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Selbst nach Freispruch keine Freilassung
http://derstandard.at/?urlx?idb467004
Printausgabe vom 2.6.06
| Zitat: |
| "Auch ein Freispruch würde nichts am Gefangenenstatus (der Gefangenen in Guantanamo) ändern, sagte Brok. "Die USA stehen auf dem Standpunkt, dass auch ein Freigesprochener theoretisch wieder zu einer Gefahr werden könnte und deshalb nicht freigelassen werden darf." |
Die zivilisierte Welt akzeptiert. Was will man noch?
Vollkommene Prävention?
Ach ja, noch einen Nachtrag:
| Zitat: |
| Die US-Regierung sehe nicht ein, dass es auch eine Niederlage im Kampf gegen den Terror sei, wenn man seine Werte über Bord werfe. |
Was haben jene zu sagen, die sich über die Logik zerkugeln, dass Islam mit Terror nichts zu tun hat und haben will?
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Ganz einfach - man braucht nur die Leserbriefe dazu anzusehen. In welchem konkreten islamischen Land wäre eine solche Reaktion der Bevölkerung wahrscheinlich oder auch nur möglich? Das Problem bei der Diskussion ist immer wieder, dass eine ideal[isiert]e, möglicherweise irgendwann mal existierende oder existiert habende islamische Staatsform [die von Nichtmuslimen meist nicht goutiert wird] mit einem real existierenden Kapitalismus oder Neoliberalismus verglichen wird, gegen dessen Formen die Bevölkerung auch Einwände hat und auch haben darf - und nicht zu vergessen auch andere westliche Staaten.
| Zitat: |
| dass Islam mit Terror nichts zu tun hat und haben will |
ist keine Logik, sondern eine Behauptung, der andere Behauptungen entgegenstehen, die sich ebenso auf den Islam berufen.
Wenn ich Dich recht verstehe, ist es ein gravierendes Problem der westlichen Zivilisation, wenn ein Verrückter an die Tür einer Moschee pinkelt oder Knallfrösche durchs Fenster wirft; wenn aber Menschen (auch 'in unseren Breiten') unter Berufung auf den Islam auf offener Straße erstochen, erschossen oder in die Luft gesprengt werden; die Täter womöglich dann im Gerichtssaal noch laut verkünden, dass sie jederzeit wieder so handeln würden, und das auf islamischen websites dann als 'Sieg des Islam' bejubelt wird - das sind natürlich nur bedauerliche Entgleisungen verwahrloster Rotznasen und hat mit dem Islam nicht wirklich was zu tun...
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Dazu könnte man noch hinzufügen dass wir aus der Geschichte einen wesentlich schlimmeren Umgang mit unerwünschten Elementen kennen
für den Großteil der in den USA lebenden Moslems bleiben die Grundrechte inkraft es trifft lediglich einen kleinen Teil es ist gut möglich oder sogar wahrscheinlich dass einige in Guantanamo einsitzenden zu unrecht dort einsitzen aber die Masse bleibt von dieser Behandlung unberührt
im 2 Weltkrieg führten die Amis Gefangenenlager für Japaner ein die in großer Zahl pauschal eingesperrt wurden
sicher sind die Wertemaßstäbe der westlichen Länder nicht perfekt (insbesondere in den höheren Ebenen der Politik) aber im Großen und Ganzen versucht man Unnötiges zu vermeiden
vielleicht erinnert sich hier noch wer an die 3 israelischen Soldaten die sich verlaufen hatten und zum Schutz in einer pal. Polizeistation waren dort wurden sie dann gelyncht
welche Behandlung haben Geiseln von Terroristen zu erwarten?
Glashaus ... Steine ...
Phan
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Alle Einwände haben natürlich ihre bestimmte Berechtigung.
Was Ihr allesamt aber weder erkennen noch einsehen wollt, ist, dass weder eine Religion (nicht (nur) eine idealisierte), noch ein Staat aus seinem Selbstverständnis heraus, etwas mit TERROR(ismus) zu tun haben will - resp. aus seiner Selbsteinschätzung damit nichts zu tun hat.
Sondern die, aus eigenem Verständnis, legitimierte Gewalt nur vom Gegner, nur vom Feind als TERROR bezeichnet wird.
Ein Freund geht anders vor in der (Zu)Rechtweisung als Ihr es tut.
Ein Neutraler sieht beide Seiten und ist bemüht um den Ausgleich und erklärt beiden die "blinden Punkte" und die im "Dunkel" liegenden bedingenden Zusammenhänge. Selten nur seid Ihr zu solchen zu zählen.
Vor Zeiten hatte Wu es mal geschafft (und dafür liebte ich ihn), indem er einen verbalen Spiegel schuf, den allseits Uneinsichtigen den Balken im eigenen Auge erkennen zu lassen.
Doch die guten Seiten sind vorbei und der ISLAM (eine Religion wohlgemerkt, nicht deren Anhänger werden genannt) ist - eh klar - mit dem Terror verwandt.
Da diese Anschauung inzwischen selbst den Klügsten nicht mehr auszutreiben ist, ohne dass sie meinten, man träte ihnen zu nahe - IST der Kampf nicht zu vermeiden.
Unterscheidung ist was fehlt!
Doch was soll dies in einer Zeit, wo eh alles EINS ist und alles GLEICH.
Wahrlich, es ist ihnen gleich ob du sie warnst oder nicht.
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Ein Freund geht anders vor in der (Zu)Rechtweisung als Ihr es tut.
Ein Neutraler sieht beide Seiten und ist bemüht um den Ausgleich und erklärt beiden die "blinden Punkte" und die im "Dunkel" liegenden bedingenden Zusammenhänge. Selten nur seid Ihr zu solchen zu zählen.
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Und er schmeisst fleissig weiter
sicherlich wäre es gut immer alle Seiten einzubeziehen aber wo war in deinem Beitrag die Seite des Westens vertreten? (Glashaus ... Steine ...)
ein Hauptproblem des guten Verständnisses untereinander ist wohl dass bestimmt heikle Dinge nicht angesprochen werden können ohne sein Gegenüber zumindest zu brüskieren also werden sich ehrliche Gespräche fast zwangsläufig in Streitgespräche verwandeln wenn ich mir die Frage stelle ob ich mich friedlich oder ehrlich unterhalten will werde ich mich für ehrlich entscheiden
die Seite des Islams ist hier von Moslems wie auch Westlern immer wieder in Schutz genommen worden von mir wie auch von Wu
aber die negative Seite (Unterthema Terrorismus) wurde zum ersten mal wirklich ehrlich und ohne Zurückhaltung angesprochen
eine wirkliche ehrliche Verbrüderung zwischen den Lagern kann es imho nur im persönlichen Kontakt geben also wenns im Internet mal härter zur Sache geht oder es auch mal ungerecht wird ... seis drum stirbt doch keiner dran
Phan
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