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Der Unbewusste












Mir ist bei dem Textinterpretation ein Idee gekommen, habe die Bezeichnungen Herrscher des Südmeeres und des Nordmeeres mit der Hilfe von MS-Words „Suchen und Ersetzen“ vermenschlicht (wie @Dio) indem ich sie mit Namen versah. Südmeer bekam den Namen Erwin und Nordmeer wurde zu Peter. Den Herrscher der Mitte könnten wir auch umbenennen, ließ den aber in seinen ursprünglichen Bezeichnung. Nun gut, wenn wir jetzt den Text noch mal lesen, dann erkennen wir, dass Menschen gemeint sind. Vielleicht gehen wir am besten von Abschnitt zu Abschnitt, denn so können wir die Verbindungen besser erkennen sowie nach und nach licht ins dunkle bringen was gemeint sein könnte.

Zitat:
Der Erwin und der Peter trafen sich häufig im Land des Unbewussten, und der Unbewusste war zu ihnen stets sehr gütig.


Die Beiden haben philosophiert oder waren in irgendeiner Form wissenschaftlich tätig!?

Zitat:
Der Erwin und der Peter beratschlagten miteinander, wie sie die Güte des Unbewussten vergelten könnten, und sprachen: "Alle Menschen haben sieben Öffnungen zum Sehen und Hören, zum Essen und Atmen. Er als einziger hat keine, wir wollen doch mal versuchen, sie ihm zu bohren".


Sie waren wissenschaftlich tätig und philosophierten. Sie finden es gut, wie sie beide bzw. die Menschen miteinander harmonieren, ob wir das nun in Bezug auf den Ozeanen oder Menschen sehen ist in Moment egal.

Zitat:
Und sie bohrten ihm jeden Tag eine Öffnung.


Montag bis Sonntag, an diese Abschnitt fiel mir ein, es kann bedeuten sie „bohrten“ solange, bis der Unbewusste (vielleicht ihre eigene Unbewusstsein) seine Grenzen erreichte!?

Zitat:
Am siebenten Tage aber war der Unbewusste tot.


Sie wussten nicht mehr weiter…. ?

Das kann man auch auf die Genmanipulation in unserer Zeit legen, man sollte nicht unbedingt jemanden oder für irgendetwas Bestimmtes aufzwingen/aufdrücken, weil es für denjenigen gar nicht gut sein kann. z. B. für uns Menschen.

(Versuche einen Fisch zu helfen indem Du ihn aus dem Wasser nimmst aber Du wirst den Fisch damit keinen Gefallen erweisen…)

Neben bei:

Sehen = 2 Augen
Hören = 2 Ohren
Essen = 1 Mund
Atmen = 1 Nase + 1 Mund ?
Hier meine Interpretation:

Der Herrscher des Südmeeres war der Unachtsame, der Herrscher des Nordmeeres war der Unbesonnene und der Herrscher der Mitte war der Unbewusste.

->
Der Herrscher des Südmeeres (vielleicht Oberbewusstsein?) herrscht nicht aufmerksam, unachtsam. Und der Herrscher des Nordmeeres (vielleicht Unterbewusstsein?) herrscht unüberlegt, unbesonnt.
Und in der Mitte herrscht die Unbewusstheit.


Der Unachtsame und der Unbesonnene trafen sich häufig im Land des Unbewussten, und der Unbewusste war zu ihnen stets sehr gütig.

=>
Sie trafen sich in einem Gebiet, dessen Herrscher nicht absichtlich gütig war, und vielleicht wusste die Unbewusstsein nicht, dass die beiden dort anwesend sind.

Der Unachtsame und Unbesonnene beratschlagten miteinander, wie sie die Güte des Unbewussten vergelten könnten, und sprachen: "Alle Menschen haben sieben Öffnungen zum Sehen und Hören, zum Essen und Atmen. Er als einziger hat keine, wir wollen doch mal versuchen, sie ihm zu bohren".

=>
Hier wirds gefährlich: Unachtsamkeit und Unbesonnenheit treffen sich einander, arbeiten zusammen und sind in einem Gebiet, das den beiden nicht gehört bzw. nicht für die beiden bestimmt sind. Sie beratschlagen sich miteinander in einem unbefugten Gebiet. Die sieben Öffnungen, wahrscheinlich ist damit ein Mensch gemeint.

Und sie bohrten ihm jeden Tag eine Öffnung.

=> Unüberlegt und unbeachtet bohren sie ihm einen Loch.

Am siebenten Tage aber war der Unbewusste tot.

=> Man sollte nicht unachtsam und unbesonnen bohren.

________

Als Einheit die Bewusstsein, der eigentliche Herrscher über den Unachtsamkeit, Unbesonnenheit, Unbewusstheit.
Der Bewusste sollte also nicht unbewusst handeln,somit auch nicht unüberlegt und unbesonnt.

Und da der Zahl 7 was besonderes ist, gehe ich davon aus,
dass man die Unbewusstsein nicht zerstören sollte, sondern transformieren sollte.

Das Essenz dieser Interpretation ist also die Bewusstheit.

Und in der ganzen Textablauf war die Bewusstheit nicht wach genug, um es zu verhindern. Vielleicht wollte Tschang-Tse damit deuten, dass wir nicht "wach" genug sind.

(Irgendwie ist der Text vieldeutigbar...)
Hallo,

ich bin großer Fan von Tschuang Tse und bei der Google-Suche auf diese Diskussion hier gestoßen. Ich mag die Gleichnissprache von Tse, weil den Leser fordert und nicht mit süße Sahnestückchen vollstopft, an denen er sich sowieso verschluckt.

Die Sieben ist eine sehr mystische Zahl, die sich in vielen religiösen, mystischen, metaphysichen und magischen Traditionen wiederfindet. All diese "Bilder" von sieben mal X sind in sich wieder Gleichnisse für eine gewisse Bewusstseinsstufe, die aber im menschlichen Wesen selbst wiedergespiegelt wird. Einen ersten Einblick in die Sieben X verschafft diese Seite hier, die ich gerade mal ergoogelt habe.

http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Chakras/7Chakras.htm

Am interessantesten ist "natürlich" die 7. "Stufe", der "Brahma Loka" (auch "Reich Gottes" in der christlichen Mystik genannt.

Mehr will ich jetzt nicht dazu sagen, es gibt zu diesem Thema auch tausende Bücher aus alle möglichen spirituellen Richtungen.

Gruß
Sieben

(habe mir dann gleich mal diesen schönen Usernamen geschnappt)
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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