|
|
|
Ganz einfach - man braucht nur die Leserbriefe dazu anzusehen. In welchem konkreten islamischen Staat wäre eine solche Reaktion der Bevölkerung wahrscheinlich oder auch nur möglich? Das Problem bei der Diskussion ist immer wieder, dass eine ideal[isiert]e, möglicherweise irgendwann mal existierende oder existiert habende islamische Staatsform [die von Nichtmuslimen meist nicht goutiert wird] mit einem real existierenden Kapitalismus oder Neoliberalismus verglichen wird, gegen dessen Formen die Bevölkerung auch Einwände hat und auch haben darf - und nicht zu vergessen auch andere westliche Staaten.
| Zitat: |
| dass Islam mit Terror nichts zu tun hat und haben will |
ist keine Logik, sondern eine Behauptung, der andere Behauptungen entgegenstehen, die sich ebenso auf den Islam berufen.
Wenn ich Dich recht verstehe, ist es ein gravierendes Problem der westlichen Zivilisation, wenn ein Verrückter an die Tür einer Moschee pinkelt oder Knallfrösche durchs Fenster wirft; wenn aber Menschen (auch 'in unseren Breiten') unter Berufung auf den Islam auf offener Straße erstochen, erschossen oder in die Luft gesprengt werden; die Täter womöglich dann im Gerichtssaal noch laut verkünden, dass sie jederzeit wieder so handeln würden, und das auf islamischen websites dann als 'Sieg des Islam' bejubelt wird - das sind natürlich nur bedauerliche Entgleisungen verwahrloster Rotznasen und hat mit dem Islam nicht wirklich was zu tun...
|
|
|