassen wird - weil Gott die Vielfalt liebt und er alle Wege offen hält für sehr vieles, was unterschiedlich wahr genommen wird. |
Da muss ich dir widersprechen, es ist der Mensch der viele (Religions-)Wege fabriziert.
| Zitat: |
Zitat:
Das Wesentliche nur dem Herzen erkennbar
Die Menschen müssen anerkennen, daß es Erkenntnisbereiche gibt, die dem Intellekt nicht zugänglich sind. .... |
Meine Rede..., unter den theoretischen Wissenszweigen in denen es um Selbst- und Gotteserkenntnis geht, gibt es qualitative unterschiede.
Diese sind jedoch daran erkennbar, wie wirkungsvoll sie uns zu innerem verwirklichtem Wissen (vigijana) führen. vigijana ist nicht mental (emotionales Verständnis) und ist auch nicht intellektuell (intellektuelles Verständnis), sondern Erkenntnis auf der transzendentalen Ebene.
Die Bhagavad-Gita ist in drei Ebenen eingeteilt.
Sambandha – Abhideya – Prayojana. Alle Beschreibungen dieser drei Bereiche ist gijana (theoretisches Wissen).
Sambandha bedeutet unsere wesensgemäße Stellung und Eigenschaft.
Abhideya erklärt die Praxis die ich aufnehmen muss um zu Erkenntnis-Ebene von vigijana zu gelangen.
Und Prayojana ist die Beschreibung der Erkenntnisebene selbst. Auf dem Papier ist alles theoretisch.
Erst wenn ich Abhideya in die Praxis umsetze, kann ich beurteilen ob es Humbug ist oder Wahrheit.
Wenn es beispielsweise heisst; „du bist unsterblich“, ist das Sambandha.
Wenn wir dann den praktischen Anweisungen folgen gelangen wir auf die Ebene von vigijana und machen die Erfahrung von vollkommener Furchtlosigkeit. Erst jetzt können wir von einem „Verstanden haben“ von „Unsterblichkeit“ sprechen. Erst jetzt ist es wirkliches Wissen der theoretischen Aussage; „du bist unsterblich“.
Gruss
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Lieber jivatma,
Mit ist schon klar, daß die Anforderungen, die im genannten Link beschrieben sind, noch nicht zu erfüllen sind in dieser Welt - zumindest von meiner Seite, wenn ich ehrlich bin. Alles weggeben, nur für andere leben - wer kann das schon - man braucht im hier und jetzt für die einfachsten Dinge schon Geld - man muß Kleidung haben, zu essen, das Vehikel Körper ernährt sich nicht von allein, dazu, wer Arbeit hat noch Werkzeuge, sprich Auto, um vorwärts zu kommen, damit einhergehend auch noch ein Säckel mit Geld, um alle Kosten für Fahrzeug abzudecken usw. Wohnen will man auch nicht auf der Straße - kann man vielleicht in warmen Ländern wie Afrika - aber hier doch nicht - und so kommt eins ins andere - absichern für Alter soll man auch noch - woher kommt das alles - vom warten auf Goddow ?
Geschrieben steht ja immer alles sehr schön und sicher sind es auch hehre Ziele, aber die Umsetzung - ich glaube, wir sind noch nicht soweit - ich kenne jedenfalls weit und breit keinen und wer wenig Geld hat,der kann vielleicht sagen, ich bin auf dem Weg, ich habe nichts, - aber ob er das nur deshalb meint, weil er wenig verdient oder besitzt und warum - das weiß man nicht - volltönende Worte gibt es viele.
Wenn das der Weg ist, der da in dem Link von lebendige Ethik bezeichnet wird, dann ist das ein sehr schwerer Weg und vielleicht braucht es dann andere Anforderungen an Natur und Verhältnis der Menschen zueinander - es ist schön, wenn ich es lese, aber in mir weiß ich, es ist alles noch sehr schwer zu erfüllen, aber, wie Du schon erwähnst - das Kali-Yuga zieht sich noch hin - wir haben noch viel Zeit vor uns - und um vieles,was Du hier schreibst, verstehen zu können, müßte ich erst die Begriffe lernen - ich hätte es gerne verdeutscht - da verstünde ich manches besser - immerhin hast Du es sicherlich auch nicht von heute auf morgen gelernt - das ist immer ein langer Prozeß - aber ich glaube auch, daß man irgendwie doch geführt wird - manchmal lockt dich etwas und du verstehst es ganz schnell und erkennst, wie hoch du deine Meßlatte hast - und ziehst deine Konsequenzen - aber alles geht eben nicht so wie man sich das vorstellt. Ich glaube eher, es sind alles Anleitungen, wie man leben sollte. Ob man es auch leben kann, ist eine andere Frage.
