Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

1950 lebten 4,4 Milliarden Nutztiere auf der Erde, heute 22!












Ich sehe nicht eine Überbevölkerung als das Hauptproblem für Hunger. Die Nahrungsmittel würden bestimmt ausreichen für alle wenn man bedenkt, dass fast die Hälfte der Getreideernte in der Welt an Schlachttiere verfüttert wird. Es könnten siebenmal mehr Menschen satt werden, wenn ihnen das Getreide direkt zur Verfügung stehen würde. Auch wird Soja, das in armen Ländern angebaut wird, zumeist in die Industrieländer als Viehfutter verkauft. Das Fleisch können sich dann sowieso nur die Reichen leisten.
Viele arme Staaten haben auch gar keine andere Wahl.
Wegen oftmals hoher Verschuldung müssen sie ihre Bodenschätze, Bäume, Getreide etc. meist zu Billigpreisen an die reichen Staaten verkaufen um zumindest für die Zinslast aufzukommen.

Es ist also oft nur eine Frage der gerechten Verteilung.
Bei uns landen oft tonnenweise Nahrungsmittel auf dem Müll l, viele Menschen leiden an Überernährung, während woanders Menschen verhungern.

Nicht die Überbevölkerung ist also das Hauptproblem, sondern die Ungerechtigkeit.
Wir sollten alle unseren Konsum überdenken. Weniger Fleisch essen und öfters auch einmal faire Produkten kaufen. So kann jeder zumindest einen kleinen Beitrag leisten.


Liebe Grüße
Kiki
Zitat:
Es ist also oft nur eine Frage der gerechten Verteilung.
Bei uns landen oft tonnenweise Nahrungsmittel auf dem Müll l, viele Menschen leiden an Überernährung, während woanders Menschen verhungern.



Diesen Widerspruch hat einmal ein Inder wie folgt erklärt:

Bei uns sterben die Leute an Hunger und in Europa sterben sie an Überernährung.

Bedauerlich ist nur, daß man den Wildtieren wegen unserer Bedürfnisse den Lebensraum nimmt.

Den Tieren in der Luft - zunehmender Flugverkehr.
Den Tieren im Wasser - Ölbohrtürme, U-Boote u.v.m.
Mit allen Folgen.

Den Tieren im Wald und auf der Erde.
Wölfe sind nicht erlaubt - zu wenig Wald und der Jäger ist außerdem der Konkurrent für den Wolf, weil er selbst ans Wildschwein will.

Desgleichen in der Welt.

Riesige Gärtnereien in vielen Ländern, Scrims-Teiche, nach der Verseuchung neue Wälder gerodet.

Und so weiter und so fort und im All wabert der Raumfahrmüll auch schon so herum, da wundert es mich nicht, wenn irgend mal wieder was von oben nach unten fällt, genau auf unsere Häuser.

Die Flugzeuge müssen ja auch immer größer werden und immer mehr Menschen befördern. Nur wenn eines davon über einer stark bewohnten Gegend herunterfällt - dann ist der Schaden riesengroß. Denke da an die neue Serie, die noch im Probebetrieb fährt.

Wir schaffen uns immer alle Ursachen selbst.

Die Welt wird sich verändern - auch und vor allem durch uns.
Zitat:
Wir schaffen uns immer alle Ursachen selbst.

Die Welt wird sich verändern - auch und vor allem durch uns.


Genau so ist es. Das müssen wir alle endlich erkennen.

Durch uns kann sich die Welt zum Positiven aber auch zum Negativen ändern. Es liegt an uns und wir schaffen uns unsere Probleme meist selbst.
Leider müssen dann meist andere unter der Profitgier und dem Egoismus mancher leiden.
Wir alle sind dazu aufgerufen sorgsamer mit der Schöpfung umzugehen und für mehr Gerechtigkeit einzutreten. Jeder an seinem Platz.

LG
Kiki
Hallo anderer Martin!

Du schreibst: „Und Martin, der Zug ist abgefahren, die Schaeden sind ireversibel.“

Das stimmt, und es stimmt auch nicht. Die Schäden die ein Meteoriteneinschlag vor ein paar dutzend Millionen Jahre anrichtete, waren ebenfalls irreversibel. Danach gab es keine Dinosauriere mehr und außer in Jurassic Park ist das bis heute so geblieben. Das Leben ging nach dieser „globalen Brandrodung“ dennoch weiter! Der Mensch hat die Fähigkeit, sich immer wieder an neue Situationen anzupassen, wie sie nur wenige Tiere besitzen.

Der Mensch hat auch die Fähigkeit aus Einsicht sein Verhalten zu ändern (eine Fähigkeit, die leider meist brach liegt).

Es ist nicht zu spät für unsere Nachfahren. Klar, Steven Hawkins hat berechnet dass bis zum Jahr 6000 (Korrigiere mich jemand wenn die Jahreszahl nicht stimmt) die Menschen Schulter an Schulter stehen müssten und die Erde vor Energiebedarf rot glühen würde. Dies gilt unter dem Umstand, dass der Bevölkerungswachstum und Energieverbrauch so weiter zunehmen würde.

Klar Martin! Der Teufelskreis wie Du ihn beschriebst stimmt:

„Ueberbevoelkerung -> Armut -> mehr Kinder -> noch staerkere Ueberbevoelkerung“

Ich selbst lebte mehrere Jahre in Indien und konnte mir davon ein Bild machen.

Aber was, wenn wir unsere Fähigkeit, unser Verhalten zu ändern nutzten? Was, wenn wir alle Vegetarier würden? Was, wenn für jeden Menschen, der jetzt noch Fleisch isst ein Vegetarier würde und ein Mensch mehr ernährt werden könnte? Dann hätten wir eine Chance, diesen Teufelskreis an einem Punkt zu unterbrechen:

gesicherte Ernährung -> mehr Wohlstand -> weniger Kinder -> mehr Erntefläche pro Mensch -> gesicherte Ernährung

Es liegt in unserer Hand bzw. in der Hand eines jeden Fleischessers!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III

Zurück  
1, 2
Ähnliche Themen
Bedenkliches: Das Gleichnis von der indischen Erde
Wieso kommt Gott nicht selbst auf die Erde?
Bedingungen für das Paradies damals & heute
Bedingungen für das Paradies damals & heute
Bitte! (für unsere Erde)
Kabbala auf die Erde herunter bringen
wird jesus (gemäß dem koran) zurück auf die erde kommen ?
Der Klimawandel (unsere Erde)
Unsere Erde
Greift Gott heute noch ins Weltgeschehen ein ?