Ich kann vieles akzeptieren, annehmen muß ich absolut nichts - da lasse ich mir den Freien Willen - denn wie ich gemerkt habe, sagt Jeder hier von sich oder seiner Religion, daß nur in ihr die Einzige Wahrheit ist - und da sage ich mir:
da kann was nicht stimmen.
Wenn also hier steht:
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Evolution findet im gesamten Universum statt. Die Annahme, ausgerechnet der Mensch sei das höchste Wesen, das im unendlichen Kosmos existiert, ist vollkommen unwissenschaftlich und zeugt (wie der mittelalterliche Glaube, die Erde sei der Mittelpunkt der Welt) von kindischer Ichbezogenheit. Tatsächlich hat die Evolution anderswo bereits weit höherstehende Kreaturen und Welten hervorgebracht.
Nach dem Grundsatz, daß die Natur keine Sprünge macht, entwickeln sich die höheren Stufen organisch aus den niedrigeren. Es gibt keinen Heiligen, keinen Engel und keinen Gott, der nicht einmal Mensch war. Sie alle haben sich im Wege natürlicher Entwicklung zu ihrer Position erhoben.
Aus dem Evolutionsgesetz folgt: Es besteht eine Hierarchie der Seelen, die von Grashalm, Tier und Mensch über den Christus bis hinauf zu Lenkern von Planeten, Sonnensystemen und Universen reicht. Ein jeder muß seinen Platz auf dieser Jakobsleiter einnehmen, hat einen Lehrer oder Seelenführer über und Schüler, die ihm nachfolgen, unter sich.
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dann können wir sicher sein, daß sich alles ganz normal entwickelt und wenn wir vielleicht noch auf einer niedrigen Stufe stehen - dann wissen wir doch, wir können es schaffen - es erreichen - alles geht vorwärts, nichts zurück. Ob ich da Moslem, Christ, Hindu, Bahai oder Jude bin - alles geht vorwärts und als Seele war ich vielleicht schon mal alles - wer weiß das schon ?
| Zitat: |
| Der Mensch ist mehr als Fleisch und Blut. Seine Seele ist nicht von dieser Welt. |
| Zitat: |
Der Mensch - seine wahre Natur, die Seele - ist eine nicht-materielle, über-zeitliche Persönlichkeit, die schon vor der Geburt des Körpers existiert hat und nach seinem Tod weiterleben wird. Er ist eine Lebensform der geistigen Welt, die nicht an die Beschränkungen von Materie, Raum und Zeit gebun-den ist. |
Und dieser Weg wird lang sein. Das ist mir klar und auch bewußt.
http://www.lebendige-ethik-schule.de/manifest.rtf
Die Seele wachsen lassen
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| Ein Baby muß die Fertigkeiten mühsam erwerben, die einen Menschen ausmachen. Ebenso muß ein Anfänger auf dem Weg der Seele erst lernen, seine überzeitliche Persönlichkeit zu bilden, auszuformen, zu erziehen, heranwachsen zu lassen und zu stärken. Als Seelen sind wir alle noch Kleinkinder: Die höhere Existenz der meisten Menschen ist verkümmert - weil sie sich ihrer noch nicht einmal bewußt sind, geschweige denn, sie gezielt entwickeln. |
Ich habe also noch Hoffnung - für mich und für die vielen anderen Menschen, die mal gelebt haben hier auf Erden und die, die noch kommen werden -
Das gibt einem doch Hoffnung - warum also alles so verkrampft angehen.
Gruß
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Hey Martin:o) Ich habe die 2 angeklickt. Ich finde allein die Erfahrung Zählt. Und was die Heilige Schrift/en angeht, wenn mann/frau wirklich lebt ist die jeweilige H.-Schrift ein Teil der Lebenserfahrung. Und „Gott“ spiegelt sich in dieser Erfahrung, als Erfahrung des "eigenen" seins wieder.
LG Isa
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Hey Gabriele, wo hast Du denn die Smilies her? Haaahhhhahh, die sind ja mal echt genial:o)
LG Isa
